Ratgeber

Onboarding: So heißt du neue Mitarbeiter optimal willkommen

Seite 2 / 3

Schon am ersten Tag sollte der neue Kollege aktiv ins Geschehen eingebunden werden – sei es mittels erster Arbeitsaufträge oder durch das Onboarding in seine zukünftigen Projekte. So wird Langeweile vermieden und die Bindung ans Unternehmen gestärkt. Nett ist es, wenn der Vorgesetzte am Ende des Tages noch einmal Zeit für ein kurzes Feedback-Gespräch einplant. Ein gemeinsamer Blick auf den Tag hilft, um enttäuschte Erwartungen oder Missverständnisse gleich zu Beginn auszuräumen. In größeren Unternehmen kann es zudem zentrale Welcome-Days geben, damit alle neuen Mitarbeiter noch einmal relevante Informationen über das Unternehmen vermittelt bekommen (und sich nebenbei auch noch besser kennenlernen).

Deutschen Gründern mangelt es an Geld – nach wie vor. (Foto: Factory)

(Foto: Factory)

Integrationsphase I: Die individuelle fachliche Einarbeitung

Auch wenn das Team noch so dringend kompetente Unterstützung benötigt: Der neue Kollege muss erst fachlich fundiert eingearbeitet werden, bevor er eigenverantwortlich Aufgaben erledigen kann. Das A und O ist dabei ein individueller Einarbeitungsplan, der mit dem neuen Mitarbeiter an dessen Arbeitstag besprochen wird.

Neben dem Training on the Job helfen Formate wie Knowledge Cafés oder Working-Out-Loud-Circles dabei, dass neue Kollegen rasch ein Netzwerk aufbauen und schnell produktiv arbeiten können. Auch Tools wie das beliebte Donut-Date-Tool in Slack (Mitarbeiter, die wenig miteinander zu tun haben, treffen sich zu einem gemeinsamen Kaffee oder Mittagessen) können hier nach einiger Zeit der Orientierung hilfreich sein. In regelmäßigen Feedback-Gesprächen gleichen Führungskraft und Mitarbeiter den Status quo des Einarbeitungsplans ab und stellen die Weichen für die künftige Vorgehensweise – und das nicht nur nach Ende der Probezeit oder auf Nachfrage des Mitarbeiters: Sind Entwicklungsmaßnahmen nötig oder können neue Herausforderungen in Angriff genommen werden? So kennt der Vorgesetzte stets den aktuellen Status und der neue Mitarbeiter fühlt sich gut aufgehoben.

Integrationsphase II: Teil des Teams werden

Mindestens so wichtig wie die fachliche Einarbeitung ist der menschliche Faktor: Passt der neue Mitarbeiter in dein Team? Eine große Hilfe für die soziale Integration ist ein Pate, der als eine Art „täglicher Buddy“ fungiert. Er sorgt dafür, dass der neue Mitarbeiter nicht beim Gang in die Kantine aus Versehen vergessen wird und bindet ihn gegebenenfalls auch in gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit ein, wenn es diese im Unternehmen gibt. Solche Gelegenheiten lassen sich auch dazu nutzen, den neuen Kollegen weiteren Mitarbeitern aus anderen Bereichen vorzustellen. Dies verhilft ihm schon zu ersten abteilungsübergreifenden Kontakten und gibt ihm die Möglichkeit, sich intern zu vernetzen. Sinnvoll kann auch ein Mentor sein, der abseits der täglichen Arbeit dem neuen Mitarbeiter Einblicke in andere Bereiche sowie Anregungen zu persönlichen Themen geben kann. Es kann dabei sogar vernünftig sein, diesen abseits des eigenen Arbeitsumfeldes zu wählen.

Reboarding: Willkommen zurück

Elternzeit, ein kurzer Wechsel zu einem anderen Unternehmen oder ein interner Wechsel: Es gibt viele Gründe, warum ein Mitarbeiter, der bereits im Unternehmen tätig war (oder immer noch ist), erneut eingearbeitet werden muss. Wir nennen diesen Prozess Reboarding – und ihm sollte genauso viel Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet werden wie dem ursprünglichen Onboarding neuer Mitarbeiter. Auch wenn diese die Prozesse des Unternehmens kennen, so unterscheiden sich Teams oft in ihrer Kultur und Dynamik und auch das Jobprofil ist teilweise anders als zuvor.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung