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Oneplus 6 im Test: So schlägt sich das High-End-Smartphone für 500 Euro

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Die Kamera des Oneplus 6: Nur fast so gut wie die 800-Euro-Konkurrenz

Oneplus 6. (Foto: t3n.de)

Oneplus 6. (Foto: t3n.de)

Oneplus hat nicht nur die Position der Hauptkamera geändert, sondern auch die Innereien, wenngleich der Hersteller das Dual-Kamera-Setup des Oneplus 5 und 5T beibehält. Es kommt ein 16-Megapixel-Sensor mit f/1,75-Blende und optischem Bildstabilisator (OIS), begleitet von einem 20-Megapixel-RGB-Sensor mit gleicher Blende zum Einsatz. Im Unterschied zum Vorgänger besitzt der Hauptsensor größere Pixel und besagten OIS, auf den der Hersteller im 5T verzichtet hat. Der sekundäre Sensor dient in erster Linie als Unterstützung für den Bokeh-Effekt (Tiefenunschärfe) bei Porträt-Aufnahmen.

Die Kamera des „6“ kann nun auch 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Außerdem sind Slow-Motion-Videos mit 240 Bildern pro Sekunde (bei 1.080p-Auflösung) oder Clips mit 480 Bildern pro Sekunde bei 720p-Auflösung möglich.

Die Kamera des Oneplus 6 ist besser als beim Vorgänger

Die Bildqualität hat Oneplus bei seinem neuen Modell im Vergleich zu den Vorgängern teils merklich verbessert. Resultate sind je nach Lichtverhältnissen schärfer und knackiger. Auch bei wenig Licht landen je nach Situation mehr Details auf dem Bild. Besonders bei ausreichend Tageslicht wirken die Fotos überwiegend lebendig, detail- und kontrastreich. Bei Fotos mit Bäumen oder Büschen mit vielen Blättern im Hintergrund wirken sie beim näheren Betrachten eher wie gemalt – viele Details bleiben nicht übrig. Das ist aber auch bei teureren Geräten nicht selten der Fall.

Oneplus 6 – eine Auswahl an Testfotos
Oneplus 6 Testfoto. (Foto: t3n.de)

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Unbearbeitete Fotos in Originalauflösung findet ihr im Google-Fotos-Album.

Der Porträtmodus der Oneplus-6-Hauptkamera funktioniert zuverlässig und trennt den Hintergrund meist sauber vom Vordergrund ab. Die 16-Megapixel-Frontkamera, die im allgemeinen solide Selfies liefert, soll nach einem Software-Update eine ähnliche Bokeh-Funktion erhalten. Wie gut der Modus ohne eine sekundäre Kamera sein wird, bleibt abzuwarten. Google beweist mit seinem Pixel 2 (Test), dass Porträtfotos mit der richtigen Software machbar sind.

Im Allgemeinen entspricht die Kamera dem, was man bei einem 500-Euro-Gerät erwarten kann. Sie ist schnell, liefert solide Ergebnisse und die Kamera-App überzeugt durch eine übersichtliche und leicht verständliche Struktur mit zahlreichen Einstellungsoptionen, Pro-Modus und RAW-Unterstützung.

An die Kameraleistung der aktuellen Topmodelle wie Googles Pixel 2, Samsungs Galaxy S9 (Plus) oder Huaweis „Nachtsichtgerät“ P20 Pro reicht sie nicht ganz heran. Es ist zu spüren, dass die beiden Hersteller viel Geld in die Kameraentwicklung gesteckt haben, um sie mit zahlreichen Extras zu bestücken. Das soll nicht heißen, dass die Kamera des Oneplus 6 schlecht ist – im Gegenteil. In vielen Situationen liefert sie gute bis sehr gute Ergebnisse.

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Ein Kommentar
f_name l_name
f_name l_name

„mittlerweile hat das sechste Topmodell“

ähm, kleine anmerkung: habt ihr das die „t“-modelle 3t und 5t mitgezählt?
eigentlich sind es mit one, 2, 3, und 5 nur 4 modelle, vomn denen 2 als t-modelle „gepimpt“ auf denmarkt geworfen wurden. das entsprach aber eher einer modellpflege, denn echter neuentwicklungen…

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