Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Gadgets & Lifestyle

Nokia Lumia 930 im Test: Das schicke Windows-Phone-Topmodell der Finnen

Das Nokia Lumia 930 im Test. (Foto: Andreas Floemer)

Mit dem Nokia Lumia 930 haben die Finnen, jetzt Redmonder, Anfang April im Zuge von Microsofts BUILD-Konferenz ein fünfzolliges Smartphone mit Oberklasse-Spezifikationen vorgestellt. Es ist das erste High-End-Gerät mit Windows Phone 8.1 und seit wenigen Wochen im Handel erhältlich. Wir haben uns das neue Gerät näher angesehen – ob es überzeugen kann, verrät unser Test. 

Design, Haptik und Verarbeitung des Nokia Lumia 930

Nokias Lumia 930 ist im Grunde die europäische Variante des im Februar enthüllten Lumia Icon, das exklusiv beim US-Netzbetreiber Verizon erhältlich ist. Im Unterschied zum weißen und schwarzen Icon wird das Lumia 930 zusätzlich in den markanten Farben Orange und Grün angeboten – selbstredend unterstützt es alle gängigen europäischen Netze. Im Sachen Design und Ausstattung gibt es keine Unterschiede. Doch das kantig-markante Design des Lumia 930 weiß zu gefallen.

Nokia-Lumia-930-Test-review-7961
Das Lumia 930 kann dank seiner Form auch hochkant auf dem Tisch stehen (Foto: Andreas Floemer)

Das Nokia Lumia 930 ist hochwertig verarbeitet, wie es für Nokia bekannt ist, und verfügt über einen Rahmen aus mattiertem Aluminium, der das Gerät stabil einfasst und – wie beispielsweise beim iPhone 4s – als Antenne fungiert. In den Rahmen wurden, klassisch für Windows-Phone- respektive Lumia-Geräte, auf der rechten Seite Power-Button, Lautstärkewippe und ein dedizierter Kamera-Auslöser eingelassen. Sie sind farblich an den Rahmen angeglichen, um sie auch ohne Hingucken zu ertasten, stehen sie wenige Millimeter hervor. Der Druckpunkt der Buttons ist sehr gut.

Nokia-Lumia-930-Test-review-7949
Auf der rechten Seite des Nokia Lumia 930 befinden sich Lautstärkewippe, Power-Button und Kamera-Auslöser. (Foto: Andreas Floemer)

Während die Linke Seite des Lumia 930 komplett frei ist, befinden sich auf der Oberseite die Audiobuchse sowie der Schlitten für die nano-SIM-Karte, der einfach mit dem Finger geöffnet werden kann – ein spezielles Werkzeug ist nicht nötig. Ein microUSB-Port ist auf der Unterseite angebracht.

Nokia-Lumia-930-Test-review-7948 Nokia-Lumia-930-Test-review-7951

Die quietsch-orangefarbene leicht gebogene Rückseite unseres Testgeräts aus Kunststoff wird von der 20-Megapixel-PureView-Hautpkamera, einem Dual-LED-Blitz sowie einem kleinen Lautsprecherschlitz unterbrochen. Mittig findet man zudem noch ein dezentes Nokia-Logo.

Nokia-Lumia-930-Test-review-7965
Die Rückseite des Nokia Lumia 930 ist aus Kunststoff, damit die diversen verbauten Antennen auch senden und empfangen können. (Foto: Andreas Floemer)

Kommen wir zur Front: Das fünf Zoll in der Diagonale messende Display ist leicht gewölbt, wodurch es wunderbar mit dem restlichen Gehäuse abschließt und sich sehr angenehm anfassen lässt. Oberhalb des Screens sind Telefonlautsprecher, Frontkamera und diverse Sensoren integriert, unten befinden sich Mikrofon und drei kapazitive Buttons: Zurück, Home und Suche.

Nokia-Lumia-930-Test-review-7969
Das Lumia 930 könnte eines der letzen Windows Phone-Modelle mit kapazitiven Buttons sein – das Einsteiger-Gerät Lumia 630 kommt schon mit On-Screen-Buttons daher. (Foto: Andreas Floemer)

In Sachen Verarbeitung und Haptik ist das Lumia 930 über alles erhaben. Es liegt gut in der Hand und besitzt keinerlei Spaltmaße. Das für ein Fünf-Zoll-Smartphone recht hohe Gewicht von 176 Gramm spürt man zwar, es wirkt sich aber nicht negativ auf das Handling aus, da es sehr gleichmäßig auf das Gerät verteilt ist.

Nokia Lumia 930: Die Hardware

Das Lumia 930 besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Lumia 1520 – und zwar in erster Linie unter der Haube, denn sowohl in Sachen Prozessor und Speicher als auch bei der Kamera könnten die Geräte glatt Zwillinge sein. Der neue Fünfzoller verfügt über einen Snapdragon-800-Prozessor mit einer Taktung von 2,26 Gigahertz, dem eine Adreno-330-Grafikeinheit und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher beiseite gestellt wurden. Der interne Speicher ist mit 32 Gigabyte bemessen – er lässt sich im Unterschied zum Nokia-Phablet allerdings nicht erweitern.

Wer sich ein bisschen in der Technikwelt auskennt, wird sich sicherlich fragen, weshalb Nokia denn einen „alten“ Prozessor verbaut hat, schließlich gibt es mittlerweile schon den Nachfolger Snapdragon 801. Das lässt sich vermutlich damit begründen, dass das Lumia 930 ein Ableger des Lumia Icon ist, das – wie schon erwähnt – Anfang des Jahres vorgestellt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war das 801er-Modell noch nicht flächendeckend verfügbar. Andererseits sind die Unterschiede zwischen Snapdragon 800 und 801 ohnehin marginal, vor allem in Sachen Performance gibt es kaum Differenzen. Entsprechend ist der Snapdragon 800 keine schlechte Wahl, zumal er immer noch eine sehr gute Leistung liefert und recht gut mit der ihm zur Verfügung stehenden Energie hauszuhalten vermag.

Nokia-Lumia-930-Test-review-7956
(Foto: Andreas Floemer)

Dass der „Vorjahres-Prozessor“ weiterhin sehr gute Dienste verrichtet, zeigt sich im Alltagsgebrauch wie auch bei Ressourcen-intensiven Spielen: Nichts ruckelt, ebenso gibt es auch keine Gedenksekunden, wie man es sogar gelegentlich auf manchen Oberklasse-Android-Geräten beobachten kann – alles läuft flüssig, wie man es von vielen Windows-Phone-Geräten kennt. In puncto Leistung verhält sich das Lumia 930 eines Oberklasse-Modells würdig.

Dank des SoCs und des fest verbauten, nicht auswechselbaren 2.420-Milliamperestunden-Akkus macht das Lumia 930 auch in puncto Ausdauer eine gute Figur. Mit einer Akkluadung kommt man bei normaler Mischnutzung locker über den Tag, wer gut mit der Energie haushält, schafft mit Glück sogar zwei. Praktisch: Dank der Unterstützung des kabellosen Ladestandards Qi Wireless, ist es sogar möglich, das Smartphone Kabel aufzuladen – man kann es bequem auf eine entsprechende – und mittlerweile auch erschwingliche – Ladestation legen.

Was die weitere Ausstattung anbelangt, hat Nokia seinem Smartphone eine 20,7-Megapixel-PureView-Kamera mit Carl-Zeiss-Optik integriert – zu dieser später mehr – sowie eine Frontknipse mit 1,2 Megapixeln. Ferner sind LTE nach Cat.4 an Bord wie auch NFC, WLAN bis 802.11ac, Bluetooth 4.0 und vier qualitativ hochwertige Mikrofone, mit denen es möglich ist, Videoaufnahmen in Surround-Sound festzuhalten. Der rückseitige Lautsprecher kann nicht sonderlich überzeugen,  zur sporadischen Nutzung als Freisprecheinrichtung in leisen Räumen oder zur gelegentlichen anspruchslosen Musikbeschallung genügt er, generell ist aber zu empfehlen, einen Kopfhörer zu benutzen. In Sachen Telefonie ist beim Lumia 930 nichts zu beanstanden – auf beiden Seiten ist die Tonqualität bestens, Rauschen ist nicht wahrzunehmen.

Nokia Lumia 930 

 Technische Daten

Betriebssystem

Windows Phone 8.1

HERE Location und Navigationsdienste

kostenlos globale HERE Maps and HERE Drive+; HERE Transit im Store kostenlos erhältlich

Display

5 Zoll ClearBlack, Full-HD-AMOLED-LCD (1.920 x 1.080 Pixel; 437 ppi)

Akku

2.420-mAh-Akku, unterstützt Wireless Charging (Qi-Wireless)

Prozessor

2,26-GHz-Quad-Core-Qualcomm-Snapdragon-800

Hauptkamera

PureView 20 Megapixel mit optischer Bildstabilisierung, f/2.4, Dual-LED-Blitz, 26mm Brennweite, 1/2,5 Zoll Sensor

Frontkamera

1,2-Megapixel-Weitwinkel

Speicher

2 Gigabyte RAM, 32 Gigabyte interner Speicher, 15 Gigabyte kostenloser OneDrive-Cloud-Speicher

Das Display des Nokia Lumia 930

Beim Lumia 930 haben wir es ansatzweise – zumindest in puncto Ausstattung – mit einem geschrumpften und optisch umfassend veränderten Lumia 1520 zu tun. Das neue Topmodell der Neu-Redmonder besitzt ein fünf Zoll in der Diagonale messendes AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung – also 1.920 x 1.080 Pixel (circa 441 Pixel per Inch (ppi)) – das Lumia 1520, das wir seinerzeit Zeit auch im Test hatten, verfügt über ein Sechs-Zoll-IPS-Panel mit der gleichen Auflösung und eine Pixeldichte von 367.

Vielen dürfte das erste Phablet Nokias zu üppig gewesen sein – das Lumia 930 hingegen kann durch seine „normale“ Größe – zumindest, wenn man es mit aktuellen Geräten aus der Android-Welt vergleicht – punkten. Zum Größenvergleich kann beispielsweise das Nexus 5 (Test) herangezogen werden, das in etwa die gleichen Abmessungen besitzt.

Nokia-Lumia-930-Test-review-7972
(Foto: Andreas Floemer)

Zurück zum Display des Lumia 930: Dank der Full-HD-Auflösung des AMOLED-Panels ist auf dem fünf Zoll messenden Screen mit dem bloßen Auge kein einzelnes Pixel zu erkennen – Farben werden brillant dargestellt, und wie es sich für ein AMOLED-Display gehört, sind die Schwarzwerte unter anderem auch durch Nokias – jetzt Microsofts – ClearBlack-Technologie nahezu perfekt: Schwarz ist Schwarz und nicht wie bei manchen IPS-Panels Anthrazit oder Dunkelgrau. Ausgezeichnet sind auch die Kontraste, und in Sachen Blickwinkelstabilität macht der AMOLED-Screen eine sehr gute Figur – auch aus spitzen Winkeln sind weder Verfärbungen noch Unschärfen auszumachen.

Während das Display bezüglich Farbwiedergabe und Kontraststärke Bestnoten erhält, ist die Grundhelligkeit des Screens ein bisschen dunkler als bei anderen Geräten. Allerdings fällt das kaum bis nicht ins Gewicht, selbst bei Sonnenlicht sind Inhalte vom Display ohne Probleme ablesbar. Ob Nokia sein neues Topmodell mit der Assertive-Display-Technologie ausgestattet hat, wie sie auch dem Lumia 1520 zu finden ist, lässt sich schwer beurteilen, zumal der Hersteller diese beim 930 nicht aktiv bewirbt und auch nicht in den Spezifikationen explizit angibt. Mittels dieser Technologie, die von Apical entwicklet wurde, ist es möglich, die Ablesbarkeit des Displays über den Helligkeitssensor hinweg zu optimieren. So soll man Inhalte selbst bei hellem Sonnenschein hervorragend ablesen können.

Die Kamera

Nokias Lumia 930 verfügt allem Anschein nach über die gleiche Kamera, die auch schon im Lumia 1520 zu finden ist: Die 20-Megapixel-Knipse verfügt über einen 1/2,5 Zoll großen Sensor, ein Carl-Zeiss-Objektiv mit f/2,4-Blende und 26-Millimeter-Weitwinkel sowie einen Dual-LED-Blitz. Wir erinnern uns: Die Kamera des Lumia 1520 konnte im Test durchaus überzeugen, auch wenn sie nicht auf dem Niveau des explizit als Kamera-Smartphone kategorisierten Lumia 1020 liegt.

Nokia-Lumia-930-Test-review-7976
Die Kamera des Lumia 930 besitzt eines Dual-LED-Blitz. (Foto: Andreas Floemer)

Bilder werden simultan in zwei Auflösungen aufgenommen: im 16:9-Format mit 16 Megapixeln und fünf Megapixeln, im 4:3-Format mit 19 und fünf Megapixeln. Ferner unterstützt die PureView-Kamera auch RAW-Aufnahmen im DNG-Format, worüber sich ambitionierte Hobbyfotografen sicher freuen dürften.

Einige Beispielfotos in voller Auflösung – unbearbeitet:

In puncto Bildqualität kann die Kamera des Lumia 930 durchaus überzeugen. Insbesondere bei guten Lichtverhältnissen lassen sich hervorragende Resultate aus der PureView-Knipse herauskitzeln. Auch bei widrigen Lichtverhältnissen – sprich bei Dunkelheit – ist die Kamera gut zu gebrauchen, wobei zu erkennen ist, dass Nokia hier softwaretechnisch etwas nachhilft. Sind die Lichtverhältnisse schwieriger, beispielsweise bei Zwielicht respektive leichtem Gegenlicht, scheint es auch mal zu  Problemen mit der Bildverarbeitung zu kommen, sodass die Resultate etwas bizarr erscheinen, wie das Bild unten zeigt. Hier sei allerdings angemerkt, dass keine Kamera perfekt ist und auch andere Smartphone-Knipsen hin und wieder an ihre Grenzen kommen.

WP_20140821_16_05_32_Pro
Sehr selten schlägt die Kamera-Software solch kuriose Kapriolen. (Foto: Andreas Floemer)

Ein technisches Detail, das im Grunde Standard bei allen Lumia-Geräten ist, hilft dabei, die Kamera-App selbst aus dem Standby zu starten: der dedizierte Kamerabutton. Dank dieses kleinen, aber feinen Details lässt sich die Knipse im Idealfall in Nullkommanichts starten. Dem ist auch so – zumindest beinahe. Denn die Zeit, die zwischen Druck auf den Button bis zur endgültigen Kamerabereitschaft vergeht, ist relativ lang. Hier sollte Nokia noch mal nachbessern. An der Funktion an sich ist allerdings nichts auszusetzen.

Auch in Sachen Kamera-Software ist das Lumia 930 erste Sahne. Die Standard-Anwendung bietet einerseits die Möglichkeit, per Automatik Schnappschüsse zu machen, andererseits lassen sich aber auch diverse Einstellungen vornehmen, was insbesondere ambitionierte Hobbyfotografen sicher ansprechen dürfte. So ist es möglich, neben der Balance auch den Fokus, den ISO-Wert und den Weißabgleich manuell zu justieren oder die Belichtung und die Verschlusszeit einzustellen. Zugriff auf diese Vielzahl an Einstellungsoptionen erhält man per Wischgeste vom Software-Auslöseknopf ins Display hinein. Die vorgenommenen Manipulationen werden in Echtzeit angewendet.

Wie bei älteren Windows-Phone-Versionen hat Microsoft respektive Nokia etliche weitere Filter und Anwendungen mit den sogenannten Linsen in die Kamerasoftware eingebaut. Eine Auswahl der verfügbaren Apps gibt es zentraler Stelle bei Nokia. Neu hingegen ist die Anwendung Flipagram, mit der sich aus eigenen Fotos kurze Videos, unterlegt mit Musik, erstellen und in Sozialen Netzwerken teilen lassen. Das Ganze klingt ein wenig nach HTCs Zoe oder Googles AutoAwesome-Movie – auf jeden Fall eine nette Bereicherung.

Software

Windows Phone 8.1 klingt nach einem kleinen Versionsschritt von Windows Phone 8, doch der Schein trügt. Microsoft hat viele neue Funktionen in sein mobiles OS integriert, die man sich schon vor Jahren gewünscht hätte und die es noch mehr zu einem „erwachsenen“ Betriebssystem machen. Zum einen lassen sich jetzt Kacheln auf den Homescreen legen, wobei das eine eher kleinere Verbesserung ist – auch die Möglichkeit, den Bildschirmhintergrund individuell anzupassen, ist ein Nice-to-Have.

Große Neuerungen sind hingegen die tolle Tastatur, mit der sich Texte wie unter Android einfach per Wischbewegung eingeben lassen, und die Benachrichtigungszentrale, die sich von oben ins Display hineinziehen lässt und neue Mails, Meldungen aus Sozialen Netzwerken und mehr anzeigt. Ferner bietet dieses Info-Center auch Schnellzugriffe auf diverse System-Funktionen und Apps. Die Leiste kann vom Nutzer individuell mit Systemeinstellungen belegt werden. So praktisch das auch ist, so kann die Funktion bisweilen auch nerven. Denn jeder Like, jede Konversation wird dort Zeile für Zeile eingeblendet – alles lässt sich dann aber mit einem Wisch nach rechts entfernen.

wp_ss_20140831_0001 wp_ss_20140831_0002 wp_ss_20140831_0003 wp_ss_20140831_0004

Kurzum: Wer Windows Phone 8 kennt und Version 8.1 zum ersten Mal benutzt, ist überrascht, an wie vielen Ecken Microsoft geschraubt hat. Vieles ist so, wie es hätte von Anfang an sein sollen. Sicher besteht noch Luft nach oben, aber das Arbeiten mit WP 8.1 macht Spaß. Eine paar Kritikpunkte gibt es dennoch,  die manch einem aber möglicherweise gar nicht auffallen. Denn einige Google-Dienste, die mir ans Herz gewachsen sind, lassen sich nur umständlich aufrufen Google+ und Google-Fotos beispielsweise. Immerhin gibt es mittlerweile eine (inoffizielle) Google Drive-App. Hier wäre es an der Zeit, wenn die beiden Streithähne Microsoft und Google sich zusammensetzen würden und eine Lösung finden.

Was die weitere Software anbelangt, hat Microsoft/Nokia nicht gegeizt: Wie üblich, findet man die dauerhaft kostenlose Karten-App und Navigations-Software Here Drive und Here Maps vor. Die Navilösung bietet Offline-Kartenmaterial für 200 Länder. Ferner sind auch die Musik-Steaming-Apps MixRadio sowie Xbox Music an Bord des Smartphones und, wie schon erwähnt, zahlreiche Anwendungen zur Bildbearbeitung. Die Liste könnte man lange weiter führen, ein Blick in die Nokia-Collection im Windows-Phone-Store zeigt das komplette Angebot. Hier sind zudem auch Apps wie Fitbit, 500px, WhatsApp, Evernote und weitere sehr nützliche Anwendungen aufgelistet.

nokia-collection-windows-phone
Die Nokia-Collection ist eine gute Anlaufstelle für allerlei Apps. (Screenshot: Microsoft)

Die Windows Phone-Plattform hat in den letzen Monaten einem recht großen Sprung in Sachen App-Angebot gemacht. Es gibt nur noch wenige Anwendungen, die man vermisst – und für manche gibt es inzwischen teils gut funktionierende Alternativen.

Fazit

Mit dem Lumia 930 hat Nokia beziehungsweise mittlerweile Microsoft ein tolles Smartphone aus der Taufe gehoben, das eine Menge Spaß macht und das jetzt zum Ende der Testphase schweren Herzens wieder zurück zum Hersteller geht. Das Lumia 930 produziert überwiegend tolle Fotos, die Kamera-Software kann ebenso überzeugen und die Hardware ist absolut immer noch auf dem Stand der Zeit.

Im Vergleich zum beinahe gleich ausgestatteten Lumia 1520 macht das 930 dank seines Fünf-Zoll-Displays eine weit bessere Figur im Alltag. Es passt problemlos in die Hosentasche und lässt sich leichter mit einer Hand bedienen. Wer derzeit mit einem Windows-Phone-Gerät liebäugelt und sich mit 32 Gigabyte nicht erweiterbarem, internem Speicher zufrieden gibt, sollte einen Blick auf dieses markante Stück Technik werfen.

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

5 Reaktionen
Der Anonyme

Achtung!
Schnöseldeutsch im 1. Absatz.

„Doch das kantig-markante Design des Lumia 930 weiß zu gefallen.“

Das ist syntaktisch falsch. Eigentlich bedeutet der Satz, so er wie oben steht :
„Doch das kantig-markante Design des Lumia 930 weiß, dass er gefällt“. Das ergibt natürlich kein Sinn.

Erklärung:
„Er weiß zu feiern, hieß es vor kur­zem beim Bayeri­schen Rund­funk. Doch die Kon­struk­tion des Modal­verbs wis­sen mit zu und In­fini­tiv ist syn­tak­tisch falsch und im Stan­dard­deut­schen des­halb un­gebräuch­lich. Warum reden ein­zel­ne Zeit­genos­sen so? Weil sie schnö­se­lig klin­gen wol­len! Wa­rum man Tex­te nicht ver­fei­nern kann, in­dem man etwas Fei­nes hinzufügt.“ Quelle: http://www.belleslettres.eu/artikel/wissen-zu-mit-infinitiv.php

Antworten
Jan

Wow, you must be fun at parties.

Antworten
Markus81

Super Smartphone! Nach einer langen Apple Odyssee bin ich über das Samsung S5 nun beim Lumia 930 angekommen und habe das Gefühl, dass ich das erste Mal rundum zufrieden bin. Bitte weiter so MS/Nokia...

Antworten
Xandi Ostermeyr

ist der Beitrag nicht ein bisschen an eurem eigentlichen Thema vorbei? ;)

Antworten
Dieter Petereit

Das jetzt mit Android und ich würde es wohl kaufen. Mit Windows habe ich nun mehrfach versucht, warm zu werden. Es ist jedesmal gescheitert.

Antworten

Schreibe einen Kommentar zu Dieter Petereit Abbrechen

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.