Test

Oneplus 7 Pro im Test: Schnell, schick und butterweich

Seite 3 / 6

Oneplus 7 Pro: Neue Triple-Kamera mit Weitwinkel und 3-fach-Telezoom

Oneplus 7 Pro. (Foto: t3n)

Die Triple-Cam des Oneplus 7 Pro ragt ein wenig aus dem Gehäuse. (Foto: t3n)

Inhalt:

Oneplus hat sich bei der Hauptkamera entschieden, mit dem Trend zu gehen. Neben einem 48-Megapixel-Sensor (Sonys IMX586) mit Standardzoom, optischer sowie elektronischer Bildstabilisierung und f/1,7-Blende steckt mittig auf der Rückseite zusätzlich eine Weitwinkel- und einen Telezoom-Kamera. Ähnliche Kombinationen setzen auch die Top-Player Samsung und Huawei ein. Mit diesem Kameradreigestirn ist es möglich, ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten bei der Smartphone-Fotografie zu erreichen.

Mit der Hauptkamera ist es möglich, Fotos mit voller 48-Megapixel-Auflösung und RAW festzuhalten, im Standardmodus wird das Foto per Pixelbinning ähnlich wie etwa bei Huaweis Kamerasystem auf zwölf Megapixel zusammengerechnet, wodurch die Auflösung verringert und die Bildqualität erhöht wird. Bei der Telefoto-Kamera kommt ein Acht-Megapixel-Sensor mit f/2,4-Blende zum Einsatz. Sie bietet einen optischen Dreifach- und hybriden Zehnfach-Zoom – damit kommt die Knipse näher an Objekte heran als die Lösungen von Samsung oder Apple.

Bei dem Dreifach-Zoom bedient Oneplus sich jedoch eines Tricks, wie ein Reddit-Nutzer herausgefunden hat: Denn im Grunde handelt sich dabei nicht um eine echten dreifachen optischen Zoom, sondern nur um einen 2,2-fachen. Für die restliche 0,8-fache Vergrößerung wird das Bild beschnitten, sodass aus 13 Megapixeln acht werden. Auf diesen Umstand hätte Oneplus hinweisen sollen.

Von der fünf- respektive zehnfachen Zoomoption eines Huawei P30 Pro (Test) ist Oneplus noch ein Stück weit entfernt. Das ist aber nicht sonderlich schlimm: Aus unserer Sicht fühlt sich der Dreifach-Zoom alltagstauglicher als eine stärkere Zoomstufe an.

Die dritte Kamera im Bunde mit acht Megapixeln kommt mit 117-Grad-Ultraweitwinkelobjektiv, mit dem ein größerer Bildausschnitt aufgenommen werden kann. Videos kann die Kamera mit bis zu 4K und 30 fps aufnehmen.

Oneplus 7 Pro – Testfoto. (Foto: t3n)

1 von 21

In Sachen Bildqualität liefert die Hauptkamera eine ordentliche Schärfe und Details bei Tageslicht, die Farben sind natürlich und nicht übertrieben. Auch unter schwierigen Lichtbedingungen oder Dunkelheit liefert das Oneplus 7 Pro noch gute Resultate ab, wobei es nicht ganz an den Nachtmodus eines Huawei- oder Pixel-Smartphones heranreicht. Eine bessere Figur als ein Galaxy S10 macht es dennoch. Der integrierte Porträtmodus des 7 Pro liefert einen sauberen Bokehmodus, der klar besser ist als noch beim 6T.

Durch den Einsatz einer Ultraweitwinkel-Kamera lassen sich mit dem 7 Pro schicke Architektur- oder Panoramaaufnahmen schießen, die einen größeren Blickwinkel liefern. Die Resultate der Weitwinkel-Kamera kommen unter anderem wegen eines fehlenden Pixelbinnings – sie besitzt einen 16-Megapixel-Sensor mit Blende f/2.2 – nicht an die detailreichen Fotos der Hauptkamera heran. Dennoch ist die zusätzliche Kamera ein Zugewinn, der in erster Linie bei Tageslicht genossen werden kann.

Die Kamera-App des Oneplus 7 Pro. (Screenshots: t3n)

Die Kamera-App des Oneplus 7 Pro. (Screenshots: t3n)

In Sachen Video unterstützt das 7 Pro 4K mit bis zu 60 fps. Ferner sind ein Zeitraffer- und ein Zeitlupen-Modus (in 1.080p mit 240 fps und 720p mit 480 fps) an Bord. Videos lassen sich in allen Modi mit Stereosound aufnehmen. Die Bildqualität ist gut, die Referenz für Smartphone-Videos ist aber immer noch Apples iPhone.

Die Kamera-Spezis von DXO-Mark haben dem Oneplus 7 Pro eine ausgezeichnete Beurteilung gegeben, es gehört den Testern zufolge derzeit zu den vier besten Smartphones auf dem Markt. Die ausfahrbare Selfie-Cam mit seinem 16-Megapixel-Sesnor ist gut, könnte aber noch etwas mehr Details einfangen.

Kurzum: Oneplus schließt mit der Kamera des neuen Topmodells in vielen Belangen an die Topgeräte der Mitbewerber an. Die Triple-Cam bietet dank der Tele- und Superweitwinkel-Objektive im Vergleich zum Vorgänger einen großen Mehrwert, die Bildqualität kann sich auch in den meisten Situationen sehen lassen. Die besten Fotos lassen sich allerdings mit der Hauptkamera schießen.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Marcel Wieser
Marcel Wieser

Also im Grunde genommen, von 90 Hertz Mal abgesehen ein 300€ teureres ZTE Axon 10 pro ….

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung