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Schon wieder? Nach Querelen entsteht neuer Node.js-Fork

(Grafik: Shutterstock)

Ein Streit innerhalb der Node.js-Community hat zu einer erneuten Spaltung des Projekts geführt. Wir werfen einen Blick auf die Hintergründe.

Ayo: Node.js-Projekt erneut gespalten

Die Node.js-Community kommt nicht zur Ruhe: Erneut hat ein interner Streit zur Spaltung des Open-Source-Projekts geführt. Der neue Fork heißt Ayo, was genauso ausgesprochen werden soll wie IO. Damit erinnert der neue Fork auch dem Namen nach an io.js, einer früheren Abspaltung, die zwischenzeitlich wieder mit dem ursprünglichen Projekt vereinigt wurde.

Zu dem neuerlichen Bruch hat eine Entscheidung des Technical Steering Committees (TSC) geführt. Konkret ging es um eine Abstimmung über einen möglichen Ausschluss des Entwicklers Rod Vagg aus dem Führungskomitee des Open-Source-Projekts. Er hatte wiederholt kontroverse Statements auf Github und Twitter abgegeben, was von einigen Projektmitgliedern als Verstoß gegen die Verhaltensregeln des Node.js-Projekts gewertet wurde. Das TSC sprach sich jedoch nicht nur mehrheitlich gegen einen Ausschluss aus, sondern auch dagegen, ihn zu einem freiwilligen Rücktritt aufzufordern.

Node.js: Mit Ayo kommt es in der Community erneut zur Spaltung. (Logo: Node.js)

Node.js: Mehrere Komiteemitglieder treten zurück

Die Entscheidung hat nicht nur zur Schaffung des Ayo-Forks geführt, sondern auch zum Rücktritt des TSC-Mitglieds und Google-Mitarbeiters Myles Borins. „Eine neue Entscheidung des TSC bringt mich zu dem Glauben, dass das Komitee Entscheidungen trifft, die nicht im besten Interesse des Node.js-Projekts sind. Dabei geht es nicht um ein spezielles Individuum, sondern um die Werte, die wir als Projekt demonstrieren und darum, dass wir uns selbst zur Verantwortung ziehen“, erklärt Borins seinen Rücktritt in einem Blogbeitrag.

Auch der Microsoft-Mitarbeiter Bryan Hughes hat in einem Blogbeitrag seinen Rücktritt aus dem Kontrollgremium des Open-Source-Projekts verkündet. „Rod (Vagg) hat wiederholt einen Mangel an Urteilsvermögen durch seine Art bewiesen, wie er mit dem Projekt und der Community umgeht“, erklärt Hughes. Problematisch sei aber nicht nur Vaggs Verhalten, sondern auch das der restlichen Führungsriege. „Die Mehrheit der Node.js-TSC-Mitglieder hat wiederholt gezeigt, dass sie sich nicht um die Situation kümmern wollen, während einzelne sogar so weit gehen zu sagen, dass es kein Problem gäbe“, kritisiert Hughes.

Der Auslöser des Streits, TSC-Mitglied Rod Vagg, weist die Kritik von sich und will an seiner Mitgliedschaft im Komitee aus Prinzip festhalten. „Mein hauptsächliches Bedenken ist es, dass die Konsequenzen dieser Aktionen die Zukunft und die Gesundheit des Node.js-Projekts gefährden“, erklärt Vagg in einem umfangreichen Beitrag auf Github. Darin bezeichnet er die Kritik an seinen Äußerungen als Schmierenkampagne.

Streit in der Node.js-Community: Fronten bleiben verhärtet

Eine schnelle Lösung des Konflikts scheint derzeit unwahrscheinlich. Schon Ende 2014 kam es zu einem Streit innerhalb der Node.js-Community, der zur Schaffung eines Forks namens io.js geführt hatte. Bei diesem Streit ging es darum, wie das Open-Source-Projekt von dem Unternehmen Joyent geleitet wurde. Der Streit wurde letztlich beigelegt, indem mit der Gründung der Node.js-Foundation eine neutrale Führungsinstanz geschaffen wurde. Infolgedessen wurden io.js und Node.js wieder zusammengeführt.

Ebenfalls interessant: Nach Streit mit Messaging-Anbieter – Entwickler zieht 250 Pakete zurück und beeinträchtigt tausende Projekte.

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2 Reaktionen
sourdog

Satt diesen Beitrag zu schreiben https://github.com/nodejs/CTC/issues/165#issuecomment-324798494 hätte man auch 30 Bugs fixen können, oder? Oder ein paar Stellen dokumentieren oder reformatieren. Scheiss kleine Kinder. Mimimimi ...

Davis Brown

Node.js Review For Absolute Beginners Web Designers/ Web Developers https://blog.templatetoaster.com/node-js-framework

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