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Panama Papers: So kam es zum größten Daten-Leak aller Zeiten

Mit den „Panama Papers“ haben zwei deutsche Journalisten federführend den größten Datenschatz aller Zeiten ausgehoben. Die 2,6 Terabyte schweren Dokumente legen dubiose Finanzgeschäfte diverser Politiker, Prominenter und Sport-Stars offen. In diesem Artikel erfährst du, wie das gelungen ist.

Journalisten heben größten Datenschatz aller Zeiten

Edward Snowden twitterte es als erstes: Um 19:48 Uhr deutscher Zeit teilte der Whistleblower den Link zum bisher größten jemals von Journalisten ausgehobenen Datenschatz. In den Stunden darauf waren die sogenannten „Panama Papers“ auch auf Reddit das mit Abstand meistdiskutierte Thema.

Was war passiert? Nach einer über einjährigen Recherche enthüllte die Süddeutsche Zeitung (SZ) mit den „Panama Papers“ dubiose Offshore-Geschäfte zahlreicher Prominenter in bisher nie dagewesenem Ausmaß. Zwei deutsche Journalisten hatten zuvor in Zusammenarbeit mit dem International Consortium for Investigative Journalists (ICIJ) 2,6 Terabyte schwere Datenmengen mit 11,5 Millionen Dokumenten ausgewertet.

Im Mittelpunkt der brisanten Papiere steht Mossack Fonseca, eine Anwaltskanzlei aus Panama, die über ein weltumspannendes Büro-Netzwerk Briefkastenfirmen verkauft. Für wenige Hundert Euro lassen sich auf diese Weise schmutzige Finanz- und Steuergeschäfte verschleiern. Zu den Klienten der Kanzlei gehören laut den Recherchen unter anderem Politiker, Supperreiche, Spione, Waffenhändler und sogar Sport-Stars wie etwa der Fußballer Lionel Messi.

So kam es zum Leak der Panama Papers

Enthüllt wurden die brisanten Dokumente federführend von den SZ-Journalisten Frederik Obermaier und Bastian Obermayer. In einem zehnminütigen Video sowie einem ausführlichen Interview mit dem Online-Portal falter.at erklären beide unter anderem, wie es zur Recherche hinter dem Leak kam.

Panama Papers: Ein anonymer Informant spielte den SZ-Journalisten Frederik Obermaier und Bastian Obermayer die brisanten Dokumente zu. (Screenshot: t3n.de)
Panama Papers: Ein anonymer Informant spielte den SZ-Journalisten Frederik Obermaier und Bastian Obermayer die brisanten Dokumente zu. (Screenshot: t3n.de)

Demnach spielte ihnen eine anonyme Quelle die brisanten Daten vor etwas über einem Jahr auf „elektronischem Weg“ zu. Ob es sich dabei um die Kommunikation per E-Mail, Snapchat oder anderen Diensten handelte, dazu äußern sich die Journalisten aus Gründen des Informantenschutzes nicht. Außer ein paar Sicherheitsmaßnahmen wie eine vollständig verschlüsselte Kommunikation habe die Quelle weder Geld noch eine Gegenleistung verlangt. Allerdings sei die Übermittlung der Dokumente aus der Motivation heraus erfolgt, die aus den Dokumenten hervorgehenden Straftaten öffentlich zu machen.

Erste Abfrage galt dem FC Bayern München

Daraufhin fingen die Journalisten an, das Daten-Konglomerat zu durchforsten. Von der ersten Abfrage zu Funktionären beim FC Bayern München hätten sie sich Schritt für Schritt zu deutschen Abgeordneten und Unternehmen sowie internationalen Staatschefs vorgearbeitet.

Nachdem 50 Gigabyte ausgewertet waren,  habe sich jedoch herausgestellt, dass die Arbeit von zwei Journalisten alleine nicht zu bewältigen sei. „Wir wollten ja auch nicht die nächsten zehn Jahre daran arbeiten. Irgendwann will man ja auch Geschichten veröffentlichen“, so Obermaier gegenüber falter.at.

Also entschied sich die Süddeutsche Zeitung dafür, die Dokumente gemeinsam mit dem International Consortium for Investigative Journalists (ICIJ) auszuwerten. Rund 400 Journalisten von mehr als 100 Medienorganisationen in rund 80 Ländern recherchierten in den vergangenen zwölf Monaten in den Dokumenten.

