Software & Infrastruktur

OpenAI-Initiative: Wie Elon Musk und Peter Thiel die Herrschaft der Computer stoppen wollen

(Quelle: Elon-Musk-Blog)

OpenAI heißt das neue Forschungsunternehmen, das alle Menschen an den Forschungsergebnissen zur künstlichen Intelligenz teilhaben lassen will. Tech-Unternehmer um Elon Musk und Peter Thiel haben eine Milliarde US-Dollar investiert.

OpenAI: Offene Forschung zur künstlichen Intelligenz

Auf dem Gebiet der Erforschung der künstlichen Intelligenz (englisch: Artificial Intelligence, AI) sind schon viele große Tech-Konzerne tätig, etwa Google, Apple, Facebook oder Microsoft. Das neugegründete Forschungsunternehmen OpenAI will hier einen Kontrapunkt setzen. Das Unternehmen soll nicht gewinnorientiert arbeiten und seine Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Die Idee: Die von einigen Menschen gefürchtete Zukunft unter der Herrschaft der Computer stoppen.

Das OpenAI-Team will künstliche Intelligenz für die Menschheit erforschen. (Bild: OpenAI.com)

Das OpenAI-Team will künstliche Intelligenz für die Menschheit erforschen. (Bild: OpenAI.com)

Als Geldgeber tritt eine illustre Runde von Tech-Unternehmern auf, darunter Elon Musk, Reid Hoffman, Peter Thiel, Jessica Livingston und die Amazon-Tochter Amazon Web Services. Sam Altman, Chef des Startup-Accelerators Y Combinator, das Startups wie Airbnb oder Dropbox finanziell unter die Arme gegriffen hat, wird neben Musk künftig Co-Chairman von OpenAI sein. Insgesamt lassen die Tech-Größen mehr als eine Milliarde US-Dollar springen, um die KI-Forschung anzukurbeln.

OpenAI: Gegen Konzernprofite und Staatenmacht

OpenAI soll als Forschungslabor dazu beitragen, dass große Konzerne oder Regierungen mithilfe von künstlicher Intelligenz weder zu große Profite einstreichen, noch ihre Macht gegen die Bevölkerung ausspielen können. Elon Musk als einer der Hauptförderer des Projekts gilt als entschiedener AI-Gegner. OpenAI hat schon einige interessante Köpfe an Bord holen können, etwa den ehemaligen Stripe-CTO Greg Brockman oder den ehemaligen Google-Forscher Ilya Sutskever.

Musk erklärte in einem im Medium-Blog Backchannel veröffentlichten Interview, dass es ihm und den anderen Tech-Investoren darum gehe, die Entwicklung der künstlichen Intelligenz so zu beeinflussen, dass alle etwas davon hätten. Außerdem gehe es ihm um die Sicherheit. „Wir sind der Meinung, dass die beste Art von künstlicher Intelligenz, die wir entwickeln können, ist eine, die persönliche Stärken hervorbringt und die Menschen besser macht. Außerdem sollte sie kostenlos für jeden verfügbar sein“, ergänzte Altman.

via medium.com

Zur Startseite
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Lemmy
Lemmy

Wenn ich mir unser menschlisches Führungspersonal so ansehen kann ich es garnicht abwarten endlich von KI regiert zu werden!

Cart

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung