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OpenAI: Elon Musk räumt seinen Platz im Vorstand

(Foto: dpa)

Elon Musk zieht sich aus dem Vorstand von OpenAI zurück. Die gemeinnützige Organisation wurde von ihm mitbegründet und widmet sich der KI-Forschung.

2015 wurde OpenAI unter anderem von Elon Musk und Y-Combinator-Präsident Sam Altman gegründet. Jetzt gibt der Tesla-Chef seinen Platz im Vorstand der Organisation überraschend auf. Das geht aus einer Pressemitteilung von OpenAI hervor. Als Grund nennt die Organisation potenzielle Interessenskonflikte, da Tesla zunehmend auch im Bereich künstlicher Intelligenz aktiv sei. Musk wird OpenAI jedoch weiterhin finanziell und als Berater unterstützen.

Das erklärte Ziel von OpenAI ist es, die Entwicklung von KI-Systemen auf eine Art und Weise voranzutreiben, von der die gesamte Menschheit profitieren kann. Dahinter steht die Befürchtung, dass proprietäre KI-Systeme aus der Industrie im Zweifel sogar negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben könnten. OpenAI soll daher als eine Art Gegenpol wirken, der die Entwicklung von KI im freien Austausch mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft vorantreibt.

OpenAI: Was die Organisation bislang getan hat

Zur Gründung wurde OpenAI mit einer Milliarde US-Dollar ausgestattet. Mit dem Geld werden unter anderem 60 Forscher in Vollzeit beschäftigt. Die wiederum haben seit Gründung eine ganze Reihe wissenschaftlicher Paper zum Thema künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen veröffentlicht. Außerdem gingen verschiedene Software-Programme aus der Forschung hervor, die unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht wurden. Zukünftig will OpenAI auch auf die Politik einwirken. Genaue Details zu diesen Plänen sollen in den kommenden Monaten veröffentlicht werden.

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