Wie die Journalisten die Daten verifizierten

Vor dem Hintergrund des Leaks stellt sich Frage, ob die Journalisten bei Daten dieser Brisanz nicht einer Instrumentalisierung durch die Quelle zum Opfer gefallen sein könnten. Dagegen spreche laut den Journalisten jedoch schon die Menge der Daten. „Wenn uns jemand hätte instrumentalisieren wollen, um bestimmten Personen zu schaden, hätten wir auch nur ganz bestimmte Teile der Daten erhalten. Aber nicht 2,6 Terabyte“, so Obermaier. Und weiter: „Das ist nicht mehr steuerbar, weil niemand weiß, worüber wir am Ende schreiben“.

Panama gilt als Steueroase. Zahlreiche Prominente und Kriminelle wickeln über Briefkästenfirmen schmutzige Geschäfte ab. (Foto: Shutterstock
Panama gilt als Steueroase. Unzählige Prominente und Kriminelle wickeln über Briefkastenfirmen schmutzige Geschäfte ab. (Foto: Shutterstock)

Auch für die Verifizierung der Daten, die aus nicht mehr als einer einzigen und völlig anonymen Quelle stammen, mit der Journalisten zu keinem Zeitpunkt weder persönlichen noch telefonischen Kontakt hatten, liefern beide eine plausible Erklärung: So sei die Echtheit der Dokumente durch sogenannte „Cross-Checks“ von Gerichtsurteilen, Verträgen, Grundbucheinträgen und anderen veröffentlichten Datensätzen bestätigt worden.

„Nicht der verlängerte Arm der Staatsanwaltschaft“

Beispielhaft für dieses Vorgehen stehe der Fall Siemens: Durch den Abgleich von diversen Gesellschaften, Bankkonten und Unterlagen in Ermittlungsakten konnte die SZ etwa herausfinden, dass der Konzern nach Auffliegen des Schmiergeld-Skandals offenbar auch weiterhin Geld illegal abzweigte. Verwaltet wurden die Konten von der besagten Kanzlei Mossack Fonseca. Zudem habe ein Whistleblower den deutschen Behörden schon vor zwei Jahren interne Daten der Kanzlei verkauft. Ein weiterer Beleg für die Echtheit der Dokumente.

Hoffnung auf eine Kooperation der SZ-Journalisten dürfen sich deutsche Strafverfolgungsbehörden übrigens wohl nicht machen. Im Gespräch mit falter.at haben Frederik Obermaier und Bastian Obermayer erklärt, keine der geleakten Daten weitergeben zu wollen. „Wir sind doch nicht der verlängerte Arm der Staatsanwaltschaft“, heißt es. Trotzdem äußern sich beide auch zu ihrer persönlichen Motivation an der Veröffentlichung der Dokumente: „Am Anfang war der Antrieb, eine Geschichte zu erzählen. Jetzt wollen wir einen Beitrag leisten, dass dieses Dreckssystem abgeschafft wird.“

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14 Reaktionen
Jo

Danke für den Artikel. Eine Analyse der informativeren Art fand ich dazu auf http://www.voltairenet.org/article191147.html - « Panama Papers » - Warum?

Tom

Wer hat denn die Panama Papers "bezahlt"? Die stinkende Spur des Geldes

Die Organisation heißt: International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) und wurde 1997 gegründet... und von wem:

Ford Foundation
Carnegie Endowment
Rockefeller Family Fund
W K Kellogg Foundation
Open Society Foundation (Soros!!!)

Also mehr muss man nicht wissen, um zu begreifen, was für eine stinkende Nebelkerze hier jetzt von den Lügenmedien gezündet wird! Jetzt weiß man auch, warum Putin da wieder gaaanz oben mitspielt... lächerlich!

Man muss sich nur vorstellen: Die US-Oligarchen finanzieren mit ihren durch Offshore-Methoden hinterzogenen Gelder durch ihren Stiftungen die "Journalisten", die dann im gleichen Sumpf dieser Oligarchen wühlen sollen, um deren Hinterziehungsmethoden zu offenbaren!?

Wer das glaubt, dem ist doch echt nicht mehr zu helfen! Lest mal weiter eure Hetzerpresse... T3N, ihr seid erbärmlich!

https://www.craigmurray.org.uk/archives/2016/04/corporate-media-gatekeepers-protect-western-1-from-panama-leak/

Dennis

Ich kann Thomas auch nur recht geben, dieses eindreschen auf Putin von Seiten des Westens ist völlig bescheuert. Vielleicht solltet Ihr nicht nur die Mainstream Medien zitieren. Hier mal ein Beispiel, in dem auch über die Hintergründe dieser "Panama Papers" berichtet wird: https://kenfm.de/die-panama-putin-posse/

Sebos

Jochen, ich verwies auf den seltsamen Zusammenhang, dass sich die Liste geographisch stark auf diverse geographische Gegenden und Machtpole konzentriert. Kann bedeuten: das von dir vorgetragene Argument, dass einige Namen ausgelassen wurden (möglich, aber unwahrscheinlich). Oder das diese Namen bei einer anderen Anwaltskanzlei sitzen, über die jemand seine Hand hält. (m.E. wahrscheinlicher). Die dritte Variante: es gibt schlicht keine Korruption. Das entlockt jedem mit ein bißchen Einblick freilich nur ein Lächeln. (interessant die bisher bekannten, wenigen deutschen Betroffenen - außer einem Sportler allesamt gefallene Helden - Ex (!) Vorstände, Ex-Geschäftsführer usw.)

