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Onlinewerbung bleibt bei Usern kaum im Gedächtnis

Wie nehmen Internetnutzer Anzeigen wahr? Dieser Frage ging die Plattform Outbrain nach. (Grafik: Aa Amie / Shutterstock)

Mehr als zwei Drittel der deutschen Internetnutzer können sich nicht an Onlineanzeigen erinnern, die ihnen kurz zuvor gezeigt worden waren. Das zeigt eine neue Studie.


Die entsprechende Studie hat die Plattform Outbrain durchgeführt und die Ergebnisse kurz vor Beginn der Digitalmesse Dmexco, die am 11. und 12. September in Köln stattfindet, veröffentlicht. Für die besagte Studie wurden insgesamt 1.000 Verbraucher aus Deutschland ausgewählt, die mehrere Onlineanzeigen gezeigt bekamen.

69 Prozent der Studienteilnehmer erinnern sich nicht mehr an die Marke

Ganze 69 Prozent der Studienteilnehmer, also mehr als zwei Drittel, gaben an, dass ihnen direkt nach der Darstellung die Marke der Anzeige nicht im Gedächtnis geblieben sei.

Besonders erwähnenswert: Alle diese Ads galten laut dem International Advertising Bureau (IAB) als sichtbar, wiesen also, wie es horizont.net schreibt, in der Darstellung für eine oder zwei Sekunden 50 Prozent der Bannerpixel auf.

Liesbeth Mack-de Boer erklärte deshalb laut horizont.net in ihrer Funktion als Managing Director DACH bei Outbrain, dass man in der Branche eine große Herausforderung sehe, wie Sichtbarkeit im Verhältnis zu Engagement zu messen sei. Marken zahlten demnach viel Geld für Anzeigen, obwohl der Nutzen im Hinblick auf die Verbraucher gering sei.

Zudem kam die Studie zu dem Ergebnis, dass 93 Prozent der Teilnehmer Marken eher negativ wahrnehmen, wenn deren Anzeigen stören. Outbrain kommt aus diesem Grund zu dem Ergebnis, dass Werbung über Relevanz verfügen muss, wenn sie akzeptiert werden soll.

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4 Kommentare
Frank
Frank

Mmmh. Wie ist denn da der Vergleichswert zu
Anzeigen Print/Radio/TV wenn man diese nur einmalig vorlegt. Ohne Vergleichswerte sind die genannten Zahlen wohl kaum Aussagefãhig…

Übrigens: bei den anderen Medien ging es seither ja auch um Wiederholte Kontakte um eine Erinnerung zu bewirken und nicht um Einzelkontakte. Die Studie scheint vor dem Hintergrund wenig sachkundig oder wenig Aussagewert zu besitzen… ;-)

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Benutzer
Benutzer

Als ob wir das nicht alle bereits wüssten.

Werbung wird online geschaltet um sich selbst TOLL zu finden und nicht um User zu akquirieren.

Tue gutes und sprich darüber… Selbstdarsteller gibt es auf Instagram & Co. genug.

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Sebastian
Sebastian

Outbrain macht eine Studie zum Thema Wahrnehmung herkömmlicher Display Ads und kommt zum Fazit, dass es besser wäre Nativ Ads zu schalten da diese mehr themenspezifische Relevants hätten. Nachtigall ick hör dir trapsen …

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Torsten der Zauberer
Torsten der Zauberer

Erinnert an die Studien, die sagen: eMail Marketing – more alive than ever. Erbracht von: Ihrem eMail Marketinganbieter.^^

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