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Ohne Coding: Firmen können Alexa-Skills nach dem Baukastenprinzip erstellen

Amazon Echo Dot mit Alexa-App. (Foto: t3n)

Ganz ohne Coding können Firmen jetzt eigene Alexa-Skills für den unternehmensinternen Einsatz erstellen. Amazons Sprachassistenzsystem soll dabei vor allem häufig gestellte Mitarbeiterfragen beantworten.

Schon seit 2017 versucht Amazon, auch Unternehmen von den Vorteilen von Alexa zu überzeugen. Jetzt will Amazon die Einstiegshürde weiter senken und hat dazu die sogenannten Alexa for Business Blueprints vorgestellt. Über eine Website können Firmen eigene Alexa-Skills zusammenklicken. Programmierkenntnisse sind nicht notwendig.

Die Idee dahinter ist einfach: Mitarbeiter sollen häufig auftretende Fragen an das Sprachassistenzsystem richten, statt damit zu ihren Kollegen zu gehen. Sofern die entsprechenden Skills angelegt wurden, könnten Angestellte also beispielsweise Alexa fragen, wie das Passwort für das Gäste-WLAN lautet oder welche Arbeitszeiten für eine bestimmte Abteilung gelten.

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Echo Plus. (Bild: Amazon)

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Nachdem Privatnutzer in den USA seit April 2018 über dieselbe Website einfache Alexa-Skills erstellen konnten, führte Amazon die Funktion im Dezember auch in Deutschland ein. Das Ganze funktioniert nach dem Baukastenprinzip. Neu hinzugekommen sind jetzt verschiedene auf den Unternehmenseinsatz ausgelegte Kategorien. Darunter befindet sich beispielsweise eine Vorlage namens Onboard Guide. Die soll neuen Mitarbeitern den Einstieg in ihren neuen Job erleichtern und deren jeweiligen Kollegen Zeit bei der Einarbeitung einsparen. Vorläufig steht die Funktion nur US-amerikanischen Unternehmen zur Verfügung. Wann auch hiesige Firmen darauf zugreifen können, bleibt derzeit unklar.

Amazon: Jeder Mitarbeiter soll Alexa-Skills erstellen können

Da keine Programmierkenntnisse vorausgesetzt werden, eignet sich das System auch für Abteilungen ohne IT-Bezug. Falls gewünscht, könnte ein Administrator also allen Mitarbeitern Zugang zu den Alexa for Business Blueprints gewähren. Damit es trotzdem nicht zu einem Wildwuchs kommt, müssen damit erstellte Skills am Ende jedoch nochmal von einem Administrator genehmigt werden, bevor sie unternehmensweit ausgerollt werden.

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