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Nokia 3.1 und 5.1 sind günstige und Enterprise-taugliche Android-Smartphones

Nokia 3.1. (Bild. HMD Global)

Nokia-Hersteller HMD Global hat am Dienstag neue Android-Smartphones vorgestellt, die auch für den Enterprise-Einsatz geeignet sind. Nokia 3.1 und 5.1 dürften die erschwinglichsten Business-Geräte sein.

Im Februar hatte Google eine Übersicht veröffentlicht, in der der Konzern Android-Smartphones für Unternehmen empfiehlt. Diese Liste umfasst überwiegend recht teure Geräte wie das Huawei Mate 10 Pro (Test) und das hauseigene Pixel 2 XL (Test), aber auch Modelle wie das Moto X4 und Nokia 6 sind mit von der Partie, die für um die 250 Euro zu haben sind. Mit dem Nokia 3.1 und 5.1 werden Enterprise-Geräte noch günstiger.

Nokia 5.1: 5,5-Zoll-Display im 18:9-Verhältnis

Das Nokia 5.1 ist der direkte Nachfolger des Nokia 5, das der Hersteller im Zuge der MWC 2017 vorgestellt hatte. Das neue Modell ist in erster Linie beim Display und der Kamera verbessert worden, aber auch ein neuer, schnellerer Prozessor ist an Bord.

Nokia 5.1. (Bild. HMD Global)

Nokia 5.1: Android-One-Gerät auch für den Enterprise-Einsatz  . (Bild. HMD Global)

Das Display des Nokia 5.1 besitzt ein 5,5-Zoll-Display im angesagten 18:9-Seitenverhältnis und eine Full-HD+-Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixeln. Das Vorgängermodell hatte lediglich HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel). Als Prozessor kommt ein Mediatek Helio P18 Octa-Core-Prozessor (MT6755S) zum Einsatz, der eine 40 Prozent bessere Performance als beim Nokia 5 liefern soll. Unterstützt wird der Prozessor je nach Ausführung von zwei oder drei Gigabyte RAM und 16 oder 32 Gigabyte (e-MMC 5.1) per Micro-SD erweiterbarem Speicher.

Nokia 5.1 in allen Farben. (Bild: HMD Global)

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Bei der Hauptkamera verbaut HMD Global einen 16-Megapixel-Sensor mit Phasenerkennungs-Autofokus, die Weitwinkel-Frontkamera verfügt über einen Sensor mit acht Megapixeln. Der Fingerabdrucksensor des Nokia 5.1 befindet sich auf der Rückseite. Der Akku ist 3.000 Milliamperestunden groß und lässt sich per USB-Stecker aufladen.

Das aus einem Stück Aluminium gefertigte Nokia 5.1 soll laut Hersteller ab Juli in den Farben Kupfer, Blau und Schwarz erhältlich sein und um die 200 Euro kosten. Finale Preise werden erst zum Marktstart kommuniziert.

Nokia 3.1: Sehr günstiges Android-One-Gerät mit Update-Garantie

Das Nokia 3.1 besitzt ebenso ein 18:9-Seitenformat, das 2,5D-Display verfügt indes nur über eine 5,2-Zoll-Diagonale und löst mit 720 Pixeln auf. Als Prozessor ist ein Mediatek 6750 Octa-Core-Prozessor mit einer Taktrate von bis zu 1,5 Gigahertz verbaut, der von zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 Gigabyte internem Speicher unterstützt wird. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist auch vorhanden. Eine Variante mit drei Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Flash-Speicher ist ebenso geplant.

Das Nokia 3.1 von hinten. (Foto: t3n.de)

Für Fotos und Videos ist eine 13-Megapixel-Kamera integriert, vorn befindet sich eine 8-Megapixel-Selfie-Kamera. Während Hersteller bei Geräten dieser Preisklasse – es soll für um die 160 Euro in den Handel kommen – oftmals an Sensoren spart, sind beim Nokia 3.1 selbst NFC und weitere Komponenten verbaut, sodass es auch Google Pay und Augmented-Reality-Anwendungen unterstützt.

Laut HMD Global soll das Nokia 3.1 in den Farben Blue/Copper, Black/Chrome und White/Iron ab Ende Juni erhältlich sein. Erst dann steht der finale Preis fest.

Das Nokia 3.1. (Foto: t3n.de)

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Nokia 5.1 und 3.1 mit Android One und Zero-Touch

Wie die Nokia-Smartphones, die im Zuge des MWC 2018 angekündigt wurden, basieren die neuen Modelle auf Googles Android-One-Plattform. Dabei handelt es sich um eine Android-Version, ohne Anpassungen der Nutzeroberfläche daherkommt und Updates wie Sicherheitspatches garantiert zeitnah und regelmäßig erhält.

Nokia 3.1 und 5.1 können per Zero-Touch in Unternehmen eingebunden werden. (Screenshot: Google)

Mit Android One sind zwei große Android-Updates – also Android P und Q – sicher, die monatlichen Sicherheitspatches von Google sind ebenso garantiert, sodass Software-Aktualisierungen keinen so großen „Pain-Point“ wie bei Geräten anderer Hersteller darstellen.

Für Unternehmen unterstützen die Geräte zudem die Zero-Touch-Registrierung, mit der Administratoren sich nicht um die mühsame, manuelle Einrichtung einzelner Geräte kümmern müssen. Stattdessen ist es möglich, mehrere Geräte – selbst unterschiedlicher Hersteller – in größerem Umfang einzurichten. Nutzer der Geräte nehmen es einfach aus der Verpackung und sind direkt startklar. Apps und Konfigurationen werden aus der Ferne eingerichtet, auch die Verwaltung der Geräte erfolgt auf diese Weise. Laut Google kann ein beliebiger Enterprise-Mobility-Management-Anbieter für die Verwaltung ausgewählt werden.

Neues Nokia 2.1 mit Android Go

Das Nokia 2.1 kommt mit Android Go. (Bild: HMD Global)

Nicht nur zwei neue Modelle mit Android One hatte HMD Global im Gepäck, sondern auch ein Upgrade des erst Anfang des Jahres in den Handel gekommenen Nokia 2. Das Nokia 2.1, das auf der abgespeckten Android-Version Android Go basiert, sei zwar performanter als das Nokia 2, unter der Haube stecken dennoch lediglich ein Gigabyte RAM, der interner Speicher ist mit acht Gigabyte auch recht klein. Als Prozessor setzt HMD Global auf ein Qualcomm Snapdragon-425-SoC mit bis zu 1,4 Gigahertz.

Das 5,5-Zoll-Display des Android-Go-Smartphones löst mit 720 Pixeln auf. Die Kamera verfügt über einen Acht-Megapixel-Sensor, frontseitig befindet sich eine Fünf-Megapixel-Selfie-Cam. Der Preis des Geräts soll etwa 120 Euro betragen und es soll im Juli 2018 auf den Markt kommen.

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