Und ich mag Putin nicht, aber die Illustration ist - wie Thomas korrekt feststelle - irreführendes Signalling. Auch im Hinblick auf die anderen abgebildeten Personen. Will t3n das wirklich?

Anonymous

Erstaunlich finde ich ja, dass man in den Terabyte an Daten wohl nur Informationen über russische "Geschäfte" gefunden hat .. Kaum zu fassen dass da Terabytes an Files sind die nur russische Straftaten beinhalten ... Finde es etwas Schade dass hier bei t3n auf den Selben Zug aufgesprungen wird ...

Raphael

Schonmal drüber nachgedacht das die Illus garnicht von t3n stammt sondern von der panama seite der sz?!? Klar, man hätte die Composition sicher anders zusammenstellen können, aber hey, 11mil dokus, da ist mit Sicherheit alles vertreten was Rang und Namen hat, inkl oben genannter Personen

Thomas

Ich denke er wollte andeuten, dass es lächerlich ist Putin in der Illustration vor alle anderen zu stellen, obwohl er bisher nicht nachweisbar etwas mit diesem Illegalen System zu tun hat.
Warum wurde in der Illustration Putin verwendet? Warum nicht einer der anderen genannten? Warum nicht Cameron oder einer seiner Verwandten, die offensichtlich daran beteiligt sind?

Putin wird in der deutschen Presse gerne stellvertretend für den Teufel in Person verwendet. Das ist lächerlich.

Jochen G. Fuchs

Das ist keineswegs lächerlich, sondern basiert auf den Verwicklungen Putins mit Firmeninhabern, die sich aus den Daten ergeben. Einfach mal lesen: http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56eff9f22f17ab0f205e636a/

Thomas

Ich habe den Artikel gelesen. Informativ. Aber leider gespickt mit reichlich "wahrscheinlich", "möglicherweise" und "vielleicht". Und dafür reicht mir eine derartige Anklage wie in dem Bild nicht aus.

Lionell Messi spielt für den FC Barcelona, trotzdem wird in dem Bild er selbst abgebildet und nicht der Verein als ganzes.

Putin in den Mittelpunkt des Bildes zu stellen soll mir aber offensichtlich suggerieren, er sei der Mittelpunkt dieser "Panama Papers" und das ist schlicht lächerlich. Es geht nicht direkt um ihn.

Ich bin mir sicher, dass Putin Leichen im Keller hat. Genau wie ich es auch von vielen anderen Politikern glaube. Aber solange ich keine Beweise lese, dass er selbst Straftaten begangen hat, bin ich für eine objektive Haltung. Die Tatsache, dass sein bester Kumpel irgendwas damit zu tun hat, reicht meines Erachtens nicht, um Putin selbst wieder an den Pranger zu stellen.

Darüber hinaus sehe ich mich auch nicht in der Position diese Geschäfte rechtlich zu beurteilen. Wie die Anwälte dieser Kanzlei bereits selbst gesagt haben, handelt es sich um sehr komplizierte Finanzgeschäfte. Wenn auch moralisch verwerflich, hat es eben strafrechtlich keine Auswirkungen und ich bezweifle auch, dass der durchschnittliche t3n-Leser das beurteilen kann. Und in einem solchen Fall erwarte ich Objektivität und keine Vermutungen wie in dem Bild.

Anonymous

Tut trotzdem nichts zur Sache dass Putin auf dem Titel ist, obwohl sein Name kein einziges Mal in den Dokumenten auftaucht ...

Jochen G. Fuchs

Interessant. Möchtest du ernsthaft andeuten, dass 400 unabhängig voneinander agierende Investigativjournalisten beschließen ausgewähltes Material zu unterdrücken? Bei einer soziologisch vorprogrammierten Varianz in einer solchen Gruppe sind die alle einer Meinung?

Unmöglich.

218120 (abgemeldet)

Unabhängig? Interessante Definition des Wortes.

OCCRP (Organized Crime and Corruption Reporting Project) ist ein Rechercheverbund der unter anderem von George Soros un seiner Stiftung "Offene Gesellschaft" finanziell unterstützt wird sowie von der United States Agency for International Development (USAID).

