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Open-Source-Grafiksoftware: Krita erscheint in Version 4.0

(Grafik: Krita Foundation)

Das quelloffene Zeichenwerkzeug Krita ist in Version 4.0 erschienen. Die freie Software ist für Windows, Linux und macOS verfügbar und richtet sich vor allem an Zeichner und Animatoren.

Obwohl Krita, ursprünglich unter dem Namen Kimageshop bekannt, schon seit beinahe 20 Jahren existiert, hat das Programm nie wirklich den Bekanntheitsgrad von Gimp erreicht. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die quelloffene Software, die jetzt in Version 4.0 vorliegt. Während Gimp vor allem für die Bearbeitung von Bildern gedacht ist, wurde Krita explizit für die Erstellung digitaler Zeichnungen und Animationen optimiert.

Screenshots: Krita 4.0 im Einsatz
(Screenshot: Krita 4.0/t3n.de)

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Neu in Version 4.0 ist unter anderem eine Kolorierungsmaske, die Nutzer beim Einfärben von Strichzeichnungen unterstützt. Mit dem „Masked Brush“ gibt es außerdem eine neue Funktion, um zwei unterschiedliche Pinselspitzen miteinander zu kombinieren. Darüber hinaus wurden auch sämtliche Pinsel-Vorlagen überarbeitet. Wer will, kann aber nach wie vor auf die Vorlagen aus Krita 3 zugreifen. Allerdings müssen die selbständig aktiviert werden. Das geht jedoch recht einfach, da die Vorlagen jetzt zu Bundles kombiniert wurden, die sich schnell aktivieren oder deaktivieren lassen.

Krita 4.0: Freies Zeichenwerkzeug ist für Windows, Linux und macOS verfügbar

Über die offizielle Krita-Website könnt ihr das Zeichenprogramm für Linux, Windows und macOS herunterladen. Dort findet ihr auch den Quellcode der Software als Tar-Archiv. Neueinsteiger sollten vorab einen Blick auf die Online-Dokumentation werfen. Wer sich an der Weiterentwicklung der Open-Source-Software beteiligen will, der findet hier alle wichtigen Informationen. Wie bei Community-Projekten dieser Art üblich, könnt ihr die Macher auch finanziell durch eine Spende unterstützen. Informationen dazu findet ihr ebenfalls auf der Website des Krita-Projekts.

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