Test

Oneplus 7 Pro im Test: Schnell, schick und butterweich

Seite 5 / 6

Software des Oneplus 7 Pro: Ultraschnell und butterweich

Oneplus 7 Pro. (Foto: t3n)

Oneplus 7 Pro. (Foto: t3n)

Inhalt:

Zusammen mit der Top-Ausstattung liefert Oneplus sein 7 Pro mit der hauseigenen Nutzeroberfläche OxygenOS, die auf Android 9 Pie basiert. OxygenOS bietet eine Nutzererfahrung, die an Googles Stock Android orientiert ist, aber eine Reihe sinnvoller Erweiterungen und Anpassungsmöglichkeiten an Bord hat, ohne überladen zu wirken.

Oneplus hatte es bereits vollbracht, das eigene System unheimlich flüssig und schnell laufen zu lassen, wie man es sonst nur von Googles Pixel-Smartphones kennt. Durch das 90-Hertz-Display wird die Nutzererfahrung noch einmal verbessert, da OxygenOS für die schnellere Bildwiederholrate optimiert worden ist. Entsprechend ist die Navigation im System durch verschiedene Menüs, ja sogar durch laufende Apps rasend schnell, sogar das Laden von Apps geht flugs vonstatten. Es dürfte eines der – wenn nicht sogar das – schnellste Smartphones auf dem Markt sein.

Der OxygenOS-Launcher auf dem Oneplus 7 Pro. (Screenshots: t3n)

Der OxygenOS-Launcher auf dem Oneplus 7 Pro. (Screenshots: t3n)

Für das schnelle Laden von Apps hat Oneplus einen sogenannten RAM-Boost integriert, der dabei helfen soll, die Ladezeiten zu verkürzen. Hierfür analysiert OxygenOS euer Nutzungsbverhalten und weiß irgendwann, zu welchen Tageszeiten ihr etwa Instagram oder Twitter öffnet und lädt sie dann in den RAM vor. Praktisch.

Zu weiteren neuen Funktionen gehört mit dem Zen-Modus eine Erweiterung von Googles Digital Wellbeing: Der Zen-Modus kann über die Schnelleinstellungen aktiviert werden. Nach einer ununterbrochenen Nutzung von zwei Stunden schlägt euch das System automatisch vor, den Modus zu aktivieren. Stellt ihr ihn an, wird das Smartphone gesperrt – ihr könnt für einen Zeitraum von 20 Minuten nur noch Notrufe tätigen, Anrufe annehmen sowie die Kamera nutzen. Abstellen lässt sich der Modus nicht einmal durch einen Smartphone-Neustart.

Ein weiteres neues Feature ist ein Screenrecorder, mit dem ihr gleichzeitig den Inhalt eures Bildschirms in Full-HD-Auflösung und Audioaufnahmen durchführen könnt – etwa für Lets’s Plays oder ähnliches. Für Gamer ist ferner ein erweiterter Gaming-Modus integriert: Im sogenannten Fnatic-Mode werden die Prozessor-Ressourcen für Spiele zugewiesen als auch Anrufe und Benachrichtigungen blockiert. Oneplus weist in den Einstellungen darauf hin, dass der Modus zu „Störungen in einigen Apps“ führen könne.

Das Oneplus 7 Pro kommt mir Gaming- und Fnatic-Modus sowie RAM-Boost. (Screenshots: t3n)

Das Oneplus 7 Pro kommt mir Gaming- und Fnatic-Modus sowie RAM-Boost. (Screenshots: t3n)

Mit OxygenOS liefert Oneplus eine der besten Android-Oberflächen auf dem Markt ab. Sie läuft nicht nur äußerst schnell und flüssig, sondern ist auch nicht übertrieben überladen. Ein weiterer Pluspunkt ist die offen kommunizierte Update-Strategie: Das Unternehmen verspricht Sicherheitspatches für drei Jahre und zwei Jahre für neue Android-Versionen. Damit dürfte das 7 Pro auch noch Android R erhalten. Dass man Oneplus hinsichtlich der Updates ernst nehmen kann, zeigt sich etwa daran, dass selbst die drei Jahre alten Modelle 3 und 3T noch ihre Portion Pie erhalten haben. Das ist in der Android-Welt nicht selbstverständlich – nur Googles Pixel-Familie liefert mit drei Jahren garantierter Sicherheits- und Android-Updates mehr.

OxygenOS: Tipps und Tricks für Oneplus 6T und Co.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Marcel Wieser
Marcel Wieser

Also im Grunde genommen, von 90 Hertz Mal abgesehen ein 300€ teureres ZTE Axon 10 pro ….

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung