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Oneplus 7 Pro: So soll das neue Smartphone aussehen, das steckt wohl drin

Onplus 7 Pro. (Bild: Oneplus, Ishan Agarwal)

Oneplus wird am 14. Mai seine neue Oneplus-7-Serie vorstellen: Anstelle eines Modells werden drei Smartphones erwartet. Dem Oneplus 7 Pro wird dabei wohl die Hauptrolle zuteil. Im Fokus der neuen Produkte steht das Motto „fast and smooth“ – schnell und flüssig.

Mit dem Oneplus 6 (Test) und seinem Nachfolger, dem Oneplus 6T (Test), hat das chinesische Smartphone-Startup im letzten Jahr schnelle, schicke und – im Vergleich mit den Topgeräten der Mitbewerber – preiswerte Geräte an den Start gebracht. In diesem Jahr wird es wohl gleich drei neue Smartphone-Modelle geben, die sich durch ein paar Besonderheiten von der Masse abheben sollen. Oneplus hat bereits erste Features bekannt gegeben, weitere Details zu Design, zur Kamera und anderen Ausstattungsmerkmalen sind auch schon durchgesickert. Wir fassen zusammen.

Oneplus 7 Pro: Großes Display ohne Notch mit 90 Hertz

Onplus 7 Pro in Nebula Blue. (Bild: Oneplus, Ishan Agarwal)

Onplus 7 Pro in Nebula Blue. (Bild: Oneplus, Ishan Agarwal)

Wie Android Central berichtet, soll das Pro-Modell einen großen Bildschirm mit einer Diagonale von 6,7-Zoll besitzen, das erstmals mit einer WQHD+-Auflösung mit 3.120 x 1.440 Pixeln daherkommen soll. Bisher setzte Oneplus stets Full-HD-Bildschirme ein. Darüber hinaus komme eine Bildwiederholungsrate von 90 Hertz zum Einsatz, mit der Inhalte, Animationen und Interaktionen auf dem Smartphone noch flüssiger dargestellt werden können. Bislang bieten nur Apple bei den iPad Pros und Razer bei seinem Phone Bildschirme mit Wiederholraten jenseits der 60 Hertz. Ähnlich wie bei Apples iPad Pro soll die Bildwiederholungsrate Gerüchten zufolge dynamisch zwischen 60 und 90 Hertz variieren.

Onplus 7 Pro in Black. (Bild: Oneplus, Ishan Agarwal)

Onplus 7 Pro in Black. (Bild: Oneplus, Ishan Agarwal)

Oneplus bestätigte diese Details zwar nicht, aus einer Mitteilung im eigenen Forum geht allerdings hervor, dass die Experten von Displaymate dem Bildschirm eine ausgezeichnete A+-Wertung attestiert haben. Das Display des Oneplus 7 Pro zeichne sich durch Farbgenauigkeit, Helligkeit, Kontrastgenauigkeit und eine hohe Pixeldichte aus, zitiert das Unternehmen Auszüge aus dem Test. Zudem soll das Display vom VDE eine „Safety for Eyes“-Zertifizierung erhalten haben, da ein Blaulichtfilter integriert werde.

So soll das Oneplus 7 Pro aussehen
Das Oneplus 7 Pro in freier Wildbahn. (Foto: Weibo)

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Weiter bestätigt das Unternehmen das Fehlen einer Display-Notch: Die Frontkamera soll bei Bedarf über einen Motor aus dem Gehäuse herausgefahren werden können. Darüber hinaus bewirbt der Hersteller das Pro-Modell in einer Anzeige in der New York Times mit Eigenschaften wie rand- und schnörkellos. Es sei einfach ein „besseres Smartphone“.

Oneplus 7 Pro mit Triple-Hauptkamera und 3x-Zoom

Bei der Hauptkamera folgt Oneplus dem Trend der Triple-Cam, wie das Unternehmen durch sein Werbematerial bestätigt: Die primäre Kamera besitzt dabei wohl einen 48-Megapixel-Sensor mit f/1.6-Blende sowie optischen (OIS) und elektrischen (EIS) Bildstabilisator. Die zweite Kamera soll acht Megapixel, f/2.4-Blende und einen optischen Dreifach- und digitalen Zehnfachzoom bieten. Auch Fans von Weitwinkelfotos kommen bei dem Gerät offenbar auf ihre Kosten: Die dritte Linse mit 16 Megapixeln und f/2,2 kann Fotos mit 117-Grad-Blickwinkel aufnehmen.

Das Magazin Wired konnte schon ein wenig mit der Kamera des Oneplus 7 Pro herumspielen und feststellen, dass sie durchaus besser als die im Onplus 6T verbaut ist. Laut Einschätzung der Wired kann die Kamera des neuen Oneplus-Modells aber den Fünffach-Zoom des Huawei P30 Pro (Test) nicht übertreffen. Die herangezoomten Fotos des OnePlus 7 Pro weisen etwas weniger Details, mehr Rauschen und weniger Mitteltonkontrast auf, so Wired. Allerdings sei der Dreifach-Zoom „besser zugänglich“ als der fünffache des Huawei-Topmodells. In bestimmten Situationen sei der fünffache Zoom einfach zu viel. Der Oneplus-Kamerachef gibt sich gegenüber Wired realistisch: Man wolle zwar in der obersten Kamera-Liga mitspielen, werde mit der neuen Kamera aber nicht unbedingt die Top-Player wie Samsung oder Huawei übertreffen.

Zu weiteren Ausstattungsmerkmalen des Pro-Modells gehören Gerüchten zufolge USB-C mit USB 3.1 und ein 4.000 Milliamperestunden starker Akku, der sich per Warp-Charge mit 30 Watt schnell aufladen lassen soll. Ferner seien Stereolautsprecher und ein überarbeiteter Vibrationsmotor mit an Bord. Das 5G-Pro-Modell dürfte sich lediglich durch das entsprechende weitere Modem vom Oneplus 7 Pro unterscheiden. Zuletzt hieß es von Oneplus, dass das 5G-Modell nicht nach Deutschland kommen wird.

OxygenOS: Tipps und Tricks für Oneplus 6T und Co.

Oneplus 7 mit 6,4-Zoll-Display und Waterdrop-Notch

Oneplus 7 Renderbild. (Bild: Onleaks)

Oneplus 7: Renderbild. (Bild: Onleaks)

Das Modell ohne Pro wird Gerüchten zufolge ein 6,4-Zoll-Display mit Full-HD-+-Auflösung und 2.340 x 1.080 Pixel besitzen, wodurch es kompakter werden dürfte als das 6T. Die Frontkamera scheint bei diesem Modell wie beim Vorgänger in einer kleinen Notch untergebracht zu werden. Anstelle einer Triple- ist zudem nur von einer Dual-Hauptkamera mit 48 Megapixekn und f/1,7-Blende sowie einem Fünf-Megapixel-Sensor für Tiefeninformationen die Rede. Der Akku ist offenbar mit 3.750 Milliamperestunden etwas kleiner als beim Pro.

So soll das Oneplus 7 aussehen
Oneplus 7 Renderbild. (Bild: Onleaks)

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In Sachen Ausstattung sind anscheinend bei beiden ein In-Display-Fingerabdrucksensor, ein Snapdragon-855-Prozessor und zwischen sechs bis zwölf Gigabyte RAM an Bord. Der interne UFS-3.0-Speicher rangiert zwischen 128 und 256 Gigabyte.

Erste mutmaßliche Preise sind nicht gerade niedrig: Für das Pro-Modell sollen ab 699 Euro aufgerufen werden könnten. Die Topversion mit zwölf Gigabyte und 256 Gigabyte Speicher könnte für bis zu 830 Euro über die Ladentheken gehen. Preise für das kleine Modell sind noch nicht durchgesickert, sie dürften eher im Rahmen des 6T liegen.

Oneplus wird die neue 7er-Serie am 14. Mai auf drei Events, die parallel in New York, London und Bangalore veranstaltet werden, vorstellen.

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Aktualisiert am 1. Mai 2019. 

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