Startups

Onefootball: Dieses Startup-Büro ist der Traum eines Fußballfans

Ebenfalls in Berlin sitzt Onefootball, das eine App zum Abruf von Fußballergebnissen bietet. Mit 24 Millionen Downloads und bisher 20 Millionen Euro Risikokapital ist das Startup eine bekannte Größe in der Hauptstadt. Auch Reber hat im vergangenen Jahr in das Unternehmen investiert. (Foto: © Michael Hübner)

Fußballfans dieser Welt, bei diesem Startup würdet ihr gerne arbeiten: Die Macher von Onefootball aus Berlin haben in wenigen Jahren die größte Fußball-App der Welt gebaut. Und ihrem Büro sieht man das in jedem Winkel an.

Onefootball – ein Hidden Champion aus Berlin

Wenn man in der Berliner Startup-Szene nach einem Hidden Champion sucht, die Macher von Onefootball wären so einer. 2008 gegründet, hat das Unternehmen mit nicht weniger als 21 Millionen Nutzern und 50.000 Downloads am Tag die inzwischen größte Fußball-App der Welt im Portfolio. Über die App können Spielstände in Echtzeit abgerufen und Nachrichten des Lieblingsvereins gelesen werden, aber auch die soziale Vernetzung ist möglich. 20 Millionen US-Dollar konnte Gründer Lucas von Cranach schon von Investoren einwerben.

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Die Idee kam dem 38-jährigen, als er merkte, dass man an Spieltagen ohne Eintrittskarte nur per Radio oder über die Sportschau an Informationen kommt. „Um 2008 herum hatten dann immer mehr Menschen mobile Endgeräte“, erinnert sich von Cranach im Gespräch mit dem Wall Street Journal. „Und weil die emotionale Abhängigkeit von Informationen bei den Fußball-Fans so groß ist, habe ich da einen Markt gesehen.“

Ein Erfolgsrezept sieht von Cranach heute auch in der frühzeitigen Bereitstellung seiner App auf neuen Geräten wie der Apple Watch. „Wir waren allein dieses Jahr schon Launchpartner der Apple Watch, des Facebook-Messenger-Plattform sowie von Microsofts Windows 10. Und Google wählte uns letztes Jahr unter die 50 besten Apps der Welt“, sagt der leidenschaftliche Fan des 1. FC Köln.

Meetings im San Siro, Kochen im La Bombonera

Kein Wunder, dass man selbst schon eine große Fußballbegeisterung mitbringen muss, will man für das Startup in Berlin arbeiten. Denn das Büro im Stadtteil Prenzlauer Berg hat sich architektonisch ganz dem Fußball verschrieben. Neben dem einem Stadium nachempfundenem Atrium laden Tischkicker und Playstation zum Verweilen ein. Während die Meetingräume klangvolle Namen wie San Siro oder Allianz-Arena tragen, hat man die Küche kurzerhand auf La Bombonera getauft, den legendären Hexenkessel in Buenos Aires.

So sieht bei Onefootball in Berlin aus
Ebenfalls in Berlin sitzt Onefootball, das eine App zum Abruf von Fußballergebnissen bietet. Mit 24 Millionen Downloads und bisher 20 Millionen Euro Risikokapital ist das Startup eine bekannte Größe in der Hauptstadt. Auch Reber hat im vergangenen Jahr in das Unternehmen investiert. (Foto: © Michael Hübner)

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