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Softbank steckt fast 1 Milliarde Dollar in das Startup Nuro von zwei Ex-Googlern

(Bild: nuro.ai)

Das von zwei Ex-Google-Entwicklern gegründete Startup Nuro hat sich 940 Millionen US-Dollar von Softbank gesichert. Damit soll der Lieferdienst mit selbstfahrenden Mini-Lieferwagen ausgebaut werden.

Softbank Vision Fund, der milliardenschwere Investmentarm des japanischen Telekom- und Internetkonzerns Softbank, steckt 940 Millionen Dollar in das Startup Nuro. Das von zwei Ex-Google-Entwicklern gegründete Unternehmen beschäftigt sich mit autonomen Fahren. Im Januar 2018 hat Nuro mit dem Nuro R1 den Prototyp eines selbstfahrenden Mini-Lieferwagens vorgestellt. Mit dem frischen Geld will das Startup unter anderem seinen autonomen Lieferdienst ausbauen.

Nuro: Über eine Milliarde Dollar von Investoren eingesammelt

Insgesamt hat Nuro mittlerweile etwas über eine Milliarde Dollar von Investoren eingesammelt, wie Techcrunch berichtet. Greylock Partners und Gaorong Capital hatten Ende Januar 2018 gut 90 Millionen Dollar in das junge Unternehmen gesteckt. Das Thema autonomes Fahren scheint derzeit jede Menge zahlungskräftiger Investoren anzuziehen. Erst vor wenigen Tagen hatten Amazon, Sequoia und weitere Venture-Capital-Firmen 530 Millionen Dollar in das ebenfalls von einem Ex-Googler geleitete Tech-Startup Aurora gesteckt.

R1: Autonomer Mini-Lieferwagen von Nuro. (Bild: nuro.ai)

Während Aurora an einer Komplettlösung für selbstfahrende Autos arbeitet, hat Nuro seinen selbstfahrenden Mini-Lieferwagen schon auf die Straße gebracht. Entsprechende Tests mit dem fahrerlosen Gefährt finden derzeit in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona statt. Dass das Nuro-Team es nach nur rund zwei Jahren geschafft hat, den Lieferservice von der Idee zu einem funktionierenden Dienst zu bringen, hat Softbank offenbar überzeugt, einen solch hohen Betrag in das weniger bekannte Startup zu stecken.

Nuro will jetzt neue Partner gewinnen, weitere Mitarbeiter einstellen und die Flotte seiner selbstfahrenden Mini-Lieferwagen weiter ausbauen. Neben dem Lieferdienst macht Nuro seine Technologie aber auch auf andere Weise zu Geld. Nuro hat seine Selbstfahr-Technologie etwa an das Startup Ike lizenziert, das sich auf die Entwicklung autonom fahrender Lkw konzentriert.

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