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Gadgets & Lifestyle

„Ich spiel die Topfpflanze in unserer Band“ – Ototo macht jeden Gegenstand zum Musikinstrument

Ototo. (Bild: Dentaku / Kickstarter)

Das Kickstarter-Projekt Ototo macht aus fast jedem Gegenstand ein Musikinstrument. Egal ob Gemüse oder Alufolie – jedem elektrisch leitenden Objekt könnt ihr mit dem Gadget Töne entlocken.

Ototo: So sieht das verrückte Musikergadget aus. (Bild: Dentaku / Kickstarter)
Ototo: So sieht das verrückte Gadget aus. (Foto: Dentaku / Kickstarter)

Ototo: Gadget transformiert fast jeden Gegenstand in ein Instrument

Die Zeiten, in denen ein Synthesizer mit einem schnöden Keyboard gespielt wurde und der Bau eigener elektronischer Instrumente nur Lötkolben erprobten Tüftlern vorbehalten waren, scheinen vorbei zu sein. Zumindest, wenn es nach den Machern von Ototo geht. Mit dem Gadget kann beinahe jeder Gegenstand zu einem Musikinstrument beziehungsweise zu einem Teil eines Instruments gemacht – oder sagen wir eher: zweckentfremdet werden.

Das kleine Gerät bietet insgesamt zwölf Eingänge, über die einzelne Noten gespielt werden können. Statt das jedoch direkt auf dem Ototo zu tun, verbindet ihr jeweils ein Kabel mit einem leitenden Objekt. Berührt ihr anschließend dieses Objekt, erklingt der entsprechende Ton. Der kommt entweder aus der kleinen eingebauten Box oder wird per Cinch über einen Kopfhörer oder Verstärker ausgegeben. Zusätzlich dazu gibt es noch vier Sensoreingänge, um den Sound zu verändern. Mit ihnen habt ihr Einfluss auf Pitch, Lautstärke und die Soundtextur. Als Steuerung für die Soundeigenschaften können ein einfacher Regler, ein Lichtsensor, ein Rotationssensor, ein Atemsensor, ein Joystick oder ein berührungsempfindliches Band genutzt werden.

Gadget: Mit Ototo könnt ihr eure eigenen Instrumente basteln

Eine Anordnung verschiedener Gemüsesorten als Keyboardersatz zu verwenden, dürfte im Live-Einsatz sicher witzig rüberkommen. Wirklich spannend dürfte aber vor allem die Kombination der vier zusätzlichen Sensoren sein, mit denen ihr mit einfachen Mitteln völlig abgefahrene Instrumente bauen könntet.

Ototo ist außerdem in der Lage, die wie auch immer empfangenen Eingaben per MIDI an andere Synthesizer oder euren Rechner weiterzugeben. So könntet ihr beispielsweise einen eigenen Ableton-Controller mit etwas Alufolie und Pappe basteln.

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Damit das Ototo Realität wird, wollen die Macher insgesamt 50.000 britische Pfund über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter einnehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt konnten etwas mehr als 33.000 britische Pfund eingesammelt werden. Die günstigste Variante des Ototo könnt ihr auf Kickstarter für 50 britische Pfund, also etwas mehr als 60 Euro, inklusive Versand nach Deutschland erwerben. Hier fehlen allerdings alle zusätzlichen Sensoren.

Ein komplettes Paket mit allen Sensoren kostet 125 britische Pfund, was derzeit etwa 145 Euro entspricht. Es gibt außerdem verschiedene Pakete, die preislich zwischen den beiden Angeboten liegen und jeweils nur bestimmte Sensoren enthalten. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum zweiten März 2014.

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