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Oscar Health: Google-Mutter steckt 375 Millionen US-Dollar in Tech-Krankenversicherung

(Foto: Oscar Health)

Die Google-Mutter Alphabet hat sich mit weiteren 375 Millionen US-Dollar an dem Health-Tech-Startup Oscar Health beteiligt. Zu dessen Gründern zählt auch ein Deutscher.

Oscar Health fehlt schon seit Jahren auf kaum einer Liste, wenn es um heiße Startups aus den Bereichen Health-Tech und Krankenversicherung geht. Das Unternehmen, zu dessen Gründertrio mit Mario Schlosser ein Deutscher und mit Joshua Kushner der Bruder des Trump-Schwiegersohns Jared gehören, will Ende dieses Jahres 250.000 Mitglieder haben. Google-Mutter-Alphabet hat sich jetzt mit weiteren 375 Millionen Dollar an dem Startup beteiligt und ihren Anteil auf knapp zehn Prozent erhöht, wie das Tech-Magazin Wired berichtet.

Oscar Health: Health-Tech-Startup ist über 3 Milliarden Dollar wert

Erst im März hatte Oscar Health in einer Finanzierungsrunde, an der auch Alphabets Finanzierungsarm Capital G und die Forschungsorganisation Verily (früher: Google Life Sciences) beteiligt waren, rund 165 Millionen Dollar eingesammelt. Zu diesem Zeitpunkt wurde Oscar Health laut CNBC mit 3,2 Milliarden Dollar bewertet. Im Rahmen des aktuellen Alphabet-Investments wechselt Google-Manager Salar Kamangar, einst unter anderem Youtube-CEO, in den Verwaltungsrat von Oscar Health.

Mit den frischen Millionen will Oscar Health eigenen Angaben nach seine Services kräftig ausbauen und neue Programmierer, Data-Scientists und Health-Spezialisten für seine Plattform einstellen. Darüber hinaus sollen aber auch neue Produkte auf den Markt gebracht werden. Bis 2020 will das Startup ein sogenanntes Medicare-Advantage-Programm anbieten, einen in den USA üblichen Krankenversicherungstarif für Senioren.

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Während die Umsätze steigen – 2018 könnte die Milliardenmarke geknackt werden – schreibt Oscar Health noch immer rote Zahlen. Die Verluste sollen in den vergangenen Jahren aber immer weiter zurückgegangen sein. Im Frühjahr hatte Oscar Health angekündigt, dass die Gewinnzone nicht mehr weit entfernt sei. 2017 hatten die Einnahmen aus den Prämien der Versicherten jedenfalls schon einmal die Ausgaben für Behandlungen und Präventionsmaßnahmen überschritten.

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Eine Reaktion
M.

Hallo? Fehlt da nicht die Angabe warum Google da so viel Geld reinsteckt? Sonst bleibt dieser Artikel ziemlich blass und blutleer...

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