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Nvidia: Sind eine Generation weiter als Google mit KI-Chips

Konkurrenz durch Google, Absturz der Aktie: Der erfolgsverwöhnte KI-Chip-Platzhirsch Nvidia gerät gerade unter Druck. Das Unternehmen ging nun in die Offensive, um klarzustellen, dass man den Mitbewerbern immer noch deutlich voraus sei.

Von Sebastian Milpetz
2 Min.
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Nvidia-Chef Jensen Huang wehrt sich (Bild: Shutterstock/El editorial)

Dämpfer für den großen Profiteur des KI-Booms. Der Aktienkurs von Nvidia ist am Dienstag um drei Prozent gefallen. Der mögliche Grund für den Sturz: Mit Meta soll ein wichtiger Kunde darüber nachdenken, KI-Chips künftig von Google zu beziehen anstatt vom Marktführer.

Google hatte mit seinen hauseigenen TPU-Chips sein neues KI-Flaggschiff Gemini 3 trainiert. Anders als Nvidia beliefert der Suchmaschinengigant bisher keine anderen Unternehmen mit Chips. Über die Google Cloud können Mitbewerber diese aber leihweise nutzen.

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„Nvidia ist der Branche eine Generation voraus“

Auf X ging Nvidia jetzt in die Offensive. „Wir freuen uns über den Erfolg von Google“, heißt es in einem Post. „Sie haben große Fortschritte im Bereich der KI gemacht, und wir beliefern Google weiterhin“.

Aber: „Nvidia ist der Branche eine Generation voraus – es ist die einzige Plattform, die jedes KI-Modell ausführt und dies überall dort tut, wo Rechenleistung benötigt wird“.

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Nvidia biete laut des Statements eine „höhere Leistung, Vielseitigkeit und Austauschbarkeit als ASICs, die für bestimmte KI-Frameworks oder -Funktionen entwickelt wurden“.

Sind GPUs von Nvidia Googles TPUs überlegen?

Mit dem Begriff ASIC, also eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung, spielt Nvidia auf die TPU-Chips von Google an. Diese Tensor Processing Units sind maßgeschneidert für Verwendungen mit dem Software-Framework Tensorflow, mit dem Google seine künstlichen neuronalen Netzwerke trainiert.

Im Gegensatz zu diesen auf eine Anwendung spezialisierten Chips stehen die GPUs aus dem Hause Nvidia. Diese Prozessoren sind laut dem Marktführer breiter einsetzbar.

Immer mehr Alternativen zu Nvidia

Nvidia dominiert weiter den Markt für KI-Chips. 70 bis 95 Prozent der Chips, die zum Training von Künstlicher Intelligenz verwendet werden, sollen von Jensen Huangs Unternehmen stammen. Doch aufgrund der marktbeherrschenden Stellung gibt es oft Lieferengpässe für die Chips, die zwar leistungsstark, aber auch teuer sind.

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Immer mehr Player, die KI-Modelle entwickeln, setzen auf hausgemachte Alternativen. Neben Google mit seiner TPU nutzen auch Amazon und Meta eigene Chip-Designs. Auch OpenAI, die mit ChatGPT den KI-Boom in der breiten Bevölkerung lostraten, sollen an der Massenproduktion eigener Chips arbeiten.

So arbeitet Deepseek – und das macht es anders als andere KI-Modelle

So arbeitet Deepseek – und das macht es anders als andere KI-Modelle Quelle: (Grafik: Dall-E / t3n)

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