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Karriere

Online-Bewerbung: Wie man sein Pinterest-Board zum Lebenslauf macht

Im Netz kann man sich auf vielfältige Weise einem potentiellen Arbeitgeber präsentieren. Wie ihr beispielsweise ein Pinterest-Board zur Online-Bewerbung macht, lest ihr hier.

Kreative Online-Bewerbung: Das Netz macht es möglich

Dass man im Web mit verschiedenen Werkzeugen und Plattformen wirklich sehenswerte Online-Bewerbungen zaubern kann, ist bekannt. Einige sehr gelungene Beispiele haben wir euch auf t3n.de auch schon gebündelt präsentiert. Auf der Karrierebibel wurde jetzt ein weiteres konkretes Beispiel mit Bezug auf Pinterest vorgestellt – inklusive einiger Hinweise, wie ihr euch eine eigene originelle Pinterest-Bewerbung stricken könnt und worauf ihr achten solltet. Die Idee zu diesem Beitrag kam zudem von dem Leser Toby Kronwitter, der im Rahmen dessen ein Beispiel-Profil erstellt hat.

Toby Kronwitter hat aus seinem Pinterest-Board eine Online-Bewerbung gemacht. (Screenshot: Pinterest-Online-Bewerbung)
Toby Kronwitter hat aus seinem Pinterest-Board eine Online-Bewerbung gemacht. (Screenshot: Pinterest-Online-Bewerbung)

Pinterest: ein starkes Tool für die eigene Online-Bewerbung

Pinterest eignet sich mit den verschiedenen Pinnwänden und der visuellen Ausrichtung der Inhalte darin hervorragend, um eigene Reiter anzulegen, die einen Recruitier durch die verschiedenen Bereiche navigieren lassen. Im aufgeführten Beispiel von Toby Kronwitter findet man Pinnwände zur Schulzeit, Ausbildung, Projekte, Referenzen und Arbeitsproben sowie einen für Kontaktmöglichkeiten. Wichtig ist, dass ihr bei der Einrichtung mit einem aussagekräftigen Namen aufschließt – Pseudonyme sollten vermieden werden. Ist der eigene Name bereits vergeben, dann gibt es die Möglichkeit der Pinterest-Bewerbung einen Kampagnen-Namen zu geben – beispielsweise „Go for Kronwitter“ oder „Kronwitter for t3n-Magazin“. Doch Vorsicht: natürlich eignet sich diese Herangehensweise nicht für alle Branchen gleichermaßen. Sicherlich ist es auch ratsam für den ein oder anderen Personaler einen klassischen Lebenslauf hochzuladen. Auch hier hat Toby Kronwitter für ein klasse Beispiel gesorgt.

Die Pinterest-Bewerbung sollte auf jeden Fall, als zusätzlicher, grafischer Kanal verstanden und nicht als zentrales Element der Bewerbungsstrategie aufgesetzt werden, meint zudem der Karrierebibel-Autor Christian Müller. Das Board kann im Social Web für Aufmerksamkeit sorgen, in dem man potentielle Arbeitgeber folgt und deren Pins regelmäßig „repinnend“.

Als kleine Checkliste gibt man folgende Tipps an die Hand, die für die eigene Pinterest-Bewerbung hinzugezogen werden sollten:

  • Nehmt euch für die Erstellung der Infografiken, Screenshots und Arbeitsproben Zeit.
  • Achtet auf eine chronologische Anordnung der Pinnwände und einen nachvollziehbare Titel.
  • Bindet Pins in andere Bewerbungsaktivitäten und -kanäle ein.
  • Nutzt Pinterest als grafisches Zentrum der Bewerbung und nicht als einzigen Kanal.
  • Klärt mit ehemaligen Arbeitgebern ab, ob die Referenzen öffentlich verwendet werden dürfen.
  • Promotet eure Pinterest-Bewerbung über die sozialen Netzwerke und dem eigenen Blog.
  • Sichert euch die Aufmerksamkeit reichweitenstarker Blogs und Pinterest-Nutzer, um die Bewerbung bekannt zu machen.
  • Folgt potentiellen Arbeitgebern auf Pinterest und repinned deren Pins immer wieder.

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Sollte jetzt jemand Lust bekommen eine eigene Pinterest-Bewerbung aufzuziehen, würden wir uns natürlich freuen, wenn ihr uns darüber informiert – vielleicht widmen wir dem Projekt dann einen eigenen Beitrag. Wer noch nicht so ganz überzeugt ist, der findet ein weiteres sehenswertes Beispiel im Board von Jeanne Hwang.

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2 Reaktionen
Toby Kronwitter

Super, vielen Dank das Ihr hier meine Pinterest Bewerbung aufgnommen habt. Ist mir wirklich eine Ehre. Trotzdem würde ich mich natürlich noch viel mehr darüber freuen wenn Ihr auch wie die Karrierebiebel ursprünglich meinen Namen mit meiner Page verlinken könntet :D Greetz aus Koblenz.
Toby Kronwitter

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TanjaD

Meine private Adresse würde ich in einem öffentlich zugänglichen Lebenslauf ja nicht angeben. Selbst wenn ein klassischer Lebenslauf als Ergänzung sicherlich von Vorteil bei einer Social-Media-Bewerbung ist, sollte man mit ganz privaten Daten doch vorsichtig sein.

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