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Eigener Cloud-Server wird sicherer: Nextcloud bekommt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

(Screenshot: Nextcloud)

Nextcloud führt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Dateien und Ordner ein. Damit wird die quelloffene Cloud-Lösung zum Selbsthosten deutlich sicherer.

Nextcloud führt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein

Nextcloud bietet ab sofort Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für ausgewählte Ordner und Dateien an. Die dafür notwendige Server- und Client-Software steht in einer Vorabversion zum Download bereit. „Wir sind bei Nextcloud die Ersten, die nahtlose, integrierte und durchgehende Verschlüsselung auf unseren Clients als Teil einer vollständigen, für den Unternehmenseinsatz geeigneten Lösung für die Synchronisation und das Teilen von Dateien anbieten“, bewirbt Nextcloud-Gründer Frank Karlitschek die neuen Funktionen.

Über den Client können Nutzer dann einzelne Dateien oder Ordner verschlüsseln. Für die Vergabe der Schlüssel setzt Nextcloud auf einen kryptographischen Identitätsschutz in Form von serverseitig signierten Zertifikaten. Unternehmen können außerdem  Zertifikate über eigene Hardware-Sicherheitsmodule generieren. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, einen Offline-Schlüssel zur Wiederherstellung durch einen Administrator zu erzeugen.

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Nextcloud im Einsatz

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Nextcloud: Verschlüsselung soll bis zur endgültigen Veröffentlichung ausgiebig geprüft werden

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll Teil von Nextcloud 13 werden. Bis zur Veröffentlichung soll die Open-Source-Software aber noch ausgiebig auf Herz und Nieren getestet werden. Eine ausführliche Erklärung der genutzten Technik hat der Hersteller auf Github veröffentlicht.

Wer die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schon jetzt testen möchte, kann die dafür notwendige Server-App hier herunterladen. Damit euch die Funktion auch im Android-Client zur Verfügung steht, müsst ihr euch über diese Seite Zugang zum Beta-Programm verschaffen. Die Clients für den Desktop und iOS sind noch nicht fertig, ihr könnt aber immerhin einen Blick auf den derzeitigen Stand des Quellcodes werfen.

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