Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Pantaflix-Gründer Dan Maag: „Wir planen nicht, an Netflix zu verkaufen“

(Foto: Michael Hübner)

Ein Netflix für Auswanderer: Gemeinsam mit Schauspieler Matthias Schweighöfer will der Filmproduzent Dan Maag den Streamingdienst Pantaflix aufbauen. Dieser soll sich nicht um Blockbuster, sondern um Filme aus der Heimat drehen. In der aktuellen Ausgabe t3n Nr. 44 hat er uns erzählt, wie er zum „Startup-Vogel“ wurde und warum er seine Idee nicht verkaufen will. 

Dan Maag über sein Startup Pantaflix und die Zusammenarbeit mit Amazon

Pantaflix-Gründer Dan Maag hat mit t3n über sein Startup und die erste deutsche Serie für Amazon gesprochen. (Foto: Michael Hübner)
Pantaflix-Gründer Dan Maag hat mit t3n über sein Startup und die erste deutsche Serie für Amazon gesprochen. (Foto: Michael Hübner)

Ob internationale Projekte wie „Alexander“ oder deutsche Kassenmagneten wie „What a man“ oder „Vaterfreuden“ – Dan Maag hat bei all diesen Filmen als Produzent mitgewirkt. Nun wagt sich der 41-Jährige auf neues Terrain: Gemeinsam mit Schauspieler Matthias Schweighöfer will er den Video-on-Demand-Markt umgraben. Mit dem Startup Pantaflix wollen die beiden Filmprofis eine Art Netflix für Expats aufbauen – einen Streamingdienst mit heimischen Filmen für Menschen, die nicht in ihrem Mutterland leben. Im Sommer 2016 soll der Dienst live gehen.

Für ihn sei das Gründertum eine ganz neue Rolle, sagt Maag in der aktuellen t3n-Ausgabe: „Auf einmal bin ich auch so ein Startup-Vogel.“ Er habe zwar keine Ahnung vom Programmieren, könne aber auch ohne IT-Hintergrund Feedback geben: Als Filmproduzent zähle er zur Zielgruppe der Plattform und könne eine Nutzerperspektive beisteuern.

Statt um die großen internationalen Blockbuster soll es bei Pantaflix um erfolgreiche Filme aus der Heimat gehen – „Fack ju Göhte“ statt „Batman versus Superman“. „Eine deutsche Komödie ist auf dem amerikanischen Markt im Vergleich einfach nicht relevant“, sagt Maag. In den USA gebe es zwar zwei Millionen deutschsprachige Menschen, aber gegen die 320 Millionen US-Bürger ist das wenig. Deswegen werden kleinere Filme nicht gezeigt. Wer in den USA lebt, will aber vielleicht die neue Komödie aus Deutschland sehen.

Das Interesse sei da, sagt Maag, mit seinem Startup will er nun die Lösung für alle Auswanderer bieten. Die Klientel sind aber nicht nur deutsche, sondern alle Expats: In der Bundesrepublik wären zum Beispiel die türkischen Mitbürger interessant, in Frankreich die algerisch-stämmigen.

Noch kein t3n-Abo? Dann aber schnell! Wenn du jetzt bestellst, erhältst du die Ausgaben 43 gratis hinzu. Die Aktion läuft noch bis zum 01. Juni 2016.
Noch kein t3n-Abo? Dann aber schnell! Wenn du jetzt bestellst, erhältst du die Ausgabe 43 gratis hinzu. Die Aktion läuft noch bis zum 01. Juni 2016.

Auch wenn das Geschäftsmodell (und der Name) an Netflix erinnern, sieht sich Maag nicht als Konkurrenz des Streamingriesens. Er verstehe Pantaflix eher als Ergänzung, so der Gründer. Einen Verkauf an den US-Dienst schließt er aus: „Das ist zumindest nicht unser Plan.“ Im bestehenden Filmvertrieb gebe es vieles, das sich verbessern lasse. „Und wir haben total Bock, das selbst zu machen“, sagt er gegenüber t3n.

„Das Geile ist, dass wir endlich ein anderes Genre als Komödien bedienen dürfen.“

Gleichzeitig kooperiert Dan Maag an anderer Stelle auch mit einem großen Spieler aus dem Streamingbusiness: Amazon. Mit Matthias Schweighöfer dreht er die erste TV-Serie für den Onlinehändler. Das Thema: Cyberkriminalität. „Das Geile ist, dass wir dadurch endlich mal ein anderes Genre als Komödien bedienen dürfen“, sagt Maag. Die Zusammenarbeit sei eine großartige Chance, mal „einen knallharten Thriller zu machen“.

Im Gespräch hat uns Dan Maag außerdem erzählt, wie Pantaflix konkret funktionieren soll, was Produzenten von dem Dienst haben und warum es keine Katzenvideos geben wird – außer vielleicht mit Matthias Schweighöfer. Das ganze Interview findet ihr in unserer aktuellen Ausgabe t3n 44. Hier geht’s zur Bestellung!

Jetzt das t3n Magazin abonnieren!

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.