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Online-Werbung: Der Kampf um das Kundeninteresse verschärft sich

(Foto: Shutterstock)

Im Rahmen des Adobe Summits 2017 in London präsentiert das Unternehmen neue Einblicke zum Thema „Online-Werbung.“ Der Kampf um das Kundeninteresse verschärft sich.

Die Gesamt-Reichweite für Online-Werbung hat ihren Höchststand erreicht. Seit 2014 steigen die Website-Visits in Europa nur noch um fünf Prozent. Zu dem Ergebnis kommt die „State of Digital Advertising: Europe“-Studie, die aktuell beim Adobe Summit EMEA 2017 in London vorgestellt wurde. Die Zahlen lassen nicht nur das Publikum vor Ort aufhorchen, denn sie bedeuten vor allem eines: Der Wettbewerb um das Kundeninteresse gewinnt weiter an Dynamik – und zwar mit direktem Einfluss auf die Media-Budgets.

Die Kosten für Suchmaschinenwerbung übersteigen die Inflationsrate

Laut den Studienführern sehen sich europäische Marketing-Verantwortliche derzeit rasant steigenden Werbekosten ausgesetzt, die jedoch einen immer kleineren Return-on-Investment (ROI) nach sich ziehen. Das skizziert Adobe am Beispiel von Suchmaschinenwerbung: Allein die Ausgaben seien in den vergangenen zwei Jahren um 47 Prozent angestiegen. Trotz erhöhter Investitionen haben sich die Website-Visits jedoch lediglich um 33 Prozent verbessert, heißt es.

Insgesamt habe der Preisanstieg in der Suchmaschinenwerbung 2016 die europäische Inflationsrate um das 4,5-fache überschritten. Der Cost-Per-Click (CPC)-Preis stieg bei einer Inflationsrate von 3,6 Prozent jedoch um 13 Prozent bei Desktop-Werbung und um satte 19 Prozent bei Mobile an. Die Folge: Marketer kämpfen nicht nur um die gleichen Nutzer, sondern auch mit der immer geringeren Ausgabebereitschaft beim Kunden, so Adobe. Werbung müsse schlichtweg noch personalisierter werden, damit die hohen Budgets nicht verpuffen.

Online-Werbung: Konsumenten bevorzugen personalisierte Werbung

Stefan Ropers, Managing Director Central Europe bei Adobe, erklärt, dass es „aufgrund der Diskrepanz, wie sich Marketer selbst bewerten und wie ihre Leistung von den Verbrauchern gesehen wird, eindeutig ist, dass mehr dafür getan werden muss, Zielgruppen wirksam zu erreichen.“ Die Nachfrage nach mobilen Erlebnissen und immer persönlicheren Inhalten sei vorhanden, erklärt er weiter. Für Unternehmen sei es deshalb strategisch bedeutend, sich noch mehr an den Kundenwünschen zu orientieren.

Vor allem das Thema „Mobile Werbung“ muss höchste Priorität haben. Der Mobile Traffic ist inzwischen für fast die Hälfte des gesamten europäischen Website-Verkehrs verantwortlich. Die wachsende Bedeutung des mobilen Kanals für den Werbeerfolg haben die europäischen Marketer grundsätzlich erkannt: In ganz Europa seien erhebliche Investitionen in die mobile Werbung zu verzeichnen, so die Studienführer. Dieser Trend sollte nicht abreißen.

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Eine Reaktion
Philipp

(Online-) Werbung muss einfach von Grund auf neu überdacht werden. Ich kenne niemanden der auf Werbe Banner klickt, da bringt es auch nichts, wenn dieser auf mich zugeschnitten ist.

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