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Mit dieser Masche wurden Online-Händler um 10 Millionen Euro betrogen

(Foto: Polizei Göttingen)

Der Polizei ist ein großer Schlag gegen eine Betrügerbande gelungen. In über 18.000 Einzelstraftaten sollen Online-Händler um etwa zehn Millionen Euro erleichtert worden sein.

Online-Händler in der Betrugsfalle: Polizei stoppt kriminelles Netzwerk

Ein kriminelles Netzwerk soll Online-Händler in Deutschland um insgesamt etwa zehn Millionen Euro betrogen haben. Das berichtet die Polizei Göttingen. Gegen mehr als 1.000 Beteiligte wird bereits ermittelt. Insgesamt sollen den Strafverfolgungsbehörden zirka 18.000 einzelne Fälle bekannt sein, die im Zusammenhang mit der kriminellen Bande stehen.

Die Betrüger hatten über seriös wirkende Jobanzeigen im Internet sogenannte „Warenagenten“ angeworben. Anschließend wurden mit gestohlenen Kreditkarten Waren bei Online-Händlern geordert. Die wiederum wurden an die „Warenagenten“ geliefert, die diese dann ins Ausland an die eigentlichen Hintermänner weiterversendet haben.

Online-Handel: Die vermutlich unwissenden„Warenagenten“ haben die Pakete ins Ausland weiterversendet. (Bild: Narong Jongsirikul / Shutterstock)

Jetzt sind es vor allem die gutgläubigen „Warenagenten“ in Deutschland, die es mit der Staatsanwaltschaft zutun bekommen. Sie können nach Paragraf 261 des Strafgesetzbuches als Geldwäscher belangt werden. Außerdem können die betroffenen Online-Händler zivilrechtliche Forderungen geltend machen.

E-Commerce-Betrug: „Warenagenten“ waren vor allem Schüler, Studenten und Rentner

Wie die Hannoversche Allgemeine berichtet, soll es sich bei den „Warenagenten“ vor allem um Schüler, Studenten und Rentner gehandelt haben. Ihnen wurde angeblich ein Stundenlohn in Höhe von 20 Euro versprochen. Stattdessen werden sie sich jetzt vor Gericht verantworten müssen.

Die Polizei hat nach eigenen Angaben durch die Überwachung eines Servers in Rumänien Umfang und Beteiligte des Betrugs ermitteln können. Offizielle Informationen zu den Hintermännern gibt es indes nicht. Nach Polizeiangaben wurden die Ermittlungen gegen sie noch nicht abgeschlossen.

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2 Reaktionen
Peter

Also wer nicht komplett bescheuert ist, sollte wissen, dass das unseriös ist. Ist in etwas so, wie die Spam-Mails, die dir Geld überweisen wollen, damit du es zurücküberweist. Wer so dumm ist, hat es doch echt nicht anders verdient.

Tim R.

Ich habe solche Anzeigen schon gesehen. Wenn man ein bisschen nachdenkt sollte einem klar sein dass es dabei nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Schade dass Leute darauf reinfallen und nun selber die Bösen sind. Mitleid habe ich aber keins..

Argumentiert werden solche "Jobs" damit, die günstigen Preise in Deutschland zu nutzen und im Auftrag von Kunden Bestellungen auszuführen.
Wenn man den Verdienst, die Versandgebühren und die Kaufpreise beachtet, dann merkt man schnell dass sich das ohne geklaute Kreditkarten nie lohnen würde.

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