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Oneplus 5T im Test: So gut ist der Nachfolger des „5“ mit Volldisplay

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Performance und Ausstattung des Oneplus 5T

Inhalt:

Unter der Haube entspricht das 5T weitgehend dem 5er: Snapdragon 835, sechs respektive acht Gigabyte RAM und schneller UFS-2.1-Speicher mit 64 oder 128 Gigabyte, der nicht erweiterbar ist. Entsprechend liegt die Performance auf gleich hohem Niveau wie beim Oneplus 5. Das System rennt wie eine eins, anspruchsvolle Spiele machen dem 5T nichts aus. In Benchmarks befindet sich das 500-Euro-Smartphone in der gleichen Liga wie die High-End-Konkurrenz.

Auf hohem Niveau: In puncto Performance liegen das Oneplus 5T und das „5“ gleichauf. (Foto t3n)

 
ModellOneplus 5TOnePlus 5
BetriebssystemOxygenOS 4.7.1 basierend auf Android 7.1.1 Nougat OxygenOS 4.5, basierend auf Android 7.1.1 Nougat
Display6,01 Zoll AMOLED, (1.920 x 1.080 Pixel, 428 ppi), 2,5D-Gorilla-Glas-5, DCI-P3, sRGB5,5 Zoll AMOLED, (1.920 x 1.080 Pixel, 401 ppi), 2,5D-Gorilla-Glas-5; DCI-P3
ProzessorQualcomm Snapdragon 835, @ max. 2,45 GHzQualcomm Snapdragon 835, @ max. 2,45 GHz
Arbeitsspeicher6 bzw. 8 GB LPDDR46 bzw. 8 GB LPDDR4
Interner Speicher64 GB, 128 GB UFS 2.1, nicht erweiterbar64 GB, 128 GB UFS 2.1, nicht erweiterbar
HauptkameraDual-Kamera 16 MP mit f/1.7-Blende und E.I.S. (Sony IMX 398) und 20 MP f/1.7-Blende (Sony IMX 376K), Dual-LED-BlitzDual-Kamera 16 MP mit f/1.7-Blende und E.I.S. (Sony IMX 398) und 20 MP f/2.6-Blende (Sony IMX 350), Dual-LED-Blitz
Frontkamera16 MP mit f/2.0-Blende, (Sony IMX 371)16 MP mit f/2.0-Blende, (Sony IMX 371)
Akkukapazität3.300 mAh (fest verbaut), „Dash Charge“ Schnellladelösung3.300 mAh (fest verbaut), „Dash Charge“ Schnellladelösung
KonnektivitätWLAN 802.11 a/b/g/n/ac, 2x2 MIMO, Bluetooth 5.0, GPS, LTE bis Cat. 12, NFCWLAN 802.11 a/b/g/n/ac, 2x2 MIMO, Bluetooth 5.0, GPS, LTE bis Cat. 12, NFC
Abmessungen156,1 x 75 x 7,3 mm154,2 x 74,1 x 7,25 mm
Gewicht162 Gramm153 Gramm
FarbenMidnight BlackMidnight Black (nur 128 GB mit 8 GB RAM), Slate Grey (nur 64 GB mit 6 GB RAM)
SonstigesDual-SIM, Fingerabdrucksensor, USB-Typ-C (nur USB 2.0)Dual-SIM, Fingerabdrucksensor, USB-Typ-C (nur USB 2.0)
Preis499 Euro (64 GB), 559 Euro (128 GB) (UVP)499 Euro (64 GB); 559 Euro (128 GB)

Oneplus 5T mit Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung

Wie eingangs erwähnt, befindet sich der Fingerabdrucksensor nun auf der Rückseite an einer für den Zeigefinger ergonomisch ideal erreichbaren Stelle. Die Entriegelung über diesen geht genauso schnell und reibungslos vonstatten wie beim Vorgänger. Der rückseitige Scanner ist nur leicht im Gehäuse versenkt, sodass er unter Umständen nicht auf Anhieb getroffen wird – eine Schutzhülle erhöht die Treffsicherheit enorm.

Der Fingerabdrucksensor ist beim Oneplus 5T nach hinten gewandert. (Foto: t3n)

Das 5T besitzt allerdings noch eine weitere Authentifizierungs-Methode, die sich ein wenig an Apples Face-ID anlehnt. Sie erfasst zudem nur 100 Gesichtspunkte und keine 30.000 – entsprechend ist sie als weit weniger sicher einzustufen. Sie kann daher eher als Komfort-Feature eingestuft werden. Bequem und schnell ist sie auf jeden Fall: Selbst bei etwas schummrigem Licht wird das Gesicht prompt erkannt und ihr werdet direkt auf den Homescreen geführt. Es sei nochmals erwähnt: Es dürfte nicht die sicherste Methode sein, das Telefon zu sichern – allerdings ist eine mittelmäßige Absicherung besser als keine.

