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nordmedia feierte 2 Jahre APITs Lab

(Foto: nordmedia/David Carreño Hansen)

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In der Königlichen Reithalle Cavallo in Hannover wurden kürzlich die Ergebnisse aus zwei Jahren Netzwerk- und Vermittlungsarbeit in den Bereichen Serious Games, Gamification, Virtual und Augmented Reality präsentiert.

Die Wahrnehmungswelt von Fluchttieren nachempfinden, virtuell Notfalltrainings durchführen, Windkraftanlagen reparieren oder Möbel im eigenen Wohnzimmer platzieren, bevor sie gebaut wurden – mithilfe von APITs, also Applied Interactive Technologies, ist (beinahe) alles möglich.

Mit der ersten APITs Lab Anwenderkonferenz präsentierte nordmedia am 16. Oktober in Kooperation mit dem game – Verband der deutschen Games-Branche e. V. Ergebnisse aus zwei Jahren Netzwerk- und Vermittlungsarbeit. Wer sich für digitale Themen interessiert, fand bei einem interaktiv gestalteten Programm mit Quiz und origineller Musik der Videogame-Jazz-Coverband Endgegner eine Plattform zum Ausprobieren, Austauschen, Informieren und Vernetzen.

Bernd Althusmann, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, gratulierte dem Team: „Zwei Jahre APITs Lab! Das heißt zwei Jahre spannende Projekte rund um die Welt der Virtual Reality, Augmented Reality und der Serious Games, die vom APITs Lab in den Mittelstand gebracht, mit der Gamesbranche vernetzt und von der ersten Idee bis zum Prototypen begleitet wurden. Die APITs, die aus der Computer- und Videospielindustrie kommen, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Digitalisierung und diese Initiative des Landes bringt sie in die mittelständischen Unternehmen in Niedersachsen.“

Als Initiative des Landes und Schnittstelle zwischen Games und Mittelstand konnte das APITs Lab bereits viele unterschiedliche Akteure erfolgreich begleiten und zusammenbringen: „Mit unseren Vorträgen, Workshops und Beratungsgesprächen sind wir landesweit unterwegs. APITs-Themen erreichen mittlerweile kleine mittelständische Unternehmen aber auch große Player“, so Tim Mittelstaedt, Senior Consultant beim APITs Lab. Coach und Consultant Anna Weisenberger freut sich über das stetig wachsende Interesse: „Wir konnten nach anfänglichen Zögerlichkeiten beobachten, dass sich die Wirtschaft und auch die Politik immer mehr diesen digitalen Themen öffnet.“

(Foto: nordmedia/David Carreño Hansen)

Amelie Künzler (Urban Invention) und Jan Sedelies (Hannoversche Allgemeine Zeitung) führten durch das Bühnenprogramm, welches neben Praxis-Dialogen und Aussteller-Pitches informative Insights aus der Wissenschaft bereithielt und einen umfassenden Überblick über Niedersachsens APITs-Szene gab.

Malte Hedemann, Team Lead Digital Realities der Volkswagen Gruppe, verdeutlichte den Einzug von VR-Lösungen im Bereich E-Mobilität in Form von Trainings und in der Produktionsplanung. VW optimiert durch APITs nicht nur Arbeitsprozesse, sondern transformiert sich insgesamt als Unternehmen.

Praxisnahe Gespräche mit Bernd Bureck (Zukunft Emden GmbH), Benito Weise (Landwirtschaftliches Bildungszentrum Echem) und Jens Thiemann (VRTX Labs) zeigten, wie APITs erfolgreich in der Offshore-Industrie, der Landwirtschaft und im Handwerk eingesetzt werden. Die Echemer Kuhbrille wird beispielsweise in der Ausbildung und Forschung zur Sensibilisierung im Umgang mit den Tieren angewendet und lässt den Nutzer mithilfe von VR in die Wahrnehmungswelt der Rinder eintauchen. Die AR-Anwendung von VRTX Labs erlaubt die interaktive Echtzeit-Visualisierung virtueller Möbel der Tischlerei Mike Müller im eigenen Zuhause.

Workshops mit dem APITs Lab sind Katalysator für solche Projekte, da mit analogen Mitteln, wie Lego Serious Play oder Design Thinking, virtuelle Prozesse veranschaulicht und erste Ideen visualisiert werden. APITs ersetzen jedoch nicht die ExpertInnen – es gehe ums Unterstützen, Veranschaulichen und die Kombination aus Mensch und Technologie.

(Foto: nordmedia/David Carreño Hansen)

APITs sind auch im Forschungskontext von großem Interesse: Prof. Dr. Jonas Schild von der Hochschule Hannover sprach über virtuelle Notfallversorgungstrainings (ViTAWiN), Prof. Dr.-Ing. Philipp Lensing von der Hochschule Osnabrück präsentierte die Vorteile der Visualisierung von Landschaftsbauvorhaben und Dr.-Ing. Gerrit Posselt von der TU Braunschweig zeigte, wie aus Planspielen moderne und innovative Business-Games werden (Plan A).

Die Aussteller Rhetorik Trainer VR, Vollkorn Games, BitPioneers und Quantumfrog luden nach ihren Projektpräsentationen zum Ausprobieren der virtuellen Anwendungen ein. Hendrik Rump, Geschäftsführer von Quantumfrog, freut sich über die Gespräche und Erkenntnisse: „Wir hatten viel Besuch am Stand und haben viele neue Projekte kennen gelernt. Da Niedersachsen sehr groß ist, bekommt man nicht immer mit, woran die ,Nachbarn‘ gerade arbeiten. Heute gab es einen guten Überblick“. Vor allem das Ausprobieren sei enorm wichtig: „Ich kann vier Stunden etwas erklären oder ein langes Video zeigen – der beste Weg ist es, die Brille aufzusetzen und es selbst zu erleben“, berichtet Christoph Pott, welcher das Projekt Rhetorik Trainer VR vorstellte, bei welchem Nutzer mit VR das freie Sprechen vor Gruppen üben können.

Besucher konnten außerdem zum ersten Mal die neue APITs Lab eigene AR-Anwendung ausprobieren. Die Best-Practice-Beispiele der Printbroschüre werden durch Augmented Reality noch anschaulicher präsentiert.

Das APITs Lab hat sich zum Ziel gesetzt, weiterhin die Vielfalt der virtuell-digitalen Möglichkeiten nach außen zu tragen, verschiedenste Player zusammenzubringen und das Wachstum der Branche zu stärken. Besonders wichtig sei dabei der Mut, mit Spieletechnologien an branchenfremde Unternehmen heranzutreten. APITs bieten Handlungsspielraum für Innovation und Digitalisierung.

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