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Nintendo: Accelerator soll Startups mit Ideen für die Switch-Konsole fördern

(Foto: Nintendo)

Gemeinsam mit der Risikokapitalfirma Scrum Ventures will Nintendo Startups unterstützen, die innovative Hard- und Software-Lösungen für die Switch entwickeln. Die Videospielkonsole ist mit 10 Millionen abgesetzten Exemplaren im ersten Jahr ein Verkaufsschlager.

Mit dem programmierbaren Pappzubehör Labo hat Nintendo bereits gezeigt, dass der japanische Konzern die Switch-Konsole nicht nur für gewöhnliche Videospiele nutzen will. Um weitere innovative Anwendungsgebiete zu finden, hat sich Nintendo jetzt mit der Risikokapitalfirma Scrum Ventures zusammengetan. Unter dem Namen „Switch + Tech“ haben sie ein Programm aufgelegt, das sich an Startups, Forscher an Universitäten und Entwicklungsteams innerhalb größerer Unternehmen richtet. Sie sollen dabei unterstützt werden, ungewöhnliche Hard- und Software-Lösungen für die Switch zu entwickeln.

Interessierte Startups können ihre Ideen bis zum 9. Juni 2018 an „Switch + Tech“ senden. Anschließend werden die besten Projekte von Scrum Ventures ausgewählt und erhalten Zugang zu einem zweimonatigen Mentorenprogramm. In dieser Zeit sollen sie bei der Entwicklung einer Demo und der Erstellung ihres Pitchs unterstützt werden. Auch sollen direkte Kontakte zur Entwicklungsabteilung von Nintendo hergestellt werden. Am Endes dieses Prozesses steht die Vorstellung des Pitchs vor Nintendo-Vertretern.

Nintendo Switch in Bildern
(Foto: Nintendo)

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„Switch + Tech“: Produkte könnten unter der Nintendo-Marke verkauft werden

Von einer etwaigen Finanzierung in die Produktideen ist von offizieller Seite nichts bekannt. Laut einem Bloomberg-Bericht könnten ausgewählte Produkte später aber unter Umständen direkt unter dem Nintendo-Markennamen verkauft werden. Das wiederum könnte den jeweiligen Entwicklern Zugang zu einer breiten Käuferschicht verschaffen.

Die Switch-Konsole verkauft sich derweil extrem gut: Im Februar 2018 hatte Nintendo die Verkaufsprognose für das Fiskaljahr von 14 auf 15 Millionen Einheiten erhöht. Bis Ende März 2019 will der japanische Videospielkonzern 37 Millionen Switch-Konsolen verkauft haben. Laut Firmenpräsident Tatsumi Kimishima verkauft sich Switch derzeit in etwa im selben Tempo wie die 2006 eingeführte Wii-Konsole, von der insgesamt mehr als 100 Millionen Exemplare verkauft wurden.

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