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Oracle wills wissen: Cloud-Geschäft wird mit 2.000 Mitarbeitern verstärkt

Oracle verstärkt seine Cloud-Einheit. (Foto: Shutterstock)

Oracle hat angekündigt, sein Cloud-Business personell deutlich verstärken und in 20 weitere Regionen weltweit expandieren zu wollen.

Rund 2.000 zusätzliche Mitarbeiter will Oracle möglichst kurzfristig einstellen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Damit würde sich die Zahl der Mitarbeiter in den cloud-nahen Unternehmensbereichen von 18.000 auf rund 20.000 erhöhen. Zeitgleich will Oracle bis Ende 2020 zwanzig neue Cloud-Regionen weltweit eröffnen. Bislang unterhält das Unternehmen nur sechzehn solcher Data-Center.

Mit dieser neuen Aufstellung will sich Oracle künftig eine größere Scheibe vom Cloud-Markt abschneiden. Dieser wird von Gartner für das Jahr 2019 auf rund 39 Milliarden US-Dollar geschätzt und bislang von Amazons AWS-Cloud als größtem Player, sowie Microsofts Azure und der Google Cloud dominiert. Weitere Wettbewerber, darunter die altehrwürdige IBM, verstärken ihr Engagement in der Cloud ebenfalls.

Oracle-Cloud soll vereinheitlicht werden

Im Zuge der Neuausrichtung will Oracle zunächst seine eigenen Softwareprodukte in die gleiche Infrastruktur auslagern, wie sie für Kunden angeboten werden soll. So machen es die Cloud-Wettbewerber schon länger. Amazon hatte sein Cloud-Business sogar sozusagen als Gelegenheitsprodukt entwickelt. Aus dem Eigenbedarf für den weltweiten Betrieb der E-Commerce-Website entstand das Angebot, auch anderen Unternehmen diese Kapazitäten zugänglich zu machen.

Oracle-Cloud leitet Ex-AWS-Manager

Oracles Manager für das Cloud-Business, Don Johnson, ist kein Unbekannter in der Branche. Vor seinem Engagement bei Oracle hatte er sieben Jahre das Cloud-Business der Amazon Web Services begleitet.

Nach seiner Auffassung ist die Oracle-Cloud bislang zu komplex. Sein Ziel ist die Vereinfachung des Angebots. Dazu will er die Serverstandorte harmonisieren und erweitern, um so eine einheitliche, weltweite Plattform zu realisieren, auf der alle Angebote überall in gleicher Weise laufen können.

Die gesuchten Mitarbeiter müssen entsprechend flexibel sein. Die Einsatzorte werden sich auf die Entwickler-Hubs in den amerikanischen Städten Seattle und San Francisco, sowie Standorte in Indien verteilen. Zudem werde auch Personal an den neu zu schaffenden Cloud-Standorten benötigt.

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