News

Neues Macbook mit 13-Zoll-Display könnte Macbook-Air-Ära beenden

(Bild: Apple)

Apple könnte sein Macbook Air in diesem Jahr in die ewigen Jagdgründe schicken. Einem Bericht aus Zuliefererkreisen zufolge soll es gegen ein günstiges Macbook ersetzt werden.

Apples Macbook Air, mit dem der iPhone-Konzern den Notebook-Markt vor zehn Jahren regelrecht umkrempelte, könnte im Laufe des Jahres komplett aus den Regalen verschwinden. Als Ersatz soll ein erschwingliches Macbook dienen.

13-Zoll-Einsteiger-Macbook in der Mache

Wie das Branchenmagazin Digitimes aus informierten Kreisen berichtet, ist Apple derzeit dabei, ein neues Macbook mit 13-Zoll-Bildschirm zu entwickeln, das zu einem günstigen Preis im Laufe der zweiten Jahreshälfte auf den Markt gebracht werden soll.

Digitimes zufolge sei der LCD-Lieferant General Interface Solution (GIS) von Apple als Hersteller für 13-Zoll-LC-Bildschirme beauftragt worden. Seit dem vierten Quartal 2017 liefere das Unternehmen LC-Module für Macbooks, in diesem solle das Auftragsvolumen von bislang 300.000 auf 600.00 Einheiten pro Monat bis Ende 2018 erhöht werden, so das Branchenblatt.

Neues Macbook könnte betagtes Macbook Air ersetzen

Der Bericht der Digitimes liefert zwar keine weiteren Details, jedoch spekuliert das Apple-Blog Macrumors, dass mit einem Macbook zum erschwinglichen Preis das Aus des Macbook Air bevorstehen könnte, auch wenn seit 2016 Gerüchte über ein Redesign des Air mit USB-C und Thunderbolt 3 kursieren. Derzeit fungiert das Air, das ab 1.099 Euro angeboten wird, als Einstiegsgerät in die macOS-Welt. Apples Macbook mit 12-Zoll-Display kostet ab 1.499 Euro.

Das Macbook Air wurde zuletzt im Juni 2017 aktualisiert. (Bild: Apple)

Hinweise auf ein Ende des Macbook Air anstatt eines Updates sind recht deutlich: Das Design ist seit Jahren nicht mehr geändert worden, hinsichtlich der Ausstattung hatte Apple das betagte Gerät auch nur stiefmütterlich angefasst. Im Sommer 2017 wurde dem schlanken Notebook lediglich ein kleines Prozessor-Upgrade verpasst. Die Displayauflösung mit 1.440 x 900 Pixeln ist mittlerweile nicht mehr zeitgemäß.

Auf der anderen Seite kann man sich fragen, warum Apple seine traditionsreiche Macbook-Air-Linie einstellen sollte. Das Unternehmen könnte den in Arbeit befindlichen 13-Zoller genauso gut als Macbook Air vorstellen, um so die mittelpreisige Macbook-Serie nicht zu verwässern. Zudem ist es für Apple nichts Außergewöhnliches, Produktlinien über Jahre nicht zu aktualisieren. Bestes Beispiel ist der Mac Pro, der seit 2013 kein standesgemäßes Upgrade erhalten hat, 2018 aber eines bekommen soll. Ebenso verhält es sich mit dem 2014er Mac Mini, der Tim Cook zufolge in den nächsten Monaten aufgefrischt werden soll.

Weiterlesen:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung