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Fundstück

Dieses Online-Magazin könnt ihr nur lesen, wenn ihr den Internetzugang deaktiviert

(Screenshot: thedisconnect.co)

Die Macher von The Disconnect wollen, dass sich der Leser wirklich auf ihre Texte konzentriert. Um das zu erreichen, nutzen sie einen ungewöhnlichen Trick: Das webbasierte Magazin könnt ihr nur lesen, wenn ihr eure Internetverbindung kappt.

Das Internet hat zwar einerseits die Verbreitung von Texten enorm vereinfacht, andererseits stellt die Fülle an Informationen und Möglichkeiten auch ein nie enden wollendes Reservoir an Ablenkungen dar. Diesen Widerspruch wollen die Verleger von The Disconnect auflösen – auf eine zunächst paradox wirkende Art und Weise: Das Online-Magazin gewährt euch nur dann einen Blick auf die darin enthaltenen Artikel, wenn ihr eure Internetverbindung deaktiviert.

Wählt ihr mit eurem Browser die Erstausgabe des digitalen Magazins an, dann werdet ihr aufgefordert, offline zu gehen. Erst wenn ihr eure Verbindung zum Netz gekappt habt, könnt ihr The Disconnect lesen. Dann natürlich ganz ohne Ablenkungen durch Messaging-Dienste, E-Mails oder euren Social-Media-Feed. Inhaltlich setzt sich The Disconnect aus Kurzgeschichten, Kommentaren und Gedichten zusammen.

Paradox: Das Online-Magazin The Disconnect könnt ihr nur lesen, wenn ihre vorher eure Internetverbindung deaktiviert. (Screenshot: thedisconnect.co/t3n.de)

The Disconnect: So funktioniert das webbasierte Offline-Magazin

Im Grunde macht The Disconnect aus technischer Sicht nichts Ungewöhnliches. Die Website macht sich Online-/Offline-Events zu Nutze, um per Javascript zu bestimmen, ob der Nutzer online ist oder nicht. Die API wurde eigentlich geschaffen, damit Web-Apps entsprechend reagieren können, wenn der Nutzer vom Netz getrennt wurde.

Gleichzeitig haben die Macher dafür gesorgt, dass die gesamte Magazinausgabe so klein ist, dass sie direkt beim Aufrufen geladen werden kann. Das muss sie natürlich auch sein, denn nach der Offline-Schaltung kann sie logischerweise keine Inhalte mehr nachladen. Dieser Logik folgend verzichtet The Disconnect in den Texten natürlich auch auf Links, Sharing-Buttons und jedwede Form der Nutzeranalyse – also ganz wie ein klassisches Printmagazin.

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