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Nach Insolvenz: Verivox schluckt Banking-Startup Outbank

Outbank-Chefin Anya Schmidt. (Foto: Outbank)

Verivox übernimmt das insolvente Finanz-Startup Outbank. Es ist bereits der zweite Verivox-Zukauf in nur einer Woche.

Verivox: Vergleichsportal will Outbank schlucken

Das Vergleichsportal Verivox schluckt Outbank. Das hat das Finanz-Startup jetzt auf Medium bekanntgegeben. Outbank hatte Ende September 2017 Insolvenz angemeldet. Für Verivox ist es bereits die zweite Firmenübernahme in nur einer Woche. Erst am 10. November 2017 hat Verivox die Mehrheit an Aboalarm für eine unbekannte Summe übernommen.

Verivox übernimmt das insolvente Banking-Startup Outbank. (Grafik: Outbank)

Outbank hatte im Sommer 2017 erfolglos versucht, das Geschäftsmodell umzukrempeln, und sich als Verbraucherplattform präsentiert. Dazu kooperierte das Fintech-Unternehmen unter anderem auch mit Verivox. Die Idee: Nutzer hinterlegen alle wiederkehrenden Ausgaben, und die Outbank-App nutzt die Preisvergleichsdaten von Verivox, um Sparvorschläge zu unterbreiten. Der Strategiewechsel des Unternehmens konnte die Insolvenz zwar nicht verhindern, macht Outbank aber zu einem logischen Übernahmekandidat für Verivox.

Outbank: Nutzerdaten sollen nicht an Verivox gehen

Nach Angaben von Outbank werden die Nutzerdaten direkt in der App verschlüsselt. Demzufolge hat auch der neue Eigentümer Verivox keinen Zugang zu den persönlichen Finanzdaten eines Anwenders. Die App soll darüber hinaus auch weiterhin kostenfrei bleiben. Verivox bietet Preisvergleiche in den Segmenten Telekommunikation, Strom, Gas, Versicherungen, Finanzen, Fahrzeuge, provisionsfreie Immobilien und Reisen an. Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und ist seit 2015 mehrheitlich im Besitz der Pro-Sieben-Sat.1 Media.

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