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Neues Feature Github Actions: Das IFTTT für jeden erdenklichen Code

Github Actions wurde auf der eigenen Entwicklerkonferenz Universe vorgestellt. (Foto: t3n.de)

Mit Github Actions könnt ihr Workflows automatisieren. Dabei wird beliebiger Code ausgeführt, sobald ein bestimmtes Ereignis eintritt. Github stellt das neue Feature zum Auftakt der Universe vor.

Die Möglichkeiten sind riesig. Mit dem neuen Feature Github Actions kann Code ausgeführt oder ganze Anwendungen gestartet werden, sobald ein bestimmtes Ereignis eintritt.

Actions laufen mit Docker

Im Rahmen der jährlichen Entwicklerkonferenz Github Universe in San Francisco stellt das Unternehmen direkt in der eröffnenden Keynote die Github Actions vor. Damit können die verschiedensten – sogenannten – Workflows erstellt werden. Ähnlich wie bei IFTTT oder Apple Shortcuts kann ein Auslöser verschiedene Actions hervorrufen.

Eines der offensichtlichsten Anwendungsbeispiele dafür sei CI-CD, also Continuous Integration und Continuous Delivery, sagt Chief Strategy Officer Julio Avalos von Github gegenüber t3n. Zuvor war dies nur über externe Dienste wie Travis möglich. Jedoch gehe Actions weit darüber hinaus. Auf der einen Seite können Workflows geteilt werden, wodurch sie Out-of-the-Box für jedes beliebige Repository funktionieren. Zudem können komplett eigene Workflows in einem grafischen Drag-&-Drop-Editor selbst erstellt werden.

Auch parallele Aktionen sind mit Github Actions und der grafischen Oberfläche ohne Probleme möglich. (Foto: t3n.de)
Auch parallele Aktionen sind mit Github Actions und der grafischen Oberfläche ohne Probleme möglich. (Foto: t3n.de)

Um Actions zu ermöglichen, verwendet Github Docker. Dabei überlässt Github es den Entwicklern, selbst zu entscheiden, ob die Actions mit dem Online-Editor erstellt werden oder einfach eine Docker-Datei hochgeladen wird. Das ermöglicht eine hohe Freiheit und Flexibilität, da jeder erdenkliche Code in beliebiger Sprache ausgeführt werden kann – ausgelöst durch das Erstellen eines Issues, das Pushen von Commits oder eines der anderen 24 Events.

Zum Start der Beta-Phase von Github Actions stehen 26 verschiedene Auslöser zur Verfügung. (Foto: t3n.de)
Zum Start der Beta-Phase von Github Actions stehen 26 verschiedene Auslöser zur Verfügung. (Foto: t3n.de)

Entwickler können Workflows selbst oder direkt bei Github hosten. Das ist auch für alle kostenlosen Open-Source-Repositories möglich. Dadurch besteht aber auch die Gefahr von Missbrauch, da jeder erdenkliche Code ausgeführt werden könnte. Dies erkenne Github allerdings automatisch, sagt Sam Lambert, Head of Platform bei Github, in einer Pressekonferenz nach der Keynote auf der Github Universe. Auch von Minern für Kryptowährungen gehe keine Gefahr aus, da man die Rechenleistung für die Workflows stark begrenzen würde.

Github Actions ist noch in der Beta-Phase

Github Actions wurde vorerst in einer Beta-Version veröffentlicht. Der Zugang ist limitiert und Entwickler können sich hier dafür anmelden. Ein offizielles endgültiges Ende der Testphase stehe noch nicht fest. Jedoch spekuliert Github gegenüber t3n, dass dies noch im vierten Quartal 2018 passieren könnte. Der nächste Schritt sei jedoch vorerst, auf die Reaktion der Entwickler-Community einzugehen, sagt Avalos.

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