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Nur noch Stromer: Volvo will konventionelle Antriebsfertigung in eigenes Unternehmen auslagern

Vollelektrischer Volvo XC40. (Foto: Volvo)

Volvo will sich voll auf die Entwicklung elektrischer Fahrzeuge konzentrieren. Zu diesem Zweck soll die Fertigung von Verbrennungs- und Hybridantrieben in ein neues Gemeinschaftsunternehmen mit der Konzern-Mutter Geely ausgegliedert werden.

In einem noch zu gründenden Gemeinschaftsunternehmen wollen Volvo und Geely künftig ihre Aktivitäten bündeln, soweit es die Entwicklung und Fertigung von modernen Verbrennungsmotoren und Hybrid-Antrieben betrifft. Dieses Unternehmen soll eigenständig werden und strategisch so ausgerichtet sein, dass es auch andere Marken mit Antrieben beliefern kann.

Volvo will sich auf E-Autos konzentrieren

Der Schritt, bei dem Volvo bis zu 3.000 Mitarbeiter ausgliedern würde, soll es dem Autobauer ermöglichen, sich voll auf die Entwicklung einer elektrifizierten Produktpalette zu konzentrieren. Bis 2025 will der Hersteller weltweit zu mindestens 50 Prozent vollelektrische Fahrzeuge verkaufen. Die andere Hälfte wird – Volvos Prognosen zufolge – mit einem Hybrid-Antrieb ausgestattet sein. Die dafür erforderlichen Motoren soll das geplante Gemeinschaftsunternehmen beisteuern.

Geely soll rund 5.000 Mitarbeiter einbringen. Abnehmer für die Motoren wären zunächst die Konzernmarken Geely Auto, Proton, Lotus, LEVC und Lynk & Co. Beteiligt ist Geely beispielsweise auch bei Daimler und Smart sowie über Volvo logischerweise an Polestar. Wirtschaftliche Perspektiven sehen die Unternehmen in der Auftragsfertigung für andere Autohersteller. Mit Stellenkürzungen rechnen die Unternehmen nicht.

Vorbereitungen zur Ausgründung laufen bereits

Die Vorbereitungen zur Ausgründung laufen bereits. So sind sowohl Volvo als auch Geely derzeit dabei, ihre Aktivitäten im Bereich Verbrennungsmotoren in neue Einheiten innerhalb ihrer jeweiligen Organisation auszugliedern. Diese Einheiten könnten dann später in ein gemeinsames Unternehmen überführt werden.

Völlig unproblematisch dürfte das nicht werden. Gewerkschaften, Behörden und nicht zuletzt auch die Entscheidungsgremien der Unternehmen müssen dem Vorhaben zustimmen und teils Genehmigungen erteilen.

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