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Das Nichephone-S ist ein winziges Telefon auf Android-Basis

(Foto: Futuremodel)

Das Nichephone-S könnte der Ausweg für alle sein, die zwar vom Smartphone wegwollen, auf Tethering aber nicht verzichten können. Leider hat der Winzling jedoch gewisse Nachteile.

Nichephone-S: Ein Dumbphone auf Android-Basis

So praktisch unsere Smartphones auch sind, sie sind auch ein nie endender Quell an Ablenkungen. Ein Downgrade auf ein Dumbphone, dereinst liebevoll Handy genannt, wäre zwar eine Lösung, die wiederum raubt dem Nutzer aber auch Funktionen, die mit der dauerhaften Berieselung durch die sozialen Medien nichts zu tun haben, wie beispielsweise die Möglichkeit das Notebook zwecks Arbeit per Tethering mit dem Internet zu verbinden. Mit dem Nichephone-S wurde jetzt in Japan ein Mobiltelefon vorgestellt, dass genau diesen Nachteil von Dumbphones ausgleichen könnte.

Nichephone-S: Das winzige Android-basierte Dumbphone punktet mit einer WLAN-Tethering-Funktion. (Foto: Futuremodel)

Das Mini-Telefon im Kreditkartenformat wiegt nur 38 Gramm und basiert auf Android 4.2. Die betagte Software-Version dürfte in dem Fall allerdings kein größerer Nachteil sein, denn Apps laufen auf dem Gerät sowieso nicht. Dafür wäre das Monochrom-Display mit seiner Auflösung von 128 mal 64 Bildpunkten auch kaum geeignet. Der Funktionsumfang wurde offensichtlich ganz bewusst begrenzt: Nur Telefonieren, SMS-Versand, MP3-Wiedergabe, Sprachaufzeichnungen sowie das erwähnte WLAN-Tethering sind möglich.

Nichephone-S: Internet leider nur per 3G

Wer das Nichephone-S jetzt schon für das perfekte Tethering-Dumphone gehalten hat, könnte möglicherweise enttäuscht werden, denn es unterstützt lediglich 3G-Verbindungen. Das dürfte für viele LTE-verwöhnte Nutzer von heute einfach zu langsam sein. Immerhin: Der Winzling unterstützt Bluetooth-Headsets. Die sind allerdings zum Musikhören auch notwendig, da es keinen Lautsprecher gibt, mit denen die anderen Fahrgäste in der S-Bahn von der Überlegenheit des eigenen Musikgeschmacks überzeugt werden könnten.

Telefon-Winzling: Das Nichephone-S in Bildern
(Foto: Futuremodel)

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Ein weiteres Problem: Das Nichephone-S wird vorläufig nur in Japan verkauft. Falls ihr euch dennoch für die technischen Spezifikationen interessiert: Das Gerät ist 90 Millimeter hoch, 50 Millimeter breit und 6,5 Millimeter dick. Zum Aufladen verfügt das Gerät über eine Ladestation, die magnetisch mit dem Nichephone verbunden wird. Der 550-Milliamperestunden-Akku soll das Gerät bis zu 72 Stunden mit Strom versorgen. Telefonieren könnt ihr bis zu drei Stunden am Stück. Der Verkauf beginnt in Japan am 10. November 2017 und der Preis soll bei umgerechnet etwa 75 Euro liegen. Das Telefon ist wahlweise in schwarz oder in weiß verfügbar.

Ebenfalls interessant: Scheiß aufs Smartphone – Die coolsten Dumbphones für mehr Ruhe in der Hosentasche.

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