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Ohne Notch: Vivo präsentiert randloses Volldisplay-Android-Smartphone

Vivo Nex. (Bild: Vivo)

Vivo hat mit dem Nex ein neues Smartphone vorgestellt, bei dem die Vorderseite zu über 90 Prozent von Display überzogen ist. Es hat keine Displaykerbe und einen Fingerabdrucksensor im Display.

Während Lenovo kürzlich mit seinem Z5 ins Marketing-Fettnäpfchen getreten ist und ein rahmenloses Smartphone ankündigte, das letztlich keines war, zeigt Vivo jetzt, wie womöglich die Zukunft des Smartphones aussieht. Die Front des Nex besteht nahezu komplett aus Display – selbst die Frontkamera ist versteckt.

Vivo Nex: Oberklasse-Smartphone ohne Displaykerbe

Das OLED-Display des Vivo Nex besitzt eine Diagonale von massiven 6,59 Zoll und löst mit 2.316 x 1.080 Bildpunkten auf – es besitzt ein Seitenverhältnis von ungewöhnlichen 19,3:9. Das Display bedeckt dem Hersteller zufolge 91,25 Prozent der Front. Nur an der Unterseite des Display befindet sich ein kleines Kinn.

Das Vivo Nex. (Bild: Vivo)
Das Vivo Nex. (Bild: Vivo)

Diesen Wert könne man erreichen, da die Integration von Sensoren, Ohrmuschel und der Frontkamera anders als üblich gelöst wurde. So befinden sich die Sensoren unter dem Display und beim Telefonieren wird Sprache des Gegenübers per „Screen Soundcasting Technologie“ über das Display übertragen. Ähnlich verfährt übrigens auch Xiaomi bei seiner Mi-Mix-Reihe.

Für die Acht-Megapixel-Kamera setzt Vivo auf einen netten Trick: Auf Knopfdruck kann sie bei Bedarf aus der Gehäuseoberseite ausgefahren werden. Laut Hersteller dauert der Vorgang nur eine Sekunde. Der Mechanismus sei auf mindestens 50.000 Nutzungen ausgelegt, so der Hersteller.

Das Vivo Nex. (Bild: Vivo)

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Vivo Nex Ultimate Edition: Fingerabdruckleser ist unter dem Displaypanel

Damit der Fingerabdruckleser auf der Vorderseite keinen Platz verschwendet, aber auch nicht auf der Rückseite verstaut werden muss, hat Vivo ihn wie schon bei seinem X20 Plus UD unter das Displayglas verfrachtet. Das ist aber nur bei der High-End-Version der Fall, die mit acht Gigabyte RAM, 128 respektive 256 Gigabyte Speicher und Snapdragon 845 ausgestattet ist. Beim günstigeren Modell mit immer noch performantem Snapdragon-710-SoC, 128 Gigabyte Speicher und sechs Gigabyte RAM ist er rückseitig verbaut.

Das Vivo Nex. (Bild: Vivo; The Verge)
Das Vivo Nex Ultimate. (Bild: Vivo; The Verge)

Die Dual-Hauptkameras beider Nex-Modelle verfügen jeweils über einen Zwölf-Megapixel-Sensor mit f/1.8-Blende und Dual-Pixel-Autofokus sowie einen Fünf-Megapixel-Sensor mit f/2.4-Blende. Die zweite Kamera dient in erster Linie für den Bokeh-Effekt bei Porträtfotos.

Weiter sind ein 4.000-Milliamperestunden-Akku, Bluetooth 5 und Dual-Band-WLAN nach ac-Standard an Bord. Die Abmessungen entsprechen mit mit 162 x 77 x 7,98 Millimetern ungefähr denen des Galaxy Note 8 (Test) mit seinem 6,3-Zoll-Display. Das Nex ist dabei aber etwas dünner und breiter als Samsung-Phablet, das 162,5 x 74,8 x 8,6 Millimeter groß ist.

Softwareseitig ist ab Werk Android 8.1 Oreo mit Vivos Nutzeroberfläche Funtouch OS 4 vorinstalliert. Die Nutzeroberfläche ist leider wenig kreativ – sie wirkt wie eine billige Kopie von Apples iOS.

Das Vivo Nex wirkt in Sachen Hardware-Design spannend – die iOS-nahe Nutzeroberfläche dürfte viele enttäuschen. (Screenshot: Vivo)
Das Vivo Nex (der Screenshot zeigt ein anderes Gerät) wirkt in Sachen Hardware-Design spannend – die iOS-nahe Nutzeroberfläche dürfte viele enttäuschen. (Screenshot: Vivo)

Die Geräte kommen in China ab dem 23. Juni auf den Markt. Das Nex-Modell mit Snapdragon 710, sechs Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher wird umgerechnet etwa 500 Euro kosten. Das Nex Ultimate mit Snapdragon 845, acht Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher soll circa 570 Euro kosten.

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York v. Schlabrendorff

gibt es Informationen, ob und wann das Telefon in Europa/Deutschland verkauft wird? Und ob es die hiesigen LTE Frequenzen unterstützt?

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