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Oracle will Amazon Konkurrenz machen und startet 12 neue Rechenzentren

(Foto: Shutterstock)

Oracle will weiter groß im Cloud-Markt mitmischen und eröffnet zwölf neue Rechenzentren quer über den Globus. 

Oracle investiert stattlich in sein Cloud-Geschäft und eröffnet zwölf neue Rechenzentrums-Regionen in Asien, Europa und Amerika. Damit soll hoher Kundennachfrage nachgekommen werden. Außerdem soll es neue Services in den Bereichen Security, Blockchain und künstliche Intelligenz geben.

Oracle expandiert in Europa, Asien und Amerika

Mit dem Ausbau wolle Oracle seine Gewinnmarge steigern sowie potenziellen Kunden Kosteneinsparungen ermöglichen und sie konkurrenzfähiger machen, sagt Oracle-CEO Mark Hurd zur Erweiterung. Neue Regionen in Europa sind Amsterdam und die Schweiz. In Asien kommen China, Indien, Japan, Saudi Arabien, Singapur sowie Südkorea hinzu, jeweils zwei neue gibt es in den USA und Kanada. In Deutschland gibt es aktuell einen Standort in Frankfurt am Main.

Laut Oracle-Angaben hat das Cloud-Geschäft Kunden vom KMU bis zum Konzern. Sie sitzen in 195 unterschiedlichen Ländern und nutzen von dort aus die Oracle-Cloud-Plattform sowie die Cloud-Infrastruktur.

Oracle nimmt Amazon ins Auge

Mit der Investition in neue Rechenzentren will Oracle weiter im Cloud-Markt angreifen und dürfte da vor allem in Richtung Amazon und Microsoft schauen. AWS hat im letzten Quartal 2017 einen Umsatz von 5,1 Milliarden US-Dollar gebracht. Für Azure weist Microsoft keine relativen Zahlen aus, spricht nur von einem Wachstum von 98 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr. Die übergeordnete Intelligent-Cloud-Sparte machte einen Umsatz von 7,8 Milliarden Dollar, beheimatet allerdings noch einige andere Microsoft-Angebote. Googles Cloud-Services lagen im letzten Quartal bei einem Umsatz von einer Milliarde Dollar.

Oracle selbst gibt für sein Cloud-Geschäft einen Umsatz von 1,5 Milliarden Dollar an, was einem Wachstum von 44 Prozent gegenüber des Vorjahres entspräche. Zu Bedenken bei diesen Zahlen ist allerdings, dass jeder Anbieter unterschiedliche Dienste zu seinem Cloud-Geschäft zählt.

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2 Kommentare
Guru
Guru

Für Azure weist Amazon keine relativen Zahlen aus… Azure ist doch Microsoft?

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Johannes Schuba

Hoppla, danke für den Hinweis, ist korrigiert!

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