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Neues, günstigeres 13-Zoll-Macbook soll Touch-ID mit an Bord haben

Apple Macbook. (Bild: Apple)

Apple wird in der zweiten Jahreshälfte 2018 nicht nur neue iPhones vorstellen, auch ein neues Macbook wird erwartet. Glaubt man der Gerüchteküche, könnte es das macOS-Notebook werden, auf das viele warten.

Im Juli hatte Apple schon seine Macbook-Pro-Modelle aktualisiert und ihnen von allem etwas mehr und Siri verabreicht. Die günstigeren Macbooks und Macbook Airs haben zuletzt im Juni 2017 eine Frischzellenkur erhalten. Innerhalb der nächsten Wochen ist mit einem Update zu rechnen – ein erschwingliches Macbook mit 13-Zoll-Display könnte dabei das Highlight sein.

Neues Macbook (Air): 13-Zoll-Display und Touch-ID-Sensor

Seit Monaten kursieren Gerüchte und Prognosen über ein neues, günstigeres Macbook durchs Netz. Wobei man sich nicht sicher ist, ob es zur Geräte-Klasse der Macbooks gehört oder doch ein endlich aufgefrischtes Macbook Air sein wird. Fest steht aber offenbar, dass es ein 13-Zoll-Display mit höherer 2.560 x 1.600 Pixel-Auflösung als das Macbook Air erhalten wird, das seit Jahren nicht mehr zeitgemäße 1.440 x 900 Pixel besitzt.

Wird das neue Modell ein Macbook Air oder ein 13-Zoll-Macbook? (Bild: Apple)

Abgesehen vom besseren Display gibt es noch weitere Details zum neuen Macbook, die der renommierte Analyst Ming Chi Kuo in Erfahrung gebracht hat: Seinen Recherchen zufolge soll das Macbook einen Touch-ID-Fingerabdrucksensor verbaut haben. Dieser ist bislang nur im Macbook Pro zu finden und erspart Besitzern die lästige Eingabe eines Passworts zur Entsperrung. Auf die OLED-Displayleiste, Touchbar des Macbook Pro (Test), werde Apple jedoch verzichten – sie soll den teureren Pro-Modellen vorbehalten bleiben. Kuo spekuliert, dass der 13-Zöller das 12-Zoll-Macbook-Modell ersetzen könnte.

Neues Macbook auch mit schmaleren Display-Rändern und USB-C

Älteren Berichten zufolge werde das Macbook sich beim Design am Macbook Air orientieren, das in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag feiert. Der dicke Rahmen um das Display soll jedoch reduziert werden, wodurch das Notebook kompakter werden dürfte. Zum Anschluss von Peripheriegeräten werden wie bei Apples aktuellen Macbooks nur USB-Ports (und sicherlich eine Audiobuchse) verbaut sein.

Apple Macbook Pro Tastatur. (Foto: blackzheep; Shutterstock)

Die Touchbar des Macbook Pro wird wohl nicht im erschwinglichen Macbook verbaut sein. (Foto: blackzheep; Shutterstock)

Was die weitere Ausstattung betrifft, wird Apple wohl auf Intel-Prozessoren der achten Generation setzen – andere Quellen spekulieren jedoch aus Preisgründen auf Chips der älteren Kaby-Lake-Familie. Fraglich ist, ob das Macbook auch einen T2-Coprozessor an Bord haben wird, wie er zuletzt im Macbook Pro verbaut wurde. Der Chip steuert bislang eigenständige Komponenten wie System-Management-Controller (SMC), Bildsignalprozessor (ISP) sowie Audio- und SSD-Controller. Außerdem ist es durch den T2-Chip möglich, Apples Sprachassistenten Siri mit dem Keyword „Hey Siri“ aufzuwecken. Preislich soll sich das neue Modell leicht oberhalb des Macbook Air bewegen und damit über 1.100 Euro kosten.

Apple hat schon seit gefühlten Ewigkeiten kein erschwingliches Macbook (Air) mit zeitgemäßer Ausstattung und 13-Zoll-Display im Programm. Entsprechend könnte das neue Modell für viele Nutzer, die  weniger als 1.500 Euro für ein macOS-Gerät ausgeben wollen, eine spannende Option sein.

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3 Kommentare
Tine
Tine

Wow, Touch-ID! Soll das ein Verkaufsargument sein?

Bei anderen Herstellern (z. B. Lenovo) ist ein Fingerabdruckscanner seit ca. 10 Jahren bei vielen Modellen – die weitaus günstiger sind als ein MacOS-Notebook – Standard.

Antworten
Thomas
Thomas

Ich bitte Sie! Sie vergleichen doch auch keinen Dacia mit einen Audi? Zwischen Touch-ID und einen einfachen Fingerabdrucksensor ist schon ein kleiner Unterschied.

Antworten
Andreas Floemer

Dem stimme ich voll und ganz zu. Ein Fingerabdrucksensor im Notebook sollte Standard sein. Bei Apple dauert es leider manchmal etwas länger …

Antworten

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