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Gadgets & Lifestyle

Outdoor-Smartphones: 7 Begleiter für den Einsatz im Freien

(Quelle: flickr.com/old_dog_photo)

Normale Smartphones halten meist nicht viel aus: Schon ein Sturz auf den Boden oder ein kurzes Wasserbad können genügen, um sie dauerhaft unbrauchbar zu machen. Abhilfe schaffen Outdoor-Smartphones, die nicht nur gegen Wasser und Staub, sondern zum Teil auch gegen andere Umwelteinflüsse gewappnet sind.

Outdoor-Smartphones: Die IP-Codes erklärt

Der sogenannte IP-Code (IP steht für International Protection) gibt an, wie gut ein Smartphone gegen Staub und Wasser geschützt ist. Er besteht aus zwei Ziffern, wobei die erste den Schutz gegen Staub und die zweite den Schutz gegen Wasser klassifiziert. Eine höhere Ziffer bedeutet auch besseren Schutz.

Alle sieben hier vorgestellten Smartphones sind nach IP67 zertifiziert, was die zweithöchste Zertifizierung darstellt. Die 6 bedeutet, dass die Geräte staubdicht sind. Die 7 bedeutet, dass die Smartphones für 30 Minuten bei einem Meter Tiefe wasserdicht sind. Die bestmögliche Zertifizierung ist IP68, was bedeutet, dass ein Gerät staubdicht und bei einer Wassertiefe von mehr als einem Meter für 30 Minuten dicht hält, wobei die genaue Tiefe vom Hersteller bestimmt wird.

Samsung Galaxy Xcover 2

samsung-galaxy-xcover-2Das Samsung Galaxy Xcover 2 ist eines der am meisten gekauften Outdoor-Smartphones auf dem deutschen Markt. Es ist nicht nur nach IP67 zertifiziert und damit wasser- und staubdicht, sondern verfügt auch über einige praktische Outdoor-Tweaks. So bietet es einen guten GPS-Empfänger, der auch das russische Satellitensystem GLONASS unterstützt, sowie einen Kameramodus für Unterwasser-Aufnahmen, den sogenannten Aqua-Mode. Mit einem Preis von etwa 230 Euro ist zudem recht günstig.

Technisch gesehen gehört das Galaxy Xcover 2 zur derzeitigen Smartphone-Mittelklasse: Es hat einen Dual-Core-Prozessor, ein Vier-Zoll-Display mit 800 x 480 Pixeln Auflösung, vier Gigabyte Speicher, eine recht gute Fünf-Megapixel-Kamera und läuft mit Android 4.1 Jelly Bean. Ein oft kritisierter Aspekt des Xcover 2 ist, dass sich Apps nicht auf die microSD-Karte auslagern lassen und vom internen Speicher nur etwa 850 Megabyte frei verfügbar sind, was schnell zu Speicherplatzproblemen führt. Ein weiterer Nachteil des Xcover 2 ist seine kurze Laufzeit: Der Akku hält bei normaler Nutzung maximal zwei bis drei Tage, weswegen längere Touren in der Wildnis nur mit Ersatzakkus oder Ladegerät bestritten werden sollten.

CAT B15

outdoor_smartphones_cat-b15Was für Caterpillar-Baumaschinen gilt, gilt auch für ihre Smartphones: Sie sind für dafür konzipiert, dem rauen Baustellenalltag zu trotzen. So auch das CAT B15. Mit seiner dicken Hülle aus Aluminium und Gummi ist es gegen so ziemlich alles gewappnet, was einem Smartphone auf einer Baustelle oder beim Einsatz im Freien gefährlich werden kann: Staub, Wasser, extreme Temperaturen sowie Stürze aus bis zu 1,80 Meter Höhe.

Was die technische Ausstattung betrifft, ähnelt das CAT B15 dem Galaxy Xcover 2: Es hat ebenfalls einen Dual-Core-Prozessor, eine Fünf-Megapixel-Kamera, ein vier Zoll großes Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln, vier Gigabyte internen Speicher und läuft mit Android 4.1. Zusätzlich verfügt das CAT B15 noch über eine Dual-SIM-Funktion, was zum Beispiel Vorteile hat, wenn man das Handy sowohl privat als auch beruflich verwenden möchte. Zudem hat das Baustellen-Handy mit 2000 Milliamperestunden einen etwas größeren Akku als das Xcover 2 und hält bei normaler Nutzung etwa einen halben Tag länger durch. Was dem CAT B15 leider fehlt, ist ein LED-Blitz, wodurch nicht nur das Schießen von Fotos im Dunkeln, sondern auch die Verwendung des Smartphones als Taschenlampe nur eingeschränkt möglich ist. Mit einem Preis von etwa 300 Euro ist es deutlich teurer als das Galaxy Xcover 2.

Samsung Galaxy S4 Active

outdoor_smartphones_samsung-galaxy-s4-activeDas Galaxy S4 Active ist die Outdoor-Variante des Galaxy S4 und ist, was die technische Ausstattung anbelangt, fast identisch mit dem aktuellen Samsung-Flaggschiff. Für raue Arbeitsumgebungen oder Extremsportler ist es jedoch nur bedingt geeignet. Zum einen bietet es nur eine recht kurze Akkulaufzeit und zum anderen ist es nicht sonderlich robust: Zwar ist es wasser- und staubdicht, hat aber kein besonders stoßfestes Gehäuse. Dazu kommt, dass es etwa 500 Euro kostet, weswegen man es ohnehin eher wie ein rohes Ei behandeln wird.

