Entwicklung & Design

OpenStreetMap-Material für deine iOS-App: Mit Mapbox GL zur individuellen Karte

Mapbox GL. (Screenshot: Mapbox)

Mapbox bietet mit dem Framework Mapbox GL eine neue Lösung für iOS-Entwickler, Karten in ihre Apps zu integrieren. Wir stellen euch den Ansatz vor.

Mapbox GL: Individuell anpassbares OpenStreetMap-Material für deine iOS-App

Als Kartenmaterial nutzt Mapbox GL OpenStreetMap, den bekannten Dienst für frei verfügbare Karten, die von der Community kontinuierlich überprüft und mit weiteren Daten angereichert werden. Mit dem Framework könnt ihr dieses Material nutzen und in eure iOS-App integrieren. Dabei habt ihr mit Mapbox GL die Möglichkeit, eure Karten individuell anzupassen – so sind auch Änderungen „on the fly“ möglich. Ihr könnt euren Nutzern also beispielsweise eine Tag- und eine Nachtansicht bereitstellen, zwischen der sie einfach wechseln können.

Auch das Design der Karte lässt sich anpassen. Von den Farben bis zu den Einstellungen, welche Layer angezeigt werden, ist alles mit Mapbox GL anpassbar. Wie schon bei dem gesamten Stil der Karte lassen sich auch bei diesen Elementen Änderungen zur Laufzeit vornehmen.

Mit Mapbox GL lassen sich verschiedene Ansichten bereitstellen, zwischen denen gewechselt werden kann. (Grafik: Mapbox)

Mit Mapbox GL lassen sich verschiedene Ansichten bereitstellen, zwischen denen gewechselt werden kann. (Grafik: Mapbox)

Das Rendering der Karten soll mit einer besonders hohen Framerate geschehen – dadurch ist ein höherer Detailgrad der Karten möglich, beispielsweise mit Schattenwurf von Bergen. Die Daten sind für das Offline-Caching optimiert und vollständig dynamisch – so können sie auf die Sensoren des iPhones oder iPads reagieren. Hier ist auch eine Interaktion mit Apples neuem HealthKit möglich.

Mapbox GL: Ein bisschen was zur Technik

Das Framework ist in C++11 geschrieben und nutzt die OpenGL ES 2.0, einen Ableger von OpenGL, der auf mobilen Geräten verfügbar ist. Das Framework ist Open Source unter der BSD-Lizenz veröffentlicht und läuft aktuell auf iOS, OS X und Linux. Anschauen und unterstützen könnt ihr das Projekt auf der GitHub-Seite von Mapbox GL.

Für ihren ersten Release haben sich die Macher auf die iOS-Plattform konzentriert. Ob das Framework für andere Betriebssysteme kommen wird, geht aus dem Blogpost von Mapbox nicht hervor. Hier findet ihr aber genauere Informationen dazu, was noch alles mit Mapbox GL möglich ist.

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