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Nordkoreaner soll hinter Wannacry und dem Sony-Hack stecken

Der Film The Interview gilt als Auslöser für den Sony-Hack. (Bild: 1000 Words/Shutterstock.com)

Die US-Regierung will den Hacker aufgespürt haben, der hinter der Wannacry-Ransomware und dem Sony-Hack stecken soll und geht strafrechtlich gegen ihn vor. Auch Sanktionen wurden verhängt.

Schon im Dezember hatte die US-Regierung Nordkorea beschuldigt, hinter dem massiven weltweiten Hackerangriff mit der Erpressersoftware Wannacry zu stehen – und Beweise dafür zu haben. Bei der Attacke Mitte Mai 2017 waren hunderttausende Computer in mehr als 150 Ländern infiziert worden. Nordkorea bestritt eine Verantwortung für die Ransomware. Jetzt haben die US-Behörden einen mutmaßlichen Schuldigen präsentiert: den nordkoreanischen Computerspezialisten Park Jin-hyok.

Wannacry und Sony-Hack: Nordkoreanischer Hacker beschuldigt

Park soll im Auftrag der nordkoreanischen Regierung gehandelt und nicht nur für Wannacry, sondern auch für den Angriff auf das Filmstudio Sony Pictures mitverantwortlich gewesen sein, wie N-TV berichtet. Sony war wegen der geplanten Veröffentlichung des Films „The Interview“ ins Visier des kommunistischen Landes geraten, weil es in der Komödie um die fiktive Ermordung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un ging.

Darüber hinaus legt die US-Regierung Park und Nordkorea einen Hackerangriff auf die Zentralbank von Bangladesch zur Last, bei dem im Februar 2016 über 80 Millionen US-Dollar entwendet worden sein sollen. Die USA würden Nordkorea nicht erlauben, die globale Cybersicherheit zu untergraben, erklärte US-Finanzminister Steven Mnuchin das Vorgehen der US-Behörden. Das US-Finanzministerium hat Sanktionen gegen Park Jin-hyok und die regierungsnahe Firma Korea Expo Joint Venture verhängt. Gegen Park, der sich in Nordkorea aufhalten soll, wurden zudem formelle strafrechtliche Beschuldigungen erhoben.

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Die Beschuldigungen und Sanktionen kommen zu einer Zeit, da die USA versuchen, Nordkorea zur Aufgabe seiner Nuklearwaffenpläne zu bewegen. US-Präsident Donald Trump hatte sich Mitte Juni in Singapur mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un getroffen. Erst am Donnerstag hatte Kim erklärt, die atomare Abrüstung werde noch bis zum Ende von Trumps Amtszeit abgeschlossen werden. Trump hatte Kim per Twitter gedankt und ihn wissen lassen, dass man das Ziel gemeinsam erreichen werde.

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