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„Amazons Führung ist vorbei“ – Oracle will es mit AWS aufnehmen

Oracle will mit seinem Cloud-Angebot jetzt den Kampf mit den Amazon-Web-Services aufnehmen. Firmengründer Larry Ellison verspricht, dass Oracles IaaS-Angebot schneller sei und weniger kostet.

Oracle: Larry Ellison sagt AWS den Kampf an

Im Rahmen der firmeneigenen Openworld-Konferenz hat Oracle das Infrastructure-as-a-Service (IaaS) der zweiten Generation vorgestellt. In seiner Keynote versprach Firmengründer Larry Ellison, dass das überarbeitete Cloud-Angebot schneller und kostengünstiger als Amazons Konkurrenzprodukt AWS sei. Der Milliardär ließ sich bei der Gelegenheit sogar dazu hinreißen, Amazons Führung im IaaS-Bereich für beendet zu erklären.

Ebenfalls angekündigt wurde eine On-Premise-Version, die laut Ellison auf derselben Soft- und Hardware wie die Cloud-Lösung basiert. Bei diesem Modell können Kunden die entsprechende Hard- und Software über ein Abo-Modell von Oracle mieten und in ihrem eigenen Rechenzentrum betreiben. Genauere Details gab es zwar nicht, doch die Lösung soll laut Ellison zu „101 Prozent“ kompatibel zu Oracles Cloud-Angebot sein.

Oracle: Larry Ellison will es mit AWS aufnehmen. (Foto: drserg / Shutterstock.com)
Oracle: Larry Ellison will es mit AWS aufnehmen. (Foto: drserg / Shutterstock.com)

Oracle Cloud bekommt neue Features

Im Rahmen der Openworld-Keynote hat Oracle auch eine Reihe aktueller Cloud-Features vorgestellt. Darunter befindet sich unter anderem ein neues Database-as-a-Service-Angebot, das laut Firmenangaben um einiges schneller und besser skalierbar ist als Konkurrenzprodukte. Darüber hinaus gibt es die sogenannte „Big data discovery cloud“, die Unternehmen beim Visualisieren und Aufspüren versteckter Werte helfen soll.

Für Oracle ergibt die Kampfansage an Amazon aus mehreren Gründen Sinn. Oracle-Kunden, die vermehrt auf AWS setzen, dürften bei der Nachfrage nach weiteren Dienstleistungen nicht mehr notwendigerweise bei Oracle vorstellig werden. Durch sein günstiges Cloud-Angebot behält das Unternehmen aber auch in Zukunft bei diesen Firmen einen Fuß in der Tür und kann so weitere Dienstleistungen und Produkte verkaufen.

Ebenfalls interessant: Amazons Web-Services im Überblick: Das steckt hinter EC2, CloudFront, Glacier & Co.

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Eine Reaktion
Für Forbes500-Firmen wohl sinnvoll

Eine Analystin oder Investorin bei CNBC forderte vor 2 Jahren oder so, das Amazon die Cloud-Zahlen endlich zugeben soll. Machen die ja inzwischen und plötzlich sprudeln die Gewinne.
Die meisten Startups mit welchen sie zu tun hätte, würden Amazon nehmen. Die haben diesen Markt ja quasi erfunden.

Die Frage ist also, worum es überhaupt geht. Wie der verlinkte Artikel am Ende zeigt, gibts verschiedene Angebote.
- Computing
- Delivery
- Storing
aber halt auch zusammenhängendere Business-Infrastrukturen und SQL/NoSQL-Datenbanken oder auch nur "simples" Web-Hosting.

Wer SAP oder die (hier gerne unbekannte) SAP-Konkurrenz von Oracle usw. benutzt, für den sind die Oracle-Angebote vielleicht interessant. Das ist aber nur ein Teil des Cloud-Business.

Seltsamer fand ich die Meldung von M$, das die Cloud-Angebote immer profitabler werden würden. Wie soll das gehen wenn die Infrastrukturen und Festplatten(STORE), CPU-Leistung(Compute) usw. immer billiger werden und die Konkurrenten das laut CNBC natürlich auch einplanen.

Rechenzentren outsourcen machen sie nicht billiger sondern besser. Man holt ja auch Handwerker oder geht zum Auto-Mechaniker.

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