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Wenn der Newsletter seine Leser versteht: Sendpulse bringt künstliche Intelligenz ins E-Mail-Marketing

(Grafik: Sendpulse)

Mithilfe von künstlicher Intelligenz will Sendpulse das Engagement mit eurem Newsletter verbessern. Wir haben uns angeschaut, wie das funktionieren soll.

Sendpulse: Künstliche Intelligenz im Newsletter-Marketing

Der E-Mail-Marketing-Dienstleister Sendpulse nutzt jetzt künstliche Intelligenz, um die Newsletter-Kampagnen seiner Kunden noch erfolgreicher zu machen. Dazu untersucht die Sendpulse-Software bei jedem einzelnen Empfänger, welche Arten von E-Mails am häufigsten geöffnet werden und welche Links der jeweilige Empfänger innerhalb der E-Mail anklickt. Außerdem sollen über Tracking-Pixel auf der Website des Absenders weitere Daten über den Nutzer gesammelt werden, die dann ebenfalls in das automatisch generierte Nutzerprofil eingehen.

Der Algorithmus von Sendpulse versucht anhand der Daten herauszufinden, ob es bereits Bestandskunden gibt, deren Verhalten dem eines neuen Newsletter-Empfängers entspricht. Anhand dieses „digitalen Zwillings“ soll die Software dann möglichst gut vorhersagen können, auf welche E-Mails der potenzielle Neukunde am besten anspringen wird. Neben E-Mails unterstützt Sendpulse auch alternative Kommunikationskanäle wie SMS und Push-Nachrichten. Auch hier soll die Software zum Einsatz kommen, und den effektivsten Weg zur Kontaktaufnahme automatisch zu erkennen.

Sendpulse nutzt künstliche Intelligenz, um den einzelnen Newsletter-Empfänger besser zu verstehen. (Grafik: Sendpulse)
Sendpulse nutzt künstliche Intelligenz, um den einzelnen Newsletter-Empfänger besser zu verstehen. (Grafik: Sendpulse)

Sendpulse: Unternehmen spricht von einer um 10 Prozent höheren Öffnungsrate

Wie sich der Einsatz der künstlichen Intelligenz auf die Konversionsrate auswirkt, können die Sendpulse-Macher noch nicht genau beziffern. Laut dem Unternehmen soll die Software in ersten Tests allerdings zu einer um zehn Prozent höheren Öffnungsrate geführt haben. Es sei aber zu beachten, dass die Software naturbedingt die Empfänger eines Newsletters erst kennenlernen müsse. Daher steht die KI-Funktion den Sendpulse-Nutzern auch erst nach einer Weile zur Verfügung.

Derzeit wird die KI-Software von Sendpulse an englischen und russischen Kunden getestet. Später sollen aber zwölf weitere Sprachen hinzukommen, darunter soll sich dann auch die deutsche Sprache befinden. Bevor es erste Fallstudien gibt, lässt sich zwar nicht sagen, wie hilfreich das System für Marketer tatsächlich ist, das Konzept birgt aber eine ganze Menge Potenzial.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang: „Newsletter-Marketing: Mit besseren Betreffzeilen zu höheren Öffnungsraten“.

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