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Bessere Zusammenarbeit: Diese neuen Features bringt Nextcloud 12

(Grafik: Nextcloud)

Nextcloud 12 ist in der finalen Version erschienen. Verbessert werden vor allem die Zusammenarbeit und die Skalierbarkeit.

Nach drei Wochen in der Beta ist die neue Nextcloud-Version 12 nun veröffentlicht worden. Es gibt jetzt Push-Benachrichtigungen und Verbesserungen im Bereich der Kollaboration beim Teilen von Dateien und in Videogesprächen. Außerdem soll die neue Version für Instanzen mit mehreren Millionen Nutzern geeignet sein.

Nextcloud-Neuerungen für Nutzer: Bessere Kollaboration

Die größte Neuerung für Nutzer in Nextcloud 12 sind die Push-Benachrichtigungen. Sie ermöglichen Nachrichten, wenn geteilte Dateien bearbeitet wurden, es neue Kommentare gibt oder ein Videoanruf reinkommt. Bei den in Nextcloud 11 eingeführten Anrufen wurde die Qualität verbessert, außerdem können Call-Teilnehmer neuerdings ihren Bildschirm freigeben.

Ordner lassen sich jetzt mit individuellen Links teilen, die wiederum unterschiedliche Ablaufdaten haben können. Für die bessere Zusammenarbeit an Dokumenten lassen sich Word-Dokumente jetzt beispielsweise mit Collabora online gemeinsam bearbeiten.

Im neuen Menüpunkt können sich Nextcloud-Nutzer gegenseitig kontaktieren. (Screenshot: Nextcloud)
Im neuen Menüpunkt können sich Nextcloud-Nutzer gegenseitig kontaktieren. (Screenshot: Nextcloud)

Weitere Verbesserungen gab es im Bereich des Nutzeraustauschs untereinander. Oben rechts in der Menüleiste gibt es ein neues Icon, das eine Übersicht der Nutzer bietet, die in der Installation beheimatet sind. Sie enthält außerdem die direkten Kontaktdaten eines Users, beispielsweise die Mail-Adresse oder die Möglichkeit, einen Chat zu beginnen. Nutzer können mir der Circles-App jetzt außerdem eigene Gruppen erstellen, um mit diesen Dateien oder Ordner zu teilen. Bisher ging das nur über von Administratoren erstellte Nutzer-Gruppen. Außerdem ist jetzt die Guest-App integriert, mit der sich temporäre Nutzer einen Account anlegen können.

Nextcloud-Neuerungen für Admins: Skalierung und Verbesserungen

Auch für Administratoren hält der neue Release einige Neuerungen bereit. Apps können jetzt Bruteforce-Angriffe erkennen und Rate-Limiting wird unterstützt. Im Login können jetzt eigene Umgebungsvariablen hinterlegt werden. Außerdem ist Nextcloud 12 unter PHP 7.1 lauffähig.

Die größte Neuerung ist aber die sogenannte „Global-Scale“-Funktion, die in Zusammenarbeit mit mehreren Hochschulen entstanden ist. Sie soll dafür sorgen, dass laut Nextcloud-Angaben eine Instanz theoretisch Hunderte Millionen Nutzer haben kann. Das wird dadurch ermöglicht, dass Version 12 nicht mehr auf eine zentrale Instanz angewiesen ist. Sie kann auf verschiedenen Nodes laufen, um Datenbank, Speicher und Cache zu dezentralisieren.

Damit ist es zum Beispiel in größeren Konzernen möglich, mehrere Speicherorte zu haben und dem Nutzer die Daten immer vom nächstgelegenen zuzuspielen.

Dazu passend: Owncloud schließt US-Standort und bekommt Konkurrenz durch Fork „Nextcloud“

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