An nützlichen Outdoor-Tweaks bietet es, ähnlich wie das Galaxy Xcover 2, einen Unterwasser-Kameramodus und Hardware-Tasten anstatt Sensortasten. Ein weiterer Unterschied zum normalen Galaxy S4 besteht im Display: Das Galaxy S4 Active hat ein TFT- anstatt ein Super-AMOLED-Display, was für bessere Lesbarkeit im Freien sorgt. Darüber hinaus ist das Touchscreen-Display auch mit herkömmlichen Handschuhen bedienbar.

Motorola Defy+

outdoor_smartphones_motorola-defy-plusDas Motorola Defy+ ist schon seit etwa zwei Jahren auf dem Markt und ist, was die Hardware und Software anbelangt, nicht mehr auf dem neusten Stand. Es gehört aber dennoch zu den meistverkauften Outdoor-Smartphones, was vor allem an seinem guten Preis-Leistungs-Verhältnis liegt: Für etwas über 100 Euro bekommt man ein zuverlässiges und robustes Gerät, das nicht nur nach IP67 zertifiziert ist, sondern auch Stöße gut vertragen kann und eine für ein Smartphone lange Akkulaufzeit hat.

Die technische Ausstattung des Motorola Defy+ ist mit der aktueller Einsteiger-Smartphones zu vergleichen: Es hat ein 3,7 Zoll großes Display mit einer recht hohen Auflösung von 854 x 450 Pixeln, einen internen Speicher von zwei Gigabyte, einen Ein-Gigahertz-Prozessor sowie eine Fünf-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz. WLAN, Bluetooth, GPS und mobiles Internet sind natürlich auch an Bord. Als Betriebssystem ist das in die Jahre gekommene Android 2.3 Gingerbread installiert.

Motorola Defy mini

outdoor_smartphones_motorola-defy-miniDas Motorola Defy mini ist die kleinere und abgespeckte Variante des Defy+. Was für den großen Bruder gilt, gilt auch für die Mini-Variante: Es bietet zwar nicht die neuste Ausstattung, ist dafür aber stoßfest, wasserdicht, staubdicht, hat eine lange Akkulaufzeit und ist mit einem Preis von circa 90 Euro unschlagbar günstig. Ein weiterer Vorteil des Defy mini sind sein geringes Gewicht und seine kompakten Ausmaße: Es misst nur 109 x 59 x 13 Millimeter und wiegt gerade einmal 107 Gramm.

An Hardware bietet es ein 3,2-Zoll-Display mit 480 x 320 Pixeln, eine Drei-Megapixel-Kamera, einen Prozessor mit 600 Megahertz, GPS, WLAN, Bluetooth und einen internen Speicher von 512 Megabyte, der sich jedoch um bis zu 32 Gigabyte per microSD-Karte erweitern lässt. Es läuft wie das Motorola Defy+ mit dem mittlerweile recht veralteten Android 2.3 Gingerbread.

Sony Xperia go

outdoor_smartphones_sony-xperia-goDas Sony Xperia go ist mit 110 Gramm und Maßen von 111 x 60,3 x 98,8 Millimetern sehr kompakt und leicht. Es ist nicht nur nach IP67 zertifiziert, sondern bietet auch ein kratzfestes Display, das sich sogar mit nassen Fingern bedienen lässt. Wie das Galaxy S4 Active ist es jedoch nicht besonders stoßfest, weswegen es sich nur bedingt zum Einsatz auf einer Baustelle oder zum Extrem-Sport eignet.

Es stellt allerdings eine gute Alternative für diejenigen dar, die nach einem wetterfesten Kompakt-Smartphone suchen, aber denen das Motorola Defy mini nicht gut genug ausgestattet ist: Das Xperia go bietet einen deutlich schnelleren Dual-Core-Prozessor, mit acht Gigabyte viel mehr Speicherplatz, eine bessere Kamera sowie schnelleres mobiles Internet. Mit Android 4.1 Jelly Bean hat es zudem ein moderneres Betriebssystem. Dafür ist es mit einem Preis von rund 200 Euro auch doppelt so teuer.

Runbo X5

outdoor_smartphones_runbo-x5Das Runbo X5 ist in Deutschland recht unbekannt, erfreut sich jedoch vor allem in der Outdoor-Community großer Beliebtheit. Das liegt zum einen daran, dass es eines der wenigen Outdoor-Smartphones ist, die eine lange Akkulaufzeit haben: Bei normaler Nutzung hält der Akku des Runbo X5 bis zu einer Woche, was für ein Smartphone rekordverdächtig ist. Zum anderen ist es nicht nur staub- und wasserdicht, sondern auch sehr stoßfest und robust. Einziger Nachteil sind seine Maße und sein Gewicht: Mit 326 Gramm und 155 x 75 x 25 Millimetern ist es etwa dreimal so dick und so schwer wie ein normales Smartphone.

Von der technischen Ausstattung ähnelt es dem CAT B15 und Galaxy Xcover 2: Dual-Core-Prozessor mit einem Gigahertz Taktfrequenz, ein 4,3 Zoll großes Display mit 800 x 480 Pixeln, eine Acht-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Blitzlicht, vier Gigabyte interner Speicher und microSD-Kartenslot. Softwareseitig bietet es Android 4.0 Ice Cream Sandwich. Als besonderes Zusatzfeature ist es mithilfe einer aufsteckbaren Antenne auch als Amateurfunkgerät verwendbar. Im deutschen Handel ist das Runbo X5 für etwa 350 Euro erhältlich.

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kraftraum

Sehr gut für den Outdoor-Einsatz geeignet:

Externer Akku mit besonders langer Laufzeit:

http://bit.ly/23000mah

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