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Otto Now: Versandhändler bringt Abomodell für E-Tretroller

Tretroller in Deutschland: Circ E-Scooter. (Foto: t3n)

Otto Now, die Mietplattform des Versandhändlers, will im Rennen um Marktanteile bei E-Tretrollern mitmischen. Anders als die Konkurrenz bietet Otto seine Scooter aber im Abo an.

Über die 2016 gestartete Geräte-Mietplattform Otto Now soll es bald auch E-Tretroller geben. Statt die Scooter aber wie die Konkurrenz in Deutschland einfach auf die Straße zu stellen und für einzelne Fahrten zu vermieten, schwebt der Otto-Tochter ein Abomodell vor. Zum Startpreis von 39 Euro, später 49 Euro, sollen erste E-Tretroller von Otto Now schon ab Ende August auf Deutschlands Straßen rollen, wie das Hamburger Abendblatt berichtet.

Otto Now verleiht E-Tretroller im Abo

Seit Mitte Juni sind in Deutschland die ersten E-Tretroller-Verleiher aktiv, darunter Circ (früher Flash), Tier, Lime und Voi. Jeweils einige Tausend der Gefährte sollen in den großen Städten wie Hamburg, Berlin oder Köln schon unterwegs sein. Dabei setzen die Anbieter zur Zeit noch ausschließlich auf das sogenannte Free-Floating-Modell, bei dem die Scooter überall im Betriebsgebiet abgestellt und gemietet werden können. Für die Nutzung fallen eine Aktivierungsgebühr von meist einem Euro und ein Minuten-Fahrpreis von rund 15 Cent an.

Dieses System soll das Abomodell von Otto Now auf den Kopf stellen. Denn statt Freischaltgebühren, Minutenpreisen und der Scootersuche können sich Nutzer bei der Otto-Tochter künftig einen eigenen Tretroller für einen bestimmten Zeitraum leihen – inklusive Lieferung an die Wohnungstür. Damit sind auch die Begrenzung des Betriebsgebietes und mögliche Versicherungssorgen passé, verspricht Otto Now. Mit der monatlichen Mietgebühr kann man den E-Tretroller so lange und so weit fahren, wie man will – beziehungsweise so lange, wie der Akku reicht. Für dessen Nachladen ist der Nutzer bei Otto Now selbst verantwortlich.

Andere Anbieter haben schon Abodienste am Start

Der Abo-Dienst ist freilich keine Erfindung von Otto Now. Ein ähnliches Mietmodell bietet auch Otto-Now-Rivale Grover. Das Startup hat seinen Dienst Grover-Go schon seit Frühjahr am Start. Nach einem Anfangspreis von 49,90 Euro verlangt Grover jetzt ab 24,90 Euro pro Monat. Allerdings sind derzeit offenbar alle E-Tretroller verliehen. Abo-Dienste haben auch die Sharingfirmen Bird und Tier im Angebot oder arbeiten daran. Bird bietet ein Abomodell etwa derzeit in Barcelona an.

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2 Kommentare
Thomas Schmidt

Man kann sich mit sowas natürlich auch arg verletzten… ich wäre da erstmal skeptisch, gerade in der Stadt gibt es ja viele „Hubbel“ auf den Wegen sodass man schnell stürzen kann.

Antworten
Titus von Unhold
Titus von Unhold

Man kann auch sterben wenn man lebt… Schonmal was von Eigenverantwortung gehört? Woher kommt dieses Man-muss-alles-verhindern-und-jeden-vor-sich-selbst-schützen-Palaver?

Antworten

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