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„Digital Fix”: Next-Konferenz 2018 diskutiert die Lösung unserer digitalen Probleme

(Foto: Next)

Die Next-Konferenz ist dafür bekannt, ihre Mottos der aktuellen digitalen Lage anzupassen. In diesem Jahr stellt sie mit ihrem Oberthema die digitalen Probleme in den Fokus – und deren Lösung. 

„Digital Fix“ – so lautet das Motto der diesjährigen Next-Konferenz. Das Treffen der Digitalbranche in Hamburg dreht sich 2018 um das Thema, wie wir Nutzer den digitalen Diskurs wieder verbessern können. Im Fokus steht sowohl die Frage nach unserer Abhängigkeit von Technologie als auch die Frage nach einem besseren Umgang mit ihr.

Die Köpfe hinter der Konferenz machen sich die Doppeldeutigkeit des Begriffes „Fix“ zunutze: Im Englischen steht er nicht nur für „etwas in Ordnung bringen“ oder „reparieren“, sondern auch für „Sucht“. „Um das Digitale zu reparieren, müssen wir den Menschen an erste Stelle setzen und die Technik wieder in ihre eigentliche Rolle als Mittel zum Zweck zurückdrängen“, heißt es in der Ankündigung, die t3n.de exklusiv vorliegt. In einer Welt, in der Maschinen Jobs übernehmen, müssten sich Menschen auf „alles wirklich Menschliche konzentrieren, das nicht von Maschinen automatisiert oder simuliert werden“ könne.

Next-Konferenz: Fokus auf Daten

 „Wenn sich die digitale Industrie nicht selbst reformiert, werden es andere tun.“

Dabei geht es auch um die Mündigkeit des digitalen Bürgers. „Dank digitaler Technologie sind die Verbraucher heute mächtiger als je zuvor“, heißt es in dem Blogpost. Die Nutzer müssten ihre Macht aber auch ausüben, wenn sie nicht gegen die Windmühlen von Google, Apple, Facebook und Amazon kämpfen wollten. Machen sie das nicht, wird jemand anderes die Digitalkonzerne regulieren: „Wenn sich die digitale Industrie nicht selbst reformiert, werden es andere tun.“

Der Datenskandal rund um Facebook zeigt, dass diese Worte keine Binse mehr sind. Bei der Anhörung des Gründers Mark Zuckerberg im US-Kongress am Dienstag hatte der Senator Bill Nelson inhaltlich dasselbe gesagt: „Wenn ihr euch nicht selbst reguliert, werden wir es tun.“ In der EU tritt im Mai endgültig die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft, die man als Reaktion auf die mangelnde Selbstregulierung der Techkonzerne verstehen darf.

Die Next-Konferenz findet einmal jährlich auf der Reeperbahn in Hamburg statt. Das Treffen zieht durchschnittlich etwa 1.500 Besucher aus der Digitalbranche an. Auch in den Vorjahren haben sich die Macher ein übergeordnetes Motto überlegt: 2016 hieß es „Digital Ego“, 2017 „Digital sucks“. In diesem Jahr läuft die Veranstaltung vom 20. bis zum 21. September. Zu den Sprechern gehören unter anderem der Autor Andrew Keen, der sich in seinem Buch „How to Fix the Future“ mit der digitalen Revolution auseinandersetzt, und Pamela Pavliscak, die sich mit der Zukunft der Gefühle befasst.

 

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