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Oneplus Concept One: Elektrochromes Glas dient auch als ND-Filter für Kamera

Oneplus Concept One. (Foto: t3n)

Anlässlich des sechsten Geburtstags hat Oneplus sein erstes Konzept-Smartphone vorgestellt: Das Oneplus Concept One wird nie auf den Markt kommen, die darin verwendete Technik schon – irgendwann.

Wenige Tage nach dem ersten Teaser des Concept One hat Oneplus sein erstes Konzept-Smartphone im Zuge der CES 2020 enthüllt. Dabei handelt es sich entgegen erster Spekulationen nicht um ein Foldable, sondern um ein klassisches Smartphone mit High-End-Technik des Oneplus 7T (Test) und Lederrückseite in Mclaren-Orange, bei dem sich die Hauptkamera ausblenden lässt.

Oneplus Concept One: Elektrochromes Glas lässt die Hauptkamera verschwinden

Oneplus Concept One. (Foto: t3n)

Oneplus Concept One: Ausgestattet wie ein Oneplus 7T mit Leder und elektrochromer Glasabdeckung. (Foto: t3n)

Wie schon im Teaser angedeutet, ist die rückseitige Hauptkamera zum einen plan ins Gehäuse eingelassen, zum anderen hinter einem elektrochromen Glas versteckt, das durch Anlegen elektrischer Spannung zwischen durchsichtig und opak wechselt. Damit die Kamera bei Aktivierung blitzschnell eingesetzt werden kann, wechselt das Glas von undurchsichtig auf transparent binnen 0,7 Sekunden. Laut Oneplus ist das elektrochrome Glas mit 0,35 Millimetern in etwa so dünn wie ein herkömmlicher Displayschutz.

Die Technik ist nicht neu und wird etwa bei Fensterscheiben von Gebäuden oder den Fenstern der Boeing 787 schon lange eingesetzt. Aber auch beim McLaren 720S kommt diese Technologie zum Einsatz. Oneplus hat die Technik vom Autohersteller übernommen, mit dem das chinesische Unternehmen seit einiger Zeit zusammenarbeitet.

Oneplus Concept One. (Foto: t3n)

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Elektrochromes Glas besitzt zwei Glasschichten und zwei weitere leitende Schichten dazwischen – in der Mitte dieser Anordnung befindet sich die eigentliche, elektrochrome Schicht. Durch das Anlegen einer Gleichstromspannung verändert sich die Opazität.

Laut Oneplus hat der Einsatz einerseits einen ästhetischen Hintergrund. Denn durch den Trend zu drei und mehr Kamerasensoren auf der Rückseite würden Smartphones eben auch unansehnlicher. Mithilfe des elektrochromen Glases ließen sich die Kameras kaschieren, sodass der Hersteller mehr Kontrolle über das Design zurückerhalte, so Oneplus.

Darüber hinaus sei es theoretisch möglich, die Farbe des Glases durch verschiedene Stromspannungen zu beeinflussen, so der Hersteller. Auf diesem Wege wäre es denkbar, Smartphones eine eigene Note zu verpassen. Diese Funktion ist jedoch nicht Bestandteil des Concept One.

Oneplus Concept One. (Foto: t3n)

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Oneplus Concept One: Elektrochromes Glas mehr als nur Design-Element

Laut dem Hersteller bietet die Glasschicht aber nicht nur einen ästhetischen Aspekt. Mithilfe des elektrochromen Glases kann im Pro-Modus der Kamera-App ein Neutral-Density-Filter (ND-Filter) aktiviert werden, der helfen soll, Fotos auch bei grellem Licht beziehungsweise Langzeitaufnahmen bei Tageslicht durchzuführen. Bei Kameras werden ND-Filter auf ein Objektiv gesteckt – beim Oneplus Concept One würde die Glasschicht lediglich auf halbtransparent gestellt, so Oneplus. Da die Präsentation des Smartphones in einem Konferenzraum abgehalten wurde, konnte der Effekt nicht bei Tageslicht ausprobiert werden.

Oneplus arbeitet weiter an dieser Technologie, um sie eines Tages in Smartphones zu integrieren. Einen konkreten Zeitraum, wann es so weit sein könnte, konnte der Hersteller jedoch nicht nennen. In diesem Jahr wird es wohl nichts.

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