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Nokia muss in Sachen 5G aufholen, reduziert Sparziel

5G-Antennen. (Foto: Vodafone)

Der finnische Netzausrüster Nokia hat bekräftigt, sein Sparziel für 2020 zu kürzen. Statt 700 Millionen Euro will Nokia nun nur noch 500 Millionen Euro einsparen.

Der bevorstehende 5G-Netzausbau lässt Nokia seine Sparziele überdenken. So wollte der finnische Hersteller von Telekommunikationskomponenten für Netzwerke bis zum Jahresende 700 Millionen Euro einsparen. Nun sollen es 200 Millionen Euro weniger sein. Das soll dem Unternehmen die Luft verschaffen, in 5G-Technologien zu investieren.

Nokia entlässt Mitarbeiter anderer Sparten

Dennoch sollen zunächst rund 180 der insgesamt 6.000 finnischen Beschäftigten gehen müssen. Davon betroffen seien allerdings nicht die 5G-Entwicklungs- und Produktionsbereiche, wie das Unternehmen laut Reuters versicherte. Im Verlauf des Jahres könnte es zu weiterem Stellenabbau außerhalb Finnlands kommen.

Schon im Oktober des vergangenen Jahres hatte Nokia unter dem Eindruck bevorstehender 5G-Investitionen seine Gewinnprognosen für 2019 und 2020 reduziert. Nokia hatte die Entwicklung auf den stärker werdenden Wettbewerb in der 5G-Einführungsphase geschoben. Wettbewerber Ericsson indes hatte den Umstand genau umgekehrt bewertet und die 5G-Einführungsphase als Umsatztreiber für sich gesehen. In der Folge der Gewinnwarnung hatte die Nokia-Aktie rund ein Drittel ihres Werts verloren und bewegt sich aktuell im Bereich von 20 Prozent unterhalb des Werts vor dem Absturz.

Andererseits waren es gerade Investoren, die Nokia in Sachen 5G für schlecht aufgestellt gehalten hatten. Sie befürchteten einen Rückstand auf die Wettbewerber Ericsson und vor allem Huawei. So entwickelt sich 5G für Nokia zum Drahtseilakt.

Passend dazu: Flächendeckendes 5G: Man muss auch wollen

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