Überraschend gute Akkulaufzeit

Wirft man einen Blick auf die Spezifikationen, fällt dem geübten Auge sofort auf, dass der Akku trotz des größeren Displays nicht mitgewachsen ist. Er misst wie beim „5“ weiterhin 3.300 Milliamperestunden. Überrascht konnten wir feststellen, dass das Oneplus 5T dennoch eine sehr ordentliche Laufzeit bietet und je nach Nutzungsintensität sogar bis zu anderthalb Tage ohne Aufsuchen der Steckdose durchhält. Das 5T kann in Sachen Akkulaufzeit weiterhin locker mit den aktuellen Topmodellen locker mithalten und lässt einige wie das Galaxy S8 hinter sich.

Mit dem beiliegenden Dash-Charge-Ladegerät ist der Akku im Nu per USB-C-Port (USB 2.0) wieder voll geladen. Von Null auf 60 Prozent schafft es das Netzteil mit dem speziellen Kabel in etwa einer halben Stunde – voll aufgeladen ist der Akku nach circa 90 Minuten. Eine kabellose Ladeoption bietet Oneplus nicht – da hat Samsung die Nase vorn. Wasserfest ist das Oneplus 5T auch nicht.

Am Sound des auf der Unterseite angebrachten Monospeakers hat sich nichts geändert. Er bietet keinen besseren Klang als der des Oneplus 5, genügt aber als Freisprecheinrichtung.

Oneplus 5T und Oneplus 5 in Bildern

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Die neue Dual-Kamera des Oneplus 5T

Wie beim „5“ setzt Oneplus beim „5T“ auf eine Dual-Kamera – jedoch ohne Telezoom-Linse. (Foto: t3n)

Abgesehen vom neuen Display und der Repositionierung des Fingerabdrucksensors hat Oneplus beim 5T auch die Hauptkamera überarbeitet. Der primäre Sony-IMX-398-Sensor mit 16 Megapixeln, f/1.7-Blende und einer Pixelgröße von 1,12 µm ist zwar weiterhin der Gleiche, anstelle des Telezooms soll der sekundäre neue 20-Megapixel-Sensor (Sony IMX 376K) mit f/1.7-Blende (1,0 µm Pixel) aber für bessere Resultate bei Low-Light sorgen. Die große Blende allein ist indes nicht ausschließlich für die besseren Low-Light-Fähigkeiten verantwortlich, sondern die Software.

Oneplus verknüpft bei der sekundären 20-Megapixel-Kamera durch einen Prozess, den der Hersteller „Intelligent-Pixel-Technology“ nennt, vier Pixel zu einem einzigen Pixel, wodurch der Sensor mehr Licht einfangen soll. Damit simuliert Oneplus quasi größere Sensor-Pixel, was im Ansatz auch funktioniert. Im Vergleich zur Low-Light-Performance des Vorgängers wirken die mit dem 5T geschossenen Bilder merklich heller. Perfekt sind die Fotos jedoch nicht – denn die Resultate sind weniger detailreich als bei Modellen der High-End-Mitbewerber aus den Häusern Samsung, Google oder Huawei.

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Weitere unbearbeitete Testfotos findet ihr auf Google Fotos.

Die Bildqualität der Kamera kann in den meisten Situationen überzeugen und liefert gute Resultate. Farben werden ausgewogen und natürlich wiedergegeben. Die Bildschärfe ist unter idealen Bedingungen gut, unterscheidet sich aber wenig überraschend nicht vom Vorgänger – schließlich kommt der gleiche primäre Sensor zum Einsatz. Es sollte erwähnt werden, dass die Kamera des „5“ durch Software-Updates seit unserem Testbericht etwas verbessert wurde, wie das Unternehmen versprochen hatte. Das Gleiche gilt auch für das 5T. Wünschenswert für Videos und Aufnahmen bei Dunkelheit ist weiterhin eine optische Bildstabilisierung – das 5T besitzt lediglich eine elektronische.

Ein Blick in die Kamera-App des Oneplus 5T. (Screenshot: t3n)

Erwähnenswert ist der Porträtmodus, der über eine Wischgeste nach links in der Kamera-App aktiviert werden kann. Mit diesem könnt ihr einen Bokeh-Effekt (Tiefenunschärfe) bei Porträt-Aufnahmen produzieren. Die Ergebnisse fallen je nach Objekt und Lichtbedingungen durchwachsen aus – manche Aufnahmen sind gelungen, andere weniger. Hier hilft nur Ausprobieren. Trotz des Wegfallens der Telezoom-Linse ist weiterhin ein Button für den Zweifach-Zoom vorhanden – der Zoom wird nun jedoch softwareseitig durch einen „Clear-Zoom“-Algorithmus erreicht.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Die Kamera des Oneplus 5T kommt zwar nicht ganz an die Leistung eines Pixel 2 oder Note 8 heran, für ein 500-Euro-Gerät ist sie dennoch gut.

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