Siehe dazu die Tweets von WikiLeads.
https://twitter.com/wikileaks/status/717458064324964352/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw

Komisch auch, dass in den Papers keine US-Firmen/Personen auftauchen.

Wir warten auf Openleaks

http://meedia.de/2016/04/04/investigativ-​journalisten-im-daten-nirvana-vom-zweifelhaften-erkenntniswert-der-panama-papers/

Obama als Senator(?) meinte mal "das wäre wohl eine riesige Steuer-Vermeidungs-Stelle" als es um eine Adresse auf einer Insel mit hunderten/tausenden Firmen-Adressen ging.
Im ÖR lief mal ein Bericht und die besuchten dann ein Haus in Delaware-USA wo wohl ähnlich viele Firmen sitzen. Jeder der sich in USA über Offshore beklagt, soll erst mal sehen ob er nicht in Delaware anfangen müsste...

Bei Insolvenzen ist die Auszahlung im Schnitt wohl nur 3%-4%. Soll man daher GmbHs auch verbieten und nur noch Privatfirmen mit totaler Haftung aller Startup-Gesellschafter und aller Investoren zulassen ?

Habt Ihr Eure AmazonPrime- und Paypal-Konten gekündigt weil die in Luxemburg sitzen und Amazon ja auch nicht den höheren Tariflohn der anderen Branche zahlen möchte ?

https://t3n.de/news/startup-news-34-639783/
Die Lohnsteuer wird jeden Monat abgezogen. Wieso nicht die Gewinne bei Verkauf direkt besteuert bevor man versehentlich in Madoff investiert oder Lehman-Zertifikate oder Schrott-Immobilien oder Firmen die Pleite gehen und dann vielleicht NULL Steuern eingenommen wurden obwohl die Millionen auf den Konten lagen und sofort (wie die Lohnsteuer der kleinen Arbeiter) hätten besteuert werden können ?

Kauft ihr kein iPhone wenn ein Diktator auch eines hat ?

Gute Finanzminister machen wirksame und gerechte Regeln und dem Volk gehts besser als früher.

Warum gibts bisher kaum/keine Amerikaner in den Listen ? Oder etablieren die vergleichbare Firmen mithilfe Delaware oder sind andere Länder dafür beliebter bei Amerikanern ?

Kauft Ihr kein Apple mehr weil die auch mit Firmenkonstrukten Besteuerung gering halten ? Wurde Anklage erhoben oder ist das einfach mal alles legal dank gewählter Politiker und ihrer Gesetze ?

Steuerberater können vermutlich zig legale Einsatzzwecke solcher Firmen nennen.

Es ist nicht so der der "größte" sondern "voluminöseste" Datenschatz. Gute Presse beginnt bei einem selber indem man unklare Begriffe erkennt und automatisch markieren lässt. "Mail" => Email ODER Postbrief, Ertrag/Erlös => Gewinn/EBIT/EBITDA/.../Umsatz,... Oder halt in diesem Fall Formulierungen überarbeitet. Passiert hier mit Headlines gelegentlich ja auch...
Macht Euch in der Redaktion eine Liste die man sich 1-2 mal pro Monat angucken sollte um die Konzepte im Hinterkopf zu behalten.
(Das war nur ein Formulierungs-Verbesserungs-Vorschlag, keine Kritik wie bei vorher erkennbaren Tippfehlern)

Die Presse hat (wie hier oft genug auch von Euch in Interviews geschrieben wurde) das Problem das bei Agenturmeldungen wenig mitgedacht und optimiert wird damit der Leser einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz hat. Durch ein wenig Mitdenken und vielleicht Checklisten kann man sich einen deutlichen Vorteil gegenüber der Copy-Paste-Konkurrenz herausarbeiten. Ob die Vermarktung das monetarisieren kann, ist dann natürlich eine andere Angelegenheit.

Es wäre schön wenn es OpenLeaks endlich gäbe.
1) Mathematiker liefern die Modelle dafür
2) Freiwillige oder Bezahl-Programmierer etablieren den Code
3) Gewerkschaften, Parteien, Presse,... treten bei
1->2->3->4: ... Die Leaks fliessen scharenweise...
Leider kenne ich kein Land so man sowas stressfrei realisieren kann... Geld und Investoren bräuchte man (ich zumindest) dafür ja keines und der Vorteil wäre schnell vorhanden.

Sebos

Interessant. Putin ist bei der Illustration im Vordergrund, obwohl er selbst nicht betroffen ist. Außer dem ungeliebten Isländer sind offenbar nur Araber & co. korrupt. Obama, Merkel, Hollande & co.? Fehlen. Honi soit qui mal y pense ...

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