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Der kleinste Linux-Server der Welt: Das steckt im Entwicklerboard Omega2

(Foto: Onion)

Der Omega2 ist ein WLAN-fähiges Entwicklerboard für das Internet der Dinge. Es ist Arduino-kompatibel und setzt auf Linux.

Entwicklerboard: Omega2 setzt auf Linux und lässt euch die Wahl, womit ihr dafür Software entwickeln wollt. (Grafik: Onion)
Entwicklerboard: Omega2 setzt auf Linux und lässt euch die Wahl, womit ihr dafür Software entwickeln wollt. (Grafik: Onion)

Omega2: Nachfolger des IoT-Entwicklerboards erobert Kickstarter

Mit dem Omega hat der Hersteller Onion im Jahr 2015 einen veritablen Kickstarter-Erfolg gehabt. Jetzt soll der Nachfolger des Entwicklerboards ebenfalls über die Crowdfunding-Plattform finanziert werden und hat das angestrebte Ziel von 15.000 US-Dollar mit mehr als 137.000 US-Dollar schon deutlich überschritten. Dabei läuft die Kampagne noch bis zum 23. August 2016.

Wie sein Vorgänger ist der Omega2 ein winziges, WLAN-fähiges Entwicklerboard für das Internet der Dinge. Das Gerät ist deutlich kleiner als der Raspberry Pi oder der Arduino Uno. Als Betriebssystem kommt Linux zum Einsatz. So sollen Entwickler freie Wahl bei der Auswahl der Programmiersprache haben. Außerdem gibt es eine Art App-Store zur einfachen Installation von Anwendungen. Dank eines eigenen SDK könnt ihr natürlich auch eigene Apps über die Plattform veröffentlichen.

Omega2: Modular und Arduino-kompatibel

Der Omega2 lässt sich mit verschiedenen Bausteinen um Funktionen wie GPS oder sogar eine Mobilfunkversion erweitern. Unter diesen Modulen befindet sich auch ein spezielles Dock, dank dem ihr bestehende Arduino-Shields mit dem Minirechner verbinden könnt. Das ist zwar nicht die platzsparendste Lösung, ermöglicht aber den Einsatz unzähliger Module. Außerdem bietet der Hersteller auch eine eigene Cloud-Plattform samt offener API für das Board an.

Der Omega2 kostet fünf US-Dollar und verfügt über eine auf 580 Megahertz getaktete CPU, 64 Megabyte Arbeitsspeicher sowie einen internen 16-Megabyte-Speicher. Neben WLAN gibt es außerdem einen USB-2.0-Anschluss sowie insgesamt 15 GPIO-Kontakte. Für neun US-Dollar gibt es außerdem den Omega2 Plus. Im Vergleich zur günstigeren Variante wurden Arbeitsspeicher und interner Speicher verdoppelt. Außerdem gibt es auch einen MicroSD-Slot.

Ebenfalls interessant: „25 unglaubliche Raspberry-Pi-Projekte“.

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