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Docker, Microsoft, Google und mehr sind an Bord: Open-Container-Initiative erreicht wichtigen Meilenstein

(Foto: Shutterstock)

Die Open-Container-Initiative hat Version 1.0 der Spezifikationen für einen offenen Container-Standard vorgelegt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Open-Container-Initiative legt Standard vor

Die Open-Container-Initiative hat Version 1.0 der Runtime- und der Image-Format-Spezifikationen vorgelegt. Ersterer definiert den Lebenszyklus eines Containers genau wie die Organisation der zugrundeliegenden Dateien. Die Spezifikationen des Image-Formats wurden auf Basis von Docker 2.2 erstellt, enthalten aber auch Bestandteile aus anderen Projekten. Im Laufe des Jahres will die Open-Container-Initiative ein Zertifizierungsprogramm vorlegen. So soll sichergestellt werden, dass sich unterschiedliche Implementationen auch tatsächlich an den Standard halten.

Die Open-Container-Initiative will eine weitere Fragmentierung des Containermarkts verhindern. (Logo: Open-Container-Initiative)

Die Open-Container-Initiative wurde 2015 ins Leben gerufen und hat das Ziel, einen einheitlichen Container-Standard zu entwickeln. Damit soll eine bessere Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Systemen ermöglicht werden. Außerdem soll eine weitere Fragmentierung des Marktes verhindert werden.

Open-Container-Initiative: Alle wichtigen Player sind an Bord

Zu den Gründern der Open-Container-Initiative gehören im Grunde alle wichtigen Player im Container-Segment. Dazu gehören Docker, CoreOS, AWS, Microsoft, Google, Red Hat, Oracle, Suse und IBM. Die Organisation findet unter dem Dach der Linux Foundation statt. Die Spezifikationen für die Runtime und das Image-Format wurden bei Github veröffentlicht.

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Ein Kommentar
Walter
Walter

„Alle wichtigen Player an Board“ ist ja interessant formuliert. Mir fehlt da beispielsweise Apple.

Übrigens, Apple hat seit Jahren (leider proprietär) ein Container im System integriert. (.dmg/.sparseimage)

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