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Neuer Schnittstellenstandard Displayport 2.0 schafft 8K bei 60 Hertz mit HDR10

(Foto: Shutterstock)

Der neue Schnittstellenstandard Displayport 2.0 ermöglicht eine bis zu dreifache Steigerung der Videobandbreitenleistung und bietet neu integrierte Funktionen.

Die neu integrierten Funktionen, die der neue Schnittstellenstandard Displayport 2.0 mitbringt, ermöglichen unter anderem eine größere Flexibilität und eine verbesserte Energieeffizienz. Im Vergleich zu den vorherigen Versionen ist Displayport 2.0 auf die zukünftigen Leistungsanforderungen von Displays vorbereitet. Dazu gehören Auflösungen über 8K, höhere Bildwiederholraten und HDR-Unterstützung bei höheren Auflösungen und eine verbesserte User-Experience mit AR- und VR-Bildschirmen.

Die vorherige Version, Displayport 1.4a, bot eine maximale Verbindungsbandbreite von 32,4 Gigabit in der Sekunde, wobei jede der vier Spuren eine Verbindungsrate von 8,1 Gigabit pro Sekunde zu verzeichnen hat. Bei Displayport 2.0 erhöht sich die maximale Verbindungsrate auf bis zu 20 Gigabit pro Sekunde pro Spur. Displayport 2.0 ist damit der erste Standard, der eine 8K-Auflösung bei einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz unterstützt, einschließlich 30 Bit pro Pixel für die HDR-10-Unterstützung.

Displayport 2.0 ist auch mit früheren Versionen kompatibel und erhält alle wichtigen Funktionen der Vorgänger. Die über den USB-C-Anschluss übertragene höhere Videobandbreitenleistung ermöglicht eine USB-Datenübertragung mit höherer Geschwindigkeit, ohne dabei die Anzeigeleistung zu beeinträchtigen.

Höhere Anforderungen bedeuten neue Entwicklungen

In der Industrie werden bereits Anstrengungen unternommen, um die Videoübertagung über 4K- und Ultra-HD-Auflösungen hinaus voranzutreiben, während 8K-Fernseher und Monitore bereits auf den Markt kommen. Auch die Gamingbranche sorgt mit ihren beeindruckenden Gameplays für eine steigende Nachfrage nach höheren Auflösungen und Videoframeraten auf allen Plattformen, einschließlich Smartphones und VR-Headsets. Hier sind auf jeden Fall weitere Entwicklungen notwendig, um den Anforderungen gerecht zu werden.

Weitere technische Details veröffentlichte die Video Electronics Standards Association, kurz Vesa. Ab 2020 soll der neue Anschluss von Herstellern eingesetzt